Umfrage des Bayerischen Rundfunks: Mehr als 87 % wollen Austritt Bayerns aus der BRD

Pfüat di

Bayrischer Rundfunk:

Servus, Bundesrepublik!

Die Schotten machen es. Die Katalanen wollen es. Und die Bayern? Stellen Sie sich vor, auch der Freistaat macht sich frei vom Rest der Bundesrepublik. Wo würden Sie Ihr Kreuzerl machen? Stimmen Sie ab.

Bildschirmfoto:

Bayern

Focus:

„Zeit für großes bayerisches Aufbegehren“
Strauß-Freund Scharnagl fordert Abspaltung Bayerns

Siehe:

Erst Schottland — dann Bayern, Franken, Coburg

17 Gedanken zu “Umfrage des Bayerischen Rundfunks: Mehr als 87 % wollen Austritt Bayerns aus der BRD

  1. Carl Schmitt

    Grundzüge der Verfassung Bayerns nach seiner Sezession aus der Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft Bundesrepublik wurden vorausplanend publiziert zum Sylvester 2010:

    2011: Sie sehen freien Staat ‘BÖS’ und sagen: “Wo BÖS herrscht ist alles gut!”

    Es wird gemunkelt:

    Sie, die wir hier nicht nennen wollen, erwarten den Austritt Bayerns aus der BRD, womit der Hauptzahler in die BRD verschwunden wäre und simultan die EU fianziell am Ende ist.

    § 3

    Die Steuerlast in BÖS beträgt maximal 10 Prozent. Der Staat ist verpflichtet zur sparsamen Haushaltsführung, jeder Beamte, jedes Regierungsmitglied, jeder Bürgermeister, jeder Stadtrat oder Gemeinderat oder Landrat haftet dafür mit seinem Privatvermögen und dem seiner Familie bis ins siebte Glied.

    § 4

    Abgeordnetenbestechung, passiv durch Annahme von Geld, Gütern oder immateriellen Vorteilen oder aktiv durch Gewähren von Geld, Gut, Vorteilen, wird mit Todesstrafe geahndet. …

    § 5

  2. nudi

    die Bayern waren bis weit in die sechziger Jahre hinein vorwiegend arm.
    Tatsächlich flossen zwischen 1950 und 1960 zig Millionen DM als Strukturförderung aus dem Ruhrgebiet ins ländliche Bayern. Als es dem Pott nach den diversen Kohlen- und Stahlkrisen schlecht ging, hätte der Freistaat sich dafür ja eigentlich revanchieren können. Hat er aber nicht.

    Mit derlei historischem Kram darf man den Bayern heute nicht mehr kommen. Über Jahrzehnte hat man denen eingeimpft, dass der Bayer einfach besser sei als die anderen und dass Bayern deshalb reich sei, weil seine Eingeborenen so überaus klug und fleißig seien. Wenn dann irgendwelche inzestgebeutelten Ureinwohner beim Empfang einer Fußballmannschaft aus dem Westen Deutschland den Gesang von den “Ruhrpottkanaken” anstimmen, dann sollte man bei denen die alten Subventionen abkassieren – bei jedem einzelnen!

