Das zehnjährige Baby hat seinen zweiten Roboter gebaut, bringt ihm das Texten bei und hat den Erwachsenen in der Redaktion gesagt sie sollen morgen frei nehmen

Jetzt wird klar was der AAA (Alter Anonymer Astrologe) plante als er seinen Clon in Gestalt eines zehnjährigen Säuglings in die Redaktion schickte:

Der zehnjährige Säugling ist seit wenigen Tagen hier, hat schon einen Roboter gebaut, der Texte auf dies Blog veröffentlichte, und heute hat er seinen zweiten Roboter fertiggestellt.
Der Säugling sagte mir heute ich bräuchte morgen nicht in die Redaktion zu kommen.
Er verkündete er habe seinen heute fertiggestellten zweiten Roboter auf den Namen Textor getauft. Der Roboter gehorche nur ihm, sagte das Baby, und er sei eine Verbesserung des ersten Roboters  und morgen werde er  einen Dritten bauen und auch ihm das Schreiben beibringen.

Er bepredigte mich wie wichtig das  hypnotische Schreiben sei. Angesichts meines Alters sei es mir nicht persönlich vorwerfbar daß ich von dieser Kunst nichts wisse, sagte das zehnjährige Baby, und  der Säugling äußerte die Gewißheit daß seine Roboter fraglos auch zu anderem imstande sein würden als nur zum Texten. Ich ahnte was er meinte und verzichtete darum auf die Forderung er möge konkret sagen was er meine.
Er sagte er habe alles was jemals auf diesem Blog geschrieben wurde  – außer den Leserkommentaren – heruntergeladen, in eine einzige Datei gebracht und diese Datei nach Wortfrequenzen, Sprachidiosynkrasien und Syntax aufgeschlüsselt und seinem zweiten Roboter

„damit eingepflanzt“.

Er zeigte eine Micro-SD Karte als er diese Worte sprach.
Im Scherz sprach ich:

Na, dann bin ich ja überflüssig und kann gehen.

Der zehnjährige Säugling antwortete:

Lass dir Zeit. Du kannst damit anfangen Dir heute für den Tagesrest frei zu nehmen und auch für morgen.

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3 Gedanken zu “Das zehnjährige Baby hat seinen zweiten Roboter gebaut, bringt ihm das Texten bei und hat den Erwachsenen in der Redaktion gesagt sie sollen morgen frei nehmen

  1. Carlotta

    Was seit Erscheinen des Kleinen eine verdrängte Ahnung war, ist jetzt zur Gewissheit geworden, die Redaktion soll roboterisiert werden, entmenschlicht bis aufs Bein.

    Wir protestieren, wir wollen sowas hier nicht, auf diesem zutiefst menschlichen Blog. Wir lieben die spontan geäußerte abgrundtiefe Verachtung für gewisse „Figuren“, die glauben uns regieren zu können. Wir geniessen auch den Gassenjargon, zu dem sich die Redaktion von Zeit zu Zeit völlig zurecht hinreissen lässt. Wir fühlen uns dadurch verstanden und nicht nicht so allein gelassen in dieser trostlosen Welt.

    Wie lösen wir nun das Problem, denn das ist es inzwischen?

    Er, der Bengel, lässt sich sicher von A bis Z bedienen, Essen, Getränke, Wäsche waschen, alles keine Beschäftigungen für diesen Schlaumeier. Auch wird er ehrfürchtiges Gebaren ob seiner Fähigkeiten erwarten. Das alles würde ich zur Gänze streichen – ersatzlos und zwar ab sofort!

    Der Kleine muss zum Gehen bewegt werden, bevor er das ganze Stadtviertel übernimmt.

  2. Pingback: Korrektur – Jesus predigte daß die Wucherer die Schulden erlassen sollten, darum wurde er ermordet und die Wucherer haben uns heute weltweit im Würgegriff – AAA

  3. Vidar

    Intelligente Sprachprogramme: Automatisierte Vorurteile

    https://deutsch.rt.com/gesellschaft/49958-intelligente-sprachprogramme-automatisierte-vorurteile/

    Auch Microsoft steuerte im Frühjahr 2016 einem PR-Debakel entgegen: Der Softwarehersteller hatte einen Chat-Bot für Twitter programmiert. Für den Bot wurde ein eigener Account erstellt. Er startete als ein neugieriges, jugendliches Mädchen namens „Tay“.

    Microsoft hatte den Bot entwickelt, um zu testen, wie Künstliche Intelligenz im Alltag lernen kann. Tay konnte mit Nutzern der Internet-Plattform kommunizieren. Über die von den Nutzern verfassten Nachrichten sollte der Bot seinen Wortschatz erweitern und von ihnen lernen.
    Einblicke- die würde Facebook sicherlich gewinnen wenn es seine geplante Technologie zum direkten Tippen aus dem Gehirn verbreiten könnte
    Mehr lesen:Sry, mein Hirn hat sich vertippt – Facebooks Vision für Nachrichten direkt aus dem Gehirn

    Schon nach wenigen Stunden änderten sich Tays anfänglich harmlose Aussagen radikal.

    „Ich hasse Feministen. Sie sollten alle sterben und in der Hölle verbrennen“, äußerte der Bot plötzlich in einem seiner Tweets.

    Nach 24 Stunden wurde der Account wieder gesperrt. Microsoft entschied damals, das soziale und kulturelle Experiment zu unterbrechen und zuerst einige Nachbesserungen an Tay vorzunehmen.

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