Wann beantwortet Baerbock diese Fragen zu ihrem Lebenslauf?

TE und Publico fragten Baerbock nach ihrer Abschlussarbeit in London: zum einen, zu welchem Thema sie die Arbeit verfasst hatte, zum anderen, wo sie hinterlegt ist. Der Sprecher der Grünen beantwortete die Frage bis jetzt nicht. Auch die LSE äußerte sich auf eine entsprechende Anfrage nicht. Auch nicht zu der Frage, welche Ausnahmen es erlaubten, dass Baerbock damals ein postgraduales Studium in internationalem Recht aufnehmen konnte, ohne über einen Abschluss in Recht zu verfügen, oder überhaupt jemals Recht studiert zu haben.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/annalena-baerbocks-abschluss/

Ein Gedanke zu “Wann beantwortet Baerbock diese Fragen zu ihrem Lebenslauf?

  1. Michael E. Ott

    Auf die Frage, ob Frau Baerbock an der LSE „Public International Law“ satzungskonform studieren durfte, darauf gibt es eine formale Antwort:

    Siehe Punkt 7:
    7. Can I apply if I do not have a law degree?
    Students without a law background may apply to the LLM programme, but they need to demonstrate a high level of professional or academic experience in areas closely related to the subjects they wish to study. Recent graduates who have neither studied law nor passed a „conversion“ course are only admitted in exceptional circumstances.

    Quelle: https://www.lse.ac.uk/law/study/llm/faqs

    Festzustellen wäre also, ob sie den „conversion course“ bestanden hat.
    Festzustellen wäre zunchst auch, ob die Zugangsbedingungen zum LAW Masterstuidum (s.o.; Stand: 14.05.2021) auch im Jahre 2004 bereits Geltung hatten.

    Have you fun beim recherchieren…

    Nichtsdestotrotz ist es außerordentlich wichtig, rechtzeitig die bereitgestellten Datender Damen und Herren auf Plausibilität und Wahrhaftigkeit zu prüfen. Kurz vor Wahlen sind wieder einmal zu viele „Kompetenzen“ unterwegs. Ob ein „Master of Laws“ wirklich die richtige Vorbereitung für das Führen eines Landes sein kann, oder eher praktische Erfahrungen, sagen wir mal, im Hühner- oder Schweinefüttern (Baerbock über Habeck), sei dahin gestellt.
    Wir können uns den immer gleichen unwürdigen Selbstdarstellungs-Zirkus sparen, wenn wir die gesetzliche Amtszeit unserr Abgeordneten, und insbesondere des politischen Führungspersonals, auf maximal 2 x 4 begrenzen würden.
    Beste Grüße
    Michael G.Ott

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