Meine schlimmen Erfahrungen mit O2 aka Telefonica

Dieses Posting ist der zweite Teil der Geschichte meiner Horrorerfahrungen mit O2 oder Telefonica.

(Der erste Teil ist hier: Warum ich O2 und Telefonica für Abzocker halte und vor diesen Providern warne.)

Telefonica alias O2 hatte mir einen vom 18. Mai 2017 datierten Drohbrief geschickt in dem Telefonica in frechen Worten verlangt daß ich binnen drei Tagen 32,45 € zahlen solle ohne mir konkret zu sagen wie Telefonica auf dieses Ansinnen kommt. Telefonische Versuche mit Telefonica alias O2 Kontakt aufzunehmen waren darum gescheitert weil die angegebenen Nummern beide zu Sprechcomputern führten, die behaupten mich nicht zu kennen.

Weil ich mich viel zu oft von Anwandlungen der Menschenfreundlichkeit leiten lasse darum opferte ich heute für Telefonica aka O2 das Kostbarste was ein Mensch geben kann: Ich opferte für O2 180 Minuten meiner Lebenszeit:

Ich fuhr in die Stadt und Straße wo O2 eine Filiale hat, wälzte mich leibhaftig in den Laden dort, verbrachte in schlechter Luft dort 20 Minuten wartend in denen vor mir andere Kunden bearbeitet wurden, kam dann an die Reihe um vom Erfüllungsgehilfen von O2 zu erfahren:

Auch ich weiß nicht warum O2 von Ihnen das Geld haben will und auch ich kann es nicht herausfinden.

sprach er indem er mir den Drohbrief mit der dreitägigen Fristsetzung zurückgab.

Ich fragte:

Wenn Sie das nicht können, wer kann es denn dann? Wir sind hier in einer Filiale von O2. Ich bin extra persönlich gekommen. Sie sind der dessen sich O2 zur Erfüllung seiner Verbindlichkeiten bedient und sie wissen nicht warum konkret O2 schon wieder Geld von mir will?

Er wich zurück und beantwortete meine Frage mit einer Gegenfrage:

Warum schreien Sie so?

Ich schrie:

Ich habe bisher noch nicht geschrien. Aber jetzt tu ich’s.
Vor 14 Tagen stand ich schon hier und zahlte weil ich einen Drohbrief erhalten hatte. Ich soll jetzt schon wieder Geld zahlen aufgrund einer Drohung in der mir nicht spezifiziert wird warum ich zahlen soll und der Erfüllungs- und/oder Verrichtungsgehilfe dieser Firma gibt mir keine Antwort sondern stellt Gegenfragen!

Der Erfüllingsgehilfe:

Sie haben „spezifiziert“ zu mir gesagt. Das „spezifiziert“ nehmen Sie sofort zurück!

Ich flüsterte:

An wen kann ich mich wenden um von O2 oder Telefonica zu erfahren warum O2 bzw Telefonica schon wieder eine Geldforderung schickt? Oder sind solche Briefe bei denen Usus und die verschicken derlei auf doof?

Er erwiderte:

Jetzt haben Sie zu mir „Usus“ und „doof“ gesagt.

Als ich das gehört hatte bekam ich einen Lachkrampf.

Ein wissendes Lächeln huschte über seine Züge. Er drehte sich um. Er wühlte in Unterlagen. Gab mir ein Blatt Papier und verkündete:

Dorthin können Sie schreiben und sie können dort anrufen.

Ich dankte, ging, fuhr in die Redaktion und probierte die Nummer von dem Blatt das er mir gegeben hatte. Es war eine neue Nummer, sie war anders als die zwei verschiedenen die mich zuvor nur mit Telefoncomputern verbunden hatten, die mich nicht kannten. Die neue Nummer führte auch zu einem Telefoncomputer. Er kannte mich nicht.

Die Postadresse, die der Verkäufer im O2-Laden mir angekreuzt hatte lautet  Telefonica Germany GmbH & Co OHG Postfach 60 09 40 22209 Hamburg. Vielleicht schicke ich eine Postkarte dorthin in der ich auf diesen Beitrag hier verweise.
(Nebenbei gesagt hat sich der Prof., bei dem ich vor langen Jahrzehnten hörte, sehr klar ausgedrückt über Firmen die so trickreich konstruiert sind daß das persönliche Risiko der Haftung für echte Menschen sehr stark minimiert wurde. Beispielsweise wäre eine „GmbH & Co KG“ eine Juristische Person bei der der persönlich mit seinem Gesamtvermögen haftende Gesellschafter auch wieder nur eine Juristische Person ist, womit natürlich nicht gesagt ist daß auch eine „GmbH & Co OHG“ nicht nur unter steuerlichen Aspekten keine hochinteressante, um es mal so zu formulieren, Gestaltung, ist, die selbstverständlich legal ist. Siehe: Mischform GmbH & Co. OHG.)

Auf dem Papier, das mir in der Filiale von O2, deren Eigentümer die Telefonica Germany GmbH & Co OHG ist, deren Erfüllungsgehilfe als angebliches Kontaktadressen zu Telefonica/O2 enthaltend überreicht hatte stand auch eine Internetadresse. Als ich diese Internetadresse aufrief war im weiteren Verlauf ich mit einem Automaten von O2/Telefonica verbunden der verkündete daß er weder mich noch die Telefonnummer kennt.

Die Nummer hatte mir Telefonica gegeben (bzw. erworben via Alice, Hansanet, O2). Der Computer der Telefonica / O2 sagt er kenne die Nummer nicht. Meinen Namen kennt der Computer der Telefonica / O2 auch nicht aber Telefonica schickt mir Drohbriefe in denen sie Geld fordert ohne konkret zu sagen für was.

 

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2 Gedanken zu “Meine schlimmen Erfahrungen mit O2 aka Telefonica

  1. Peter Beilnhuber

    Ich zitiere Wikipedia zu Alice aka Vanessa Hessler:

    „Im Oktober 2011 erklärte Vanessa Hessler in einem Interview, dass sie vier Jahre mit Mutassim Gaddafi, einem der Söhne des libyschen Staatsoberhauptes Muammar al-Gaddafi, liiert gewesen sei; sie bezeichnete die Familie Gaddafi als „normale Menschen“. Telefónica Germany, der Inhaber der Marke Alice, distanzierte sich von ihren in diesem Zusammenhang gemachten Äußerungen über das frühere Gaddafi-Regime[2][3] und löste die Zusammenarbeit mit ihr mit sofortiger Wirkung auf.[4][5]“

    Ich habe daraufhin Hansenet/Alice/Telefonica den Laufpass gegeben.

    SIE beschweren sich jetzt das Gebaren von Hansenet/Alice/Telefonica? JAAA???

  2. gradischnik

    Ich zahle die Stromrechnung abschlagsweise bei Eon. In den letzten 3 Monaten hat sich der Zahlungstermin immer mit einem Wochenende überschnitten. Daraufhin bekomme ich von der EON grundsätzlich immer eine Mahnung zwei Tage später mit 5 Euro Mahnungsgebühren.
    Ich rief bei EON an. Der Hinweis, daß ich einen Mitschnitt des Gespräches zur Verbesserung des Kundenservice ablehnen könnte, dem kam ich selbstverständlich nicht nach. Dann sind die auch vorsichtiger im Kundengespräch.
    Ich versuchte dem Deppen die Funktion eines Kalenders zu erkären. Weil mir das ganze zu blöd wurde und der voll auf Ignoranz gepolt war, verlegte ich mich ironisch aufs Betteln.
    Bitte, bitte, bitte,…lassen Sie mich doch einfach mit ihren blöden mahnbriefen in Ruhe. Ihr kriegt doch jeden Monat die Kohle von mir.
    Daraufhin sagte er zu mir, ich sollte doch zum Jobcenter gehen, dann würden die eventuell zusätzlichen Kosten übernehmen. Ich sagte,…ich will aber nicht zu einem Jobcenter,….ich will doch nur, daß ihr mich mit euren unberechtigten Mahnungen in Ruhe laßt, die immer wieder Geld kosten.
    Er: Dann kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen. Unser System funktioniert nun mal so, da kann niemand eingreifen.
    Das System ist ganz simpel. Wenn man davon ausgeht, daß auf diese Weise so mindestens eine Million mahnungen Monat für Monat automatisch generiert werden, ist das eine gut konstruierte Profitquelle. Denn die nicht bezahlten 5 Euro führen automatisch zu der Generierung einer Mahnung im Folgemonat.

    Auf Usus mit Verbindung doof wäre ich jetzt nicht gekommen. Aber ich könnte mir inzwischen durchaus vorstellen, daß aus derartigen Äusserungen eine Beleidigungsklage konstruiert werden könnte und eine Staatsanwaltschaft auf rechtsradikale Hintergründe, gar Rassismus,… ermittelt. Ich schließe das inzwischen nicht mehr aus, da wir es mit einer Volksverblödung ungeahnten Ausmaßes zu tun haben. Usus halt.
    Sein Sie froh, daß Sie lachen mußten. Er hat es dann wohl als Scherz aufgefasst und nochmal durchgehen lassen.
    schönen Gruß

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