War Helmut Kohl ein großer Künstler? (Versuch seine Untaten zu würdigen)

Vera Lengsfeld:

Helmut Kohl ist tot  Wie wird die Geschichte urteilen?

Von Gastautor Dr. Dr. Rainer Zitelmann

Helmut Kohl ist tot. Wie werden Historiker ihn beurteilen? Was waren seine großen Verdienste, wo irrte er?

Höchste Staatskunst

Zitelmann ist Historiker. Als Historiker wird er wissen daß Geschichte ständig neu geschrieben wird. Revisionismus ist der Geschichtsschreibung immanent. Ein vor wenigen Jahren erschienenes Buch des Historikers Michael Sommer über das alte Rom von vor dem Prinzipat und der Kaiserzeit nennt haufenweise konkrete Beispiele wo die aktuelle Geschichtsschreibung das glatte Gegenteil von dem schreibt was Mommensen über die alten Römer schrieb oder was sogar noch vor 50 Jahren als etablierter Konsens galt. Noch mehr als 2000 Jahren finden wir also die Geschichte des alten Roms umgeschrieben, revidiert. Wer das Wort Geschichte sagt der sagt gleichzeitig Revisionismus.

Kohl krallte sich 17 Millionen Hirnis. In der DDR brüllten sie 1989 verblendet:

Helmut nimm uns an die Hand
und führ uns in das Wirtschaftswunderland.

Der Vaterlandsverräter und Volksverräter Gorbatschow untersagte der ruhmreichen sowjetischen Armee in der DDR 1989 so für Ruhe und Ordnung zu sorgen wie sie es 1945 in Berlin, 1953 in der DDR, 1956 in Ungarn und 1968 in der Tschechoslawakei getan hatte. Die Weggabe der DDR gehörte zu Gorbatschows Plan die Sowjetunion maximal zu schwächen.

Kohl ritt auf der Woge der Verblendeten der DDR, die tatsächlich so dumm waren an sein Gefasel von den

blühenden Landschaften in der DDR

zu glauben. Die Stimmen dieser Hirnis ermöglichten es Kohl erneut als Bunzkanzler seine Show abzuziehen, ohne das verblendete Frischfleisch aus der DDR wäre Kohl nicht erneut Kanzler geworden. Kohl versprach diesem Frischfleisch blühende Landschaften und ließ simultan – „Treuhand“ – alle wirtschaftlichen Unternehmen der DDR, die Wert hatten (es gab davon etliche) ausplündern, schleifen oder für einen Spottpreis an Konkurrenten aus dem Westen verschleudern.

Kohl log in einer Tour. Die „blühenden Landschaften“ sind nur ein Beispiel. Da er nach Ansicht von Insidern den Verstand des von seinem Nachnamen bezeichneten Gemüses hatte überblickte er vielleicht oft nicht dass er log.

Kohl gab den Alteigentümern, die aus der DDR geflohen waren, nicht ihr Eigentum zurück. Die „DDR“ war bekanntlich die Abkürzung für

Der Doofe Rest.

Von 1945 bis 1961 waren die Intelligenz, das Bürgertum, der Mittelstand, und auch Handwerksbetriebe millionenfach aus der DDR geflohen. Was blieb war oftmals eine Negativauswahl. Weil der Aderlaß durch die tragenden Säulen der Wirtschaft so gewaltig war darum baute das SED-Regime – dem übrigens die Merkel später tüchtig diente – die Mauer mit Schießbefehl und verminte die innerdeutsche Grenze.

Kohl behauptete der Wahrheit zuwider daß Gorbatschow angeblich verlangt hätte daß den geflohenen Betriebsinhabern und Landbesitzern ihr Eigentum nicht zurückgegeben werde.

Daß Gobatschow dies niemals verlangt hatte erklärte er selber öffentlich.

Das Kohl-Regime aber gab dem Mittelstand, der aus dem Knast der DDR geflohen war, nicht das Eigentum zurück.

Kohl schiss auf die Rechtsstaatlichkeit.