    1. Die Bayern waren immer reich. Sie hatten vielleicht wenig Geld. aber sie hatten Pfeffer in der Hose, heisses Blut in den Adern und Gehirne dort wo andere gähnende Leere haben. Außerdem hatten die Bayern Kultur und Geist. Schon im siebten Jahrhundert gab es in Deutschland Bücher praktisch nur in Bayern. (Berlin existierte nicht.) Die attraktivsten Frauen in Deutschland findet man fast nur in Bayern. Eine Frau, die in Bayern als häßlich gilt, wird in Berlin als Schönheit bestaunt, weil man in Berlin natürlich nur seinen eigenen niedrigen Standard kennt. Vergleichen Sie mal irgendein Bier aus Franken oder Bayern mit irgendeinem norddeutschen oder berlinerischen Industriebier!
      Gehen sie mal in Berlin durch die Straßen, egal in welchem Stadtviertel: Sie werden überall diese grauenhafte Erfahrung machen (natürlich in Dahlem oder Zehlendorf nicht so arg wie etwa im Wedding, wenngleich es auch in Z’dorf grottig war was dort auf der Haupteinkaufsstraße an einem der letzten Samstage zu sehen war):
      Der Normalberliner scheisst auf seine Kleidung. Er läuft so herum wie der Normalbayer noch nicht mal in den eigenen Kohlenkeller gehen würde.
      Ein Freund von mir suchte in Berlin glatte drei Wochen nach einem Stutzer, besser bekannt als Caban oder Pea Coat. Natürlich wollte er Qualität. Er fand in ganz Berlin — nichts. Er wurde blöde angemacht weil die Figuren in den Läden mit dem Begriff „Stutzer“ nichts anfangen konnten. Er fand was er suchte in Hamburg am Hafen beim Verwandten von Helga Feddersen und der lachte nur und sagte:

      Das kenne ich. In Berlin gibt es doch nichts.

      Es verläuft eine alte und mächtige Zivilisationsgrenze, Kulturgrenze und Strukturgrenze durch Deutschland: Der Limes/Main (plus Rhein). Überall dort wo den alten Germanen die Chance gewährt wurde befruchtet zu werden von der orientalisch-griechisch-lateinischen Lebensart überall dort erblühten Kultur, Handel, Wandel und Zivilisation. Diese Kulturgrenze macht sich heute noch deutlicher bemerkbar als vor 2000 Jahren. Denn damals durfte man den Leuten knallhart die Wahrheit sagen wie es um sie bestellt ist um sie so auf den rechten Weg zur Besserung zu bringen, heute aber ist dies wegen Demokratiesimulation und PISSI (PC) verpönt. Natürlich gingen über den Limes hinaus die wohltätigen Wirkungen der altorientalischen-griechisch-lateinischen Hochkultur, Thüringen wurde davon auch noch gesegnet.

      Gewisse Kreise wollen die Tatsache unterdrücken daß es in ganz Europa bis zum heutigen Tag fünf Strukturgrenzen gibt, die gleichzeitig unterschiedliche Zivilisationsebenen zeigen.

      Adenauer, weiland Kanzler der BRD, pflegte zu sagen:

      „Östlich der Elbe beginnt Sibirien.“

      1. Franz Josef

        Der Münchener (Bayern!) Kriminalpolizist Franz Josef Wanninger überragte jede anderen Kriopmenschen in der BRD:

      2. nudi

        Klasse Antwort: Eine Stadt (Berlin) mit einem Land (Bayern) vergleichen.

        Eben so wie ich die Bayern selber kennen gelernt habe.

        Ja, Bayern war mal das Griechenland Deutschlands.
        Und heutzutage gibt es immer noch Winkel in Niederbayern und im bayerischen Wald, die von der EU schwer bezuschusst werden, weil es da nix gibt außer Holz. Da ist der Sägemühlenbesitzer gleichzeitig Tischler, Schreiner und Bestatter…

        Eins muss ich den Bayern lassen: Die Arbeit die wir anstandslos in zwei Tagen erledigt haben, hätten sie mit dreimaligen Personal nicht mal in einer Woche erledigt. Und das aus dem Munde von Bayern. Übrigens bin Sachse.

        Die Bayern wurden übrigens lt. Wiki erst ´89 “Geberland”. Davor immer schön kassiert.

