Evangelische Kirche nimmt Anstoß am Christenkreuz

Was soll man von der Sekte halten, die vom satanischem und eidbrüchigem Mönch Martin Luther gezeugt wurde?

PI:

Erfurt: Christenkreuz stört Kirche und Ramelow

Das größte Verbrechen der katholischen Kirche war es Luther nicht auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen um seine schwarze Seele zu reinigen.

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2 Gedanken zu “Evangelische Kirche nimmt Anstoß am Christenkreuz

  1. Herakleios

    Das größte Verbrechen der römisch-katholischen Kirche war Christen mit Feuer und Schwert wieder in ihren Schoß zurück zu treiben – obwohl dies das Evangelium eindeutig und unmissverständlich verbietet (Mt 13,24-30+36-43). Und damit hatte sie bereits begonnen, als das Imperium Romanum noch bestand. Einer der Ersten, der dieses Verbrechen beging, war der „große Kirchenlehrer“ und Bischof von Hippo Aurelius Augustinus – der später zum Schutzheiligen der „heiligen“ Inquisition wurde. Sein Anliegen war’s die damals in Mauretanien (heute Tunesien – Marokko) weit verbreitete und beliebte „Sekte“ der Donatisten mit staatlichen Repressalien zu bekämpfen. Doch wie heißt’s im Wort so schön? „Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.“ (Mt 26,52) Und genau das mußte auch Aurelius Augustinus schließlich erleben, der 430 AD in Hippo starb, als die Vandalen die Bischofsstadt belagerten.

    Ja, mir ist sehr wohl bekannt, dass der Augustinermönch, Theologe und Reformator Doktor Martin Luther bei etlichen Katholiken zur Haßfigur wurde und ihnen bis heute sehr schwer im Magen liegt. Aber damit teilt er das gleiche Schicksal wie Christus Jesus, der auch von den Juden gehaßt und in orthodoxen Kreisen verflucht wird. Doch wie sagte der Pharisäer, Schriftgelehrte, Mitglied des Sanhedrins, Lehrer von Saulus aus Tarsus und Rabbi Gamaliel so schön? „Laßt ab von diesen Menschen und laßt sie gehen! Ist dies Vorhaben oder dies Werk von Menschen, so wird’s untergehen; ist es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten – damit ihr nicht dasteht als solche, die gegen Gott streiten wollen.“ (Apg 5,38f)

    Nach diesem Rat des Gamaliels zu urteilen können wir heute feststellen: Die Reformation Luthers war vom Höchsten – auch wenn der Augustinermönch nicht ganz nach Seinem Herzen war. Mehr noch: Sie war der Ausgangspunkt von noch ganz anderen kirchlichen Erneuerungsbewegungen: Pietisten, Baptisten, Herrenhuter, Methodisten, Pfingstler, Charismatiker und last but not least Neuoffenbarer.

    Doch das Problem, woran die lutheranische Kirche heutzutage leidet, wurde ihr schon in die Wiege gelegt: Die Kritik am Wort und die Überbetonung der Rechtfertigungslehre. Damals waren Luther insbesondere der Hebräer-, Jakobus-, Judas-Brief und die Offenbarung ein Dorn im Auge, weswegen er im Vorwort zu diesen Schriften ihnen die apostolische Autentizität absprach, sie am Ende des NTs platzierte und sie im Inhaltsverzeichnis nicht den anderen Schriften gleich stellte, sondern nur eingerückt und ohne Nummer versehen aufführte. Daraus entstand dann mit Hilfe der Philosophen Bacon, Hobbes, Hume, Spinoza und Kant, dem Gymnasiallehrer Reimarus und dem Schriftsteller Lessing im späten 18ten Jahrhundert die sogenannte „historisch-kritische Bibelforschung“, die dann im 19ten Jahrhundert populär wurde und heutzutage von denjenigen zu lernen und zu verinnerlichen ist, die evangelische Theologie studieren wollen. Und ich habe mir von einer ehemaligen Studentin der katholischen Theologie sagen lassen: Auch dort gehört diese Lee[h]re zur Basispflicht.

    Kaum jemand beachtet noch, wie das Wort wirklich studiert werden will: „Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat. Wenn jemand dessen Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich von mir selbst aus rede.“ (Joh 7,16f) Von daher verwundert es mich nicht im Geringsten, wenn aus den deistischen Theologiestudenten am Ende viele zu Atheisten geworden sind, die sich, wie Christian Stawenow und Ricklef Münnich, am Kreuz stören.

    Doch damit ist wieder sehr leicht der Bogen zum Judentum der Zeitenwende zu schlagen. Denn wer war damals der größte Gegner des Heilands Jeschua? Richtig, es waren die Kleriker und Theologen, die damals unter dem Begriff Hohepriester, Pharisäer, Sadduzäer, Herodianer (wahrscheinlich Essener) und Schriftgelehrte bekannt werden und die alles in ihrer Macht stehende taten, um Christus zu bekämpfen. Sie waren es, die per Bestechung (Mt 26,14-16) den korrumpierbaren Jünger Judas Iskariot dazu brachten, den Mann aus Nazareth zu verraten (Lk 22,47f). Sie waren es, die die damalige Rechtsordnung aufhoben, um den Schmerzensmann (Jes 53,3) noch vor dem Passa-Fest zum Tode verurteilen zu können. Sie rasteten und ruhten nicht, bis sie per Bedrohung (Joh 19,12) den Präfekten [Publius] Pontius Pilatus dazu brachten, ihn kreuzigen zu lassen. Sie protestierten gegen den Titulus „Jeschua haNozri weMelech haJehudim“ (Joh 19,20f) und freuten sich ungemein ihn leiden zu sehen (Mk 15,31f). Und auch danach ließen sie nicht ab, sondern sorgten dafür, daß Sein Grab versiegelt wurde (Mt 27,62ff). Sie waren die Urheber für die damalige politische Korrektheit und ließen jeden, der sich zum Heiland bekannte, aus der Synagoge aussperren (Joh 9,22). Das Maß wurde schließlich voll, als sie auch danach noch die Apostel verfolgten und den Christen nachspürten, bis sie in ihren Händen fielen, um sie ihres Glaubens Willens richten zu können (Apg 7,54ff+8,1-5+9,1f). Deswegen trat sehr bald das ein, was ihnen Jesus vorhergesagt hatte: „Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt.“ (Mt 21,43)

    Auch die Kirchen heutzutage stehen in der gleichen Position wie die Juden damals, so daß auch sie sich dieses Jesus-Wort sehr zu Herzen nehmen sollten: „Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; aber die Kinder des Reichs werden hinausgestoßen in die äußerste Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappern.“ (Mt 8,11f) Denn auch die Römerin ist sehr weit vom Weg abgekommen, in dem ihr Klerus den Islam stärkt und die Kirchen für islamische Andachten öffnen läßt.

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