Krause:

Wenn Politik vor Recht geht, ist die Rechtsstaatlichkeit hin

Das schlimme Beispiel des Umgangs mit Verfolgten der sowjetischen Besatzungszeit nach der deutschen Einheit –  Jene, die 1946 bis 1949 Opfer von Kommunisten geworden waren, sind nach 1990 ein zweites Mal Opfer geworden: Opfer deutscher Richter – Die Rede des 91jährigen Dr. Udo Madaus nach einer gewonnenen Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Deutschland […]

Krause:

Unterdrückte Verbrechen und zwei Lügen

Thema: Bodenreform als politische Verfolgung, Bundesverfassungsgericht, Enteignung, Jusizskandale, Politik, Politische Verfolgung in der SBZ, Rechtsstaat, Wiedervereinigungsunrecht|

Der „Rechtsstaat“ Deutschland will sie nicht wahrhaben – Die politischen Verfolgungen in der SBZ – Die falschen Behauptungen von den „Vorbedingungen“ – Die beiden eidesstattlichen Versicherungen von Günther Krause Menschenrechtsverletzungen sind Verbrechen. Schwere Menschenrechtsverbrechen sind Schwerverbrechen. Schwerste Menschenrechtsverletzungen sind schwerste Verbrechen. Zu solchen Schwerstverbrechen gehören die politischen Verfolgungen nach stalinistischen Terrormethoden in der einstigen Sowjetischen […]

Kohl hatte, wir sagten es schon, nach Insideransicht den Verstand des gleichnamigen Gemüses. (Das ist in Demokratien die Voraussetzung Nummer eins um gewählt zu werden, denn Gleiches wird durch Gleiches erkannt.) Darum begriff er nicht was er mit dem Euro tat, dessen Einführung auf sein Konto geht. Es funktioniert nun mal eben nicht wenn Drittweltländer mit der Arbeitsmoral von Negerkrals die gleiche Währung wie Deutschland haben!
(Insider sagen: „Darum wird Deutschland jetzt zum Negerkral gemacht.“)
Aber Kohl war das egal. (Manche sagen er sei von Hintermännern gesteuert worden um Deutschland, seine Wirtschaft, Zivilisation und Kultur zu vernichten.)
Wir zahlen uns wegen Kohl und seiner Ziehtochter Merkel heute schlapp für faule Länder mit völlig anderer Kultur und Arbeitsmoral wie beispielsweise das korrupte Betrügerland Griechenland, das bislang – bei 10 Millionen Insassen – mehr als 280 Milliarden Euro bekam, die Griechenland zusätzlich zu allen anderen Geschenken, die es erhalten hatte, nachgeschmissen wurden. Kohl hatte die Lüge rausgelassen daß wir angeblich niemals für die Schulden anderer Länder zahlen müssen. Das war falsch. Es war von vornherein klar daß es falsch war.

Vaclav Klaus, Ex-Staatspräsident im Interview mit der
Preussischen Allgemeinen Zeitung::


Klaus: … dass der Euro wie ein Versuch ist, ein Auto zu bauen, das aus den Einzeleilen eines Mercedes und eines Trabants besteht. Das kann nicht funktionieren, und das verstehen auch alle mit Ausnahme ihrer Bundeskanzler. Vor 20 Jahren habe ich stundenlang mit Helmut Kohl über dieses Thema gesprochen. Ich glaube, er wollte einfach nicht begreifen. Für ihn war der Euro ein politisches Projekt, die wirtschaftlichen Folgen dagegen absolut irrelevant.

Die Lüge Kohls daß wir nicht ausgeblutet werden und nicht erstickt werden für den Irrsinn des Euro wurde noch im Wahlprogramm der CDU verbreitet:

 

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2 Gedanken zu “War Helmut Kohl ein großer Künstler? (Versuch seine Untaten zu würdigen)

  1. Der sture Bock

    Macht mir meinen schönen Euro nicht noch kaputt, soll der alte Kohl einmal gesagt haben, als er schön ziemlich lädiert in die Welt hinaus guckte. Nun ist er von dannen gegangen, bevor seinem Meisterstück dasselbe Schicksal besiegelt wurde. Als sturem Bock durch und durch hat er mangels Kenntnis oekonomischer Zusammenhänge wohl nie begriffen, welchen elenden Mist er damals durchboxte. Vielleicht hat dessen Erleuchtung nun stattgefunden, nachdem er seine Aeuglein für immer geschlossen hat. .

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