        1. Hochkultur

          Nehemen Sie es nicht persönlich!
          Sie können nichts dafür daß Sie ein Zivilisationszwerg, ein Kulturkrüppel und ein Belesenheitsliliputaner sind.
          Der Begriff pars pro toto sagt Ihnen selbstverständlich nichts. Berlin liegt nördlich des Limes und östlich vom Rhein. Rhein und Limes sind die bis heute fortwirkenden Zivilisationsgrenzen und Strukturgrenzen in Deutschland. Sie selbst sind dafür das wandelnde Beispiel, denn Sie schreiben grammatisch völligen Unsinn und wissen nicht daß Berlin nördlich vom Limes liegt. Sie Kulturkrüppel wissen noch nichtmal daß Berlin genauso wie Bayern ein Bundesland ist. Sie sind ein hoffnungsloser Fall aber reißen, das ist typisch für solche wie sie es sind, die Fressluke auf. Denken Sie mal an die sprichwörtlichen leeren Töpfe ….Berlin ist die deutsche Reichshauptstadt. Darum wurde pars pro toto Berlin genommen um die kulturelle Wüstenei und zvilisatorische Leere zu beschreiben die in Deutschland jenseits der genannten Strukturgrenze Limes/Rhein waltet.

          Wenn schon in der Reichhauptstadt Berlin, die real vier Millionen Insassen hat, wenn man die Illegalen mitzählt, solche hanebüchene Kulturbrache waltet wie sieht es dann wohl erst in der Pampa der SBZ (Sowjetische Besatzungszone) aus? Grauenvoll!

          Obwohl dorthin seit Beginn der 1990-er mehr als 1500 Milliarden € versenkt wurden. Das Land kann nicht an Kultur gewinnen da es für diesen Zweck wissen müsste was das ist. Es weiß dies nicht weil es den zivilisatorischen Prozeß und die echte Kulturbereicherung vor 2000 Jahren nicht erleben durfte: Städte, Thermen, Zentralheizungen, Mosaike, Straßen, Bibliotheken, Hallenbäder, Schulen, Akademien, Fernhandel, Amphitheater, Theater, Christenverfolgungen, Gladiatorenkämpfe, Olivenbau, Latifundien, Post, Aquädukte, Ferntelegraphie. – All das kennt es nicht wirklich. Kennt es nur dem Namen nach und bestenfalls als aufgesetzte Prothese.

          Es spricht für die Rücksichtnahme und die grenzenlose Güte mit der die Leser dieses Blogs immer wieder gestreichelt werden daß die Zustände der deutschen Reichshauptstadt beschrieben wurden – dies auch nur teilweise, was ein weiterer Akt der Rücksichtnahme war.
          Man nahm aus Nächstenliebe Abstand davon zu beschreiben wie es in anderen Teilen Deutschlands, die dem segensreichen orientalischen Kulturgut nicht ausgesetzt waren weil sie nördlich der Kulturgrenze Limes (oder Main) liegen.

          Die Zustände zu beschreiben die in der kulturellen Wüstenei Sachsen-Anhalt, in der ziivilisatorischen Brache Brandenburg, oder im geistig versifften Mecklenburg-Vorpommern walten hieße bei Lesern das Risiko des Herzinfarktes oder des Nervenzusammenbruches heraufzubeschwören.

          Da Sie, wie Ihr Schreiben zeigt, selbst Opfer dieser Barbarei und Kulturlosigkeit sind können Sie natürlich nicht verstehen wenn irgendwo in einem Text argumentiert wird indem stillschweigend gewisse kulturelle Kenntnisse als bekannt vorausgesetzt werden, die in der Antike vom Indus bis zum Atlantik, vom Euphrat bis zur Themse und von der Sahara bis zum Main jedes Kind kannte.

  3. „Mehr als 87 % wollen Austritt Bayerns aus der BRD“ Die 87% wollen also die Firma BRD verlassen/austreten und in eine parallel schon existierenden Firma Freistaat Bayern eintreten!
    Ahh das macht ja mächtig Sinn, so viel Unsinn hab ich schon lang nicht mehr gehört!
    Aber merke ,die Bayern waren schon immer schlauer wie andere 🙂
    Wir sollten alle in der Firma BRD