Türkei will deutschen Gerichten die Rechtsprechung vorschreiben

Epoch Times:

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Das Verbot der Erdogan-Liveschalte zur gestrigen Kölner Demonstration hat ein Nachspiel: Der Gesandte der deutschen Botschaft in Ankara wurde vom türkischen Außenministerium einbestellt. Das Verbot sei auf „widerrechtliche und unhöfliche Art“ erfolgt und eine „Schande“ für Demokratie und Recht.

2 Gedanken zu “Türkei will deutschen Gerichten die Rechtsprechung vorschreiben

  1. Buergerkrieg

    2. Deutschtürken kommen eher aus ländlichen AKP-Regionen
    Demonstrationen wie in Köln vermitteln den Eindruck, dass ein Großteil der Deutschtürken klar hinter dem umstrittenen Präsidenten steht – und das ist auch tatsächlich so. Während Erdogans AKP in der Türkei bei den letzten Wahlen rund die Hälfte der Stimmen holte, ist der Wähleranteil der AKP in Deutschland sogar noch höher.
    Die AKP gilt als die Partei der kleinen Leute. In der Türkei ist sie vor allem auf dem Land stark, in den Städten hat sie es schwerer. Viele Türken, die nach Deutschland ausgewandert sind, stammen aus ländlichen Regionen in der Türkei – und sind daher tendenziell eher AKP-Unterstützer. 6. Integrationsprobleme hierzulande
    Laut Türkei-Experte Schulz ist auch ein „Gefühl von Ablehnung durch die deutsche Mehrheitsgesellschaft“ bei vielen Türken ein Grund, warum sie sich wie am Sonntag in Köln demonstrativ hinter Erdogan stellen.
    Diesen Eindruck bestätigt auch Tahir Sözen. Er ist ein Deutschtürke, der in der Putschnacht vor der türkischen Botschaft in Berlin demonstrierte. Bei den letzten beiden Wahlen hat er die Regierungspartei AKP gewählt. „Es gibt diese jungen Leute, die sich nach Stärke sehnen“, sagt Sözen. „Und wenn sie hier ausgegrenzt werden, suchen sie die Stärke in Erdogan.“. Trauma vieler Türken
    Für Deutsche klingt es erstaunlich, doch bei seinen Anhängern auch hierzulande sichern und stärken ausgerechnet Erdogans Eskapaden vor allem gegenüber Europa seinen Rückhalt. „Wenn man sich fragt, was dahintersteckt, muss man weit in die Geschichte zurückschauen“, sagte Türkei-Experte Udo Steinbach im Interview mit FOCUS Online.
    Wie das Osmanische Reich nach dem ersten Weltkrieg von den Europäern kaputt gemacht worden sei – „dieses Trauma sitzt tief in weiten Teilen der türkischen Bevölkerung.“ Viele Türken hätten noch heute die Angst, dass Europa erneut versuchen wolle, die Türkei zu zerlegen und kleinzumachen. Erdogan nun sei jemand, der sich und die Türkei gegenüber Europa nicht kleinmache, sondern auch offen Drohungen gegenüber Europa ausspreche.Das gefällt offenbar auch vielen Deutschtürken. Weil sie in der Türkei noch „Hab und Gut, Verwandte und Bekannte“ hätten, sehen sie es als ihr gutes Recht, eine innertürkische Angelegenheit nach Deutschland zu transportieren, wie ein Sänger auf der Bühne in Köln sagte. Das werde auch noch in 500 Jahren so sein. http://www.focus.de/politik/deutschland/trotz-der-repressionen-gegen-landsleute-40-000-gingen-fuer-ihn-auf-die-strasse-darum-halten-so-viele-deutschtuerken-zu-erdogan_id_5782215.html

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