Jetzt hochaktuell: Das Teilgebiet Epistemologie aus der Philosophie

Epistemologie beschäftigt sich mit der Frage woher wir echtes Wissen haben.

Diese Frage beantwortete schon Augustinus (354-430) mehr als 1000 Jahre vor dem Psychopathen und Irrem Descartes (1596-1650). Die Moderne hat diesen Irren Descartes, der schrieb

„Tiere empfinden keinen Schmerz“,

als Stammvater, darum ist sie innerlich hohl und morsch und wir erleben ihren Untergang. Descartes berühmter Ausdruck

cogito ergo sum

ist ein Plagiat dessen was Augustinus rund 1200 Jahre zuvor schrieb.   Descartes schrieb auch ab von dem hunderte Jahre vor ihm gelebt habenden Al Ghassali. Augustinus formulierte sinngemäß daß der Mensch an allem zweifeln könne aber nicht an der Tatsache seines Zweifelns.

Daß Gebiet der Philosophie, das sich mit der Frage beschäftigt „Was ist Wissen und wie kommt es in die Köpfe?“, heißt auf englisch Epistemology.

Junge Freiheit:

Ein Gott, ein Recht, keine Wahrheit

„Fake News“ – seit wann gibt es die eigentlich? Noch vor einem Vierteljahrhundert galt doch, was in der Zeitung stand, als mehr oder minder verläßlich. Wahr ist heute nur noch, was wir wollen. Wenn überhaupt. Wer da nicht mit will, und das sind viele, mißtraut den offiziellen Bekanntmachungen. „Fake News“ gibt es auf allen Seiten. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Ein Kommentar von Thomas Fasbender. mehr »

Die Scholastik (900 bis in die Gegenwart [Neoscholastik]) erkannte daß Wahrheit die Übereinstimmung zwischen Gegenstand und seiner Abbildung im Kopf ist.
Daraus folgt zweierlei:
So wie es unterschiedlich große Tassen, Töpfe oder Eimer gibt haben Köpfe unterschiedliche Fassungsvermögen. Im Unterschied zu Tassen oder Eimern können Kopfinhaber sich durch harte geistige Arbeit von Kopfträgern zu Kopfnutzern läutern und ihre Kopfkapazität, mithin dessen Wahrheitsaufnahmekapazität, vergrößern. Diese Arbeit zu leisten vom bloßen Kopfträger zum Kopfnutzer („User“ des Kopfes) aufzusteigen war im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Selbstverständlichkeit für jeden Deutschen aber heute ist das schon lange vorbei.

Da die Wahrheit der Abbildung bedarf um im Kopf dargestellt zu sein muß sie irgendwie in den Kopf hineingebracht – geschwemmt (! [Giacomo Leopardi: „M’illumino d’immenso.“]) oder gebeamt (! [Erleuchtung, Illumination]) – werden. Dafür ist ein Medium oder Infoträger oder Infokanal erforderlich. Dieses Medium ist in aller Regel die Sprache. Bei uns wird die Sprache absichtlich systematisch verhunzt und zerstört. (Musterbeispiel die Verdrehung und Pervertierung der zu Recht lobendenden Worte „Rechter, rechter, recht“.  Oder die andauernde Verwechslung zwischen Erdteil und Verein, wenn der Verein EU gemeint ist aber Europa gesagt wird.)
Wenn der Kommunikationskanal nicht funktioniert dann ist es unmöglich daß sauber kommuniziert wird. Von der Verschmutzung der Kommunikationskanäle und deren Verschmutztheit lebt nicht nur die Journaille. Davon lebt auch die Politgaunerschaft deren Parasitentum exorbitant ist. Wie man beipielsweise an deren frühem Renteneintrittsalter und der Höhe der ergatterten Beute erkennt und was man auch an dem hemmungslosem Wechsel zwischen Politgaunerei und Privatwirtschaftsabzocke erkennt.

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4 Gedanken zu “Jetzt hochaktuell: Das Teilgebiet Epistemologie aus der Philosophie

  1. Hans Reuter

    Sie sollten nicht vergessen, dass Wahrheit nicht nur aus der Ratio besteht sondern auch aus der Empfindungswelt des Menschen. Rationale Wahrheit ist nur halbe Wahrheit. Wenn Descartes sagte ich denke also bin ich ist dies unvollständig und muss heissen ich denke und empfinde also bin ich.

