„Nach 30 Tagen ohne Strom würde man Deutschland nicht wiedererkennen“

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„Nach 30 Tagen ohne Strom würde man Deutschland nicht wiedererkennen“

30 Stunden dauerte im Februar 2019 ein Stromausfall in Berlin-Köpenick, von dem mehr als 30.000 Haushalte betroffen waren. Ein relativ kurzer Zeitrahmen, der aber den vollen Einsatz von Rettungsdiensten, Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk erforderte. Was aber, wenn ein Blackout nicht nur 30 Stunden, sondern 30 Tage dauern würde? Christoph Unger, der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, gibt Antworten.

 

 

Yahoo Nachrichten: Herr Unger, wie würde sich ein 30 Tage dauernder Stromausfall auswirken?

Christoph Unger: Wenn es zu einem sogenannten Blackout, also einem flächendeckenden und längerfristigen Stromausfall käme, hätte das katastrophale Folgen für die Gesellschaft. Da müssen es nicht 30 Trage sein, es würde schon ein viel kürzerer Zeitrahmen ausreichen.

Ab wann wird es denn kritisch?