Willy Wimmer fragt ob die USA Deutschland vor 100 Jahren mit dem 14-Punkte-Plan beschissen haben

Natürlich haben sie beschissen.

Freie Welt:

Die amerikanische Leimrute: Wilsons „Vierzehn Punkte“ im Spiegel des Heute

Der 8. Januar vor hundert Jahren war von schicksalhafter Bedeutung für Deutschland und Österreich-Ungarn. Es war jener Tag, an dem der amerikanische Präsident Wilson seine berüchtigten „Vierzehn Punkte“ für einen möglichen Frieden in Europa im amerikanischen Kongress verkündete. Die Folgen für die Weltgemeinschaft sind bis heute spürbar. Wurden wir – im wahrsten Sinne des Wortes – geleimt?

Hinter den Vierzehn Punkten des amerikanischen Präsidenten versteckte sich die englische Hungerblockade, die bis in den Sommer 1919 mit dem Ziel über das wehrlose Deutschland verhängt worden war, der „deutschen Rasse“ den Garaus zu machen.

… es war die Sowjetunion, welche die Grundlage für die deutsche Wiedervereinigung geschaffen und das Ende des Kalten Krieges ermöglicht hatte. Seither verfolgt der Kreml uns gegenüber eine Politik der erhofften guten Nachbarschaft. Und was tun wir?…

Die Vierzehn Punkte Wilsons und die westlichen Erklärungen 1990 kann man unter ein Motto stellen: Es gilt das gebrochene Wort.

Dazu:

Was nicht im Schulbuch steht: Hungerblockade gegen Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg

Ein Gedanke zu “Willy Wimmer fragt ob die USA Deutschland vor 100 Jahren mit dem 14-Punkte-Plan beschissen haben

  1. Herakleios

    Das frage ich mich schon lange nicht mehr. Mir wurde bereits 2013, als ich mich intensiver mit den Ursachen des ersten Weltkriegs auseinander gesetzt habe, klar, daß die USA ein ganz dreckiges Spiel dabei gespielt hat. Es ging insbesondere um die der Entente vergebenen Kredite der Wallstreet-Banken, insbesondere bei GP Morgan. Wenn nun für die Entente der Krieg verloren gegangen wäre, oder, wie das Deutsche Reich im Jahr 1916 vorschlug, ein Friedensschluß auf der Basis vom Status quo ante getroffen worden wäre, dann wäre GB und F pleite gewesen – was dazu geführt hätte, daß auch GP Morgan seine Tore für immer hätte schließen müssen.

    Nun Woodrow Wilson war ein Kandidat der Wallstreet, denn er hatte es durch seine hinterhältigen Machenschaften klar geschafft, am 23.12.1913 das FED Gesetz über die parlamentarischen Hürden zu hiefen. Folglich hatte er auch seiine Wiederwahl mit der Lüge, die USA werde sich aus dem Krieg in Europa heraus halten, gewonnen. Er initiierte eine Propagandaabteilung, die die US-Bevölkerung mit antideutschen Greulkriegs“meldungen“ fütterte, so daß 1917 endlich die Staaten mental dazu bereit waren zu den Waffen zu greifen.

    Mit dem 14 Punkte Plan schließlich sollte die Deutsche Führung geködert werden sich auf Gedeih und Verderb in die Hände der US-Administration zu begeben. Das gelang mit dem „Waffenstillstandsabkommen“ von Compiègne. Und sehr bald danach haben die Entente alle vierzehn Punkte gebrochen, um die Deutschen dazu zwingen zu können, das Dokument von Versailles zu unterzeichen. Dort wurde die alleinige Kriegsschuld den Deutschen gegeben, was zu erheblichen Reparationsforderungen führte, die das Deutsche Reich zu zahlen hatte. Damit nun waren die Wallstreetkredite der Entente gerettet und die USA ist zum eigentlichen Sieger des ersten Weltkriegs geworden.

    Also auch hier: follow the money und die Frage des cui bono? ist geklärt. Außerdem kann festgehalten werden, daß die Banker seit 1789 bisher immer auf der Seite der Kriegsgewinner standen.

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