  2. Herakleios

    Schon die alten Philosophen erkannten, dass alle Wissenaussagen Behauptungen darstellen. Jede dieser Aussagen kann, so die weitere Überlegung, hinterfragt werden. Die darauf erfolgende Begründung ist wieder nichts weiteres als eine (oder mehrere) Behauptung. Wenn also ein Wissen letztbegründet werden soll, dann gibt es nur drei Möglichkeiten, die alle unbefriedigend sind: 1. der infinite Regress – praktisch undurchführbar. 2. der Zirkelschluss, womit die Begründungskette im Kreis läuft – damit lässt sich alles und nichts „beweisen“. 3. der dogmatische Abbruch: Es gibt Aussagen, die (vorläufig) als wahr und richtig zu akzeptieren sind,, auf denen dann die ganze Beweisführung ruht, Dieses schon dem Aristoteles bekannte Münchhausen-Trilemma zeigt auf, dass letztendlich das ganze Wissen auf Glauben ruht.

    Der Glaube wiederum, so zeigt die Erfahrung, fällt nicht vom Himmel, sondern auch er hat seine Voraussetzungen. A: Die eigene Erfahrung und B: Das Vertrauen zu den Informationsquellen. Damit nun sind wir bei dem „Fake News“-Problem angelangt: Da die MainStreamMedien immer wieder beim Verbiegen der Wahrheit erwischt wurden und ihre Darstellungen immer weniger mit der Realität in EInklang zu bringen sind, sind sie bei immer mehr Personen zu einer unglaubwürdigen Quelle geworden. Deswegen sehen sich diese Menschen (hauptsächlich im Internet) nach alternativen Informationsquellen um.

    Die Massenmedien nun haben erst versucht dieses Phänomen zu ignorieren. Als das nichts fruchtete kam die Diffamierung. Doch auch diese Waffe ist stumpf geworden. Ergo muss die unwillkommene Konkurrenz bekämpft werden. Und da haben die USA wiederum still und heimlich per Gesetz (NDAA 2016) dafür gesorgt, dass das „Fake-News“-Problem mittels Maulkorb gelöst werden kann. In der BRD hat sich dazu der Begriff des „Hass-Kommentars“ eingebürgert, der mittels Zensur so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen ist.

    Und wenn wir schon beim Thema Glauben, Wissen und Wahrheit sind, sollte dazu auch das Buch der Bücher zu Wort kommen:

    «Da fragte ihn Pilatus: „So bist du dennoch ein König?“ Jesus antwortete: „Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.“ Spricht Pilatus zu ihm: „Was ist Wahrheit?“ Und als er das gesagt hatte, ging er wieder hinaus zu den Juden […]» (Joh 18,37f)

    Womit wiederum klar ist, dass schon dem Präfekten [Publius] Pontius Pilatus bewusst war, dass es in den Köpfen der Menschen zwar viele Wahrheiten gab, doch diese Wahrheiten widersprachen einander, weswegen ihm DIE Wahrheit unbekannt war. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert, weswegen viele mit dieser Aussage Jesu so ihre Probleme haben:

    «Jesus spricht zu ihm: „Ich bin DER Weg und DIE Wahrheit und DAS Leben; NIEMAND kommt zum Vater DENN DURCH MICH.“» (Joh 14,6)

    Oder, um es mit den Worten des Philosophen Hans Albert zu sagen: „Wenn es eine Letztbegründung gäbe (was glücklicherweise schlecht möglich ist), würde diese unweigerlich zu einem Dogma führen.“ bzw.: „Alle Sicherheiten in der Erkenntnis sind selbstfabriziert und damit für die Erfassung der Wirklichkeit wertlos“ (Traktat über kritische Vernunft, 1991; 5. Auflage, Verl.: J.C.B. Mohr. S. 36)

  3. Hans Reuter

    Herakleios. Vielleicht sollte man hier eher von Wirklichkeit als von Wahrheit sprechen. Der Begriff Wahrheit wird fast immer mit rein rationalem Denken in Verbindung gebracht und beschränkt unsere Auffassung eben auf ein klügelndes Verstandesdenken. Der Begriff Wirklichkeit geht viel weiter und,umfasst auch die Empfindungswelt des Menschen, welche den vielleicht wichtigsten Bestandteil des Menschen ausmacht. Dieser Begriff beinhaltet dann auch das Wort Wirkung, also eine Gestaltung welche der Mensch ständig an sich selbst aber auch in seinem Umfeld oder in der Welt überhaupt vornimmt. Entweder zum Guten oder zum Schlechten.

    1. Herakleios

      In der Hinsicht halte ich’s mit dem großen schwedischen Gelehrten Emmanuel Swedenborg des 18. Jahrhunderts: Es gibt einen Bereich des Wollens. Dieser wird auch mit dem Begriff der Liebe umfasst. Denn was der Mensch will, das liebt er und was er liebt, das will er. Nun, das Geliebte wird als Gut empfunden. Und dieses Gute wird mit dem Verstand begründet. Diese Begründung nun wird als Wahrheit betrachtet. Beides nun, das Gute und das Wahre stellt die innere Realität – man könnte hier auch von Wirklichkeit sprechen – einer Person dar.

      Das Problem daran ist nun dieses: Das, was die Menschen wollen, ist bei Licht betrachtet oftmals alles andere als gut. Vor dem eigenen Verstand wird diese Tatsache aber mit lauter Behauptungen begründet, die nüchtern betrachtet falsch sind. Oder anders gesagt: Das Böse verbindet sich mit dem Falschen. Das Gute dagegen mit dem Wahren. Wer sich aber im Bösen befindet, der erachtet das Gute als schlecht und das Wahre als falsch, weswegen es für so eine Person unmöglich ist, das Wahre zu erkennen. Umgekehrt geht das aber schon.

      Tatsache ist aber, das alle ohne Ausnahme vom Pfad des Guten und Wahren abgewichen sind, weswegen es dem heutigen Menschen unmöglich ist, intellektuell das Wahre in Gänze zu erfassen. Wer mit dieser Gegebenheit unzufrieden ist, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich selbst in Frage zu stellen und sich belehren zu lassen. Hat er begriffen, dass die empfangene Lehre gut und heilsam ist, so sollte er danach trachten, sie in der Praxis umzusetzen. Denn dann kann er dadurch zu Erfahrungen gelangen, die das Begehren des eigenen Herzens läutert und reinigt – womit eine höhere Stufe der Erkenntnis erreicht ist.

      Das ist aber mit Schweiß, Rückschlägen und Anstrengung verbunden, weswegen Viele lieber bei der rein rationalen Betrachtungsweise verbleiben als diese Mühe auf sich zu nehmen. Denn mit ihr lässt sich in den allerwenigsten Fällen Ruhm, Macht, Ansehen oder Reichtum erwerben.

      Umgekehrt aber lässt sich feststellen, dass die Erde auf dem letzten Loch pfeift; dass die Kennzahlen der Wirtschaft mit Lug, Trug und Tricks übertüncht werden, um dem unbefangenen Beobachter eine schöne, heile Welt vorzugaukeln, die’s in Wirklichkeit nicht gibt; dass die Finanzen eine einzige Katastrophe darstellen, die mit Gewalt und viel Phantasie vor dem Zusammenbruch gerettet werden, womit das Ende aber nur hinaus gezögert wird; dass rund um den Globus das Militär in Ausgangsstellungen gebracht werden; dass Krieg, Mord, Totschlag, Terror und Vergewaltigungen immer mehr zu nehmen; dass Ethik und Moral vor die Hunde gegangen sind und dass auch die Kräfte des Himmels ins Wanken geraten sind: Die Erdbeben werden stärker und häufiger; merkwürdige Himmelserscheinungen sind zu beobachten; merkwürdige Himmelsgeräusche werden aus allen Teilen der Welt gemeldet; der Sonnenfleckenzylus ist aus dem Tritt geraten; die Zahl der Erdfälle nimmt drastisch zu; das Magnetfeld der Erde schwächt sich immer schneller ab während gleichzeitig die magnetischen Pole immer schneller wandern; tote Fische, Meeresgetier oder Vögel tonnenweise; außerdem gibt’s vermehrt Meteoren oder gar astronomische Zeichen (die vier Blutmonde; der Stern der Offenbarung). Das unangenehme daran ist dieses: Genau das hat Jesus vor nahezu 2.000 voraus gesagt. (Mt 24; Mk 13; Lk 17+21). Und das, was uns die Bibel über die Zeit vor der Sintflut (Gen 6,1f+5f) und über die Zustände von Sodom zu berichten hat (Gen 19,1-9) gleicht der heutigen Ideologie bis auf Haaresbreite. Von daher leben wir wirklich in einer Zeit, die den Tagen Noahs und den Tagen Lots gleichen, und die Zeit der Gnade ist am Ablaufen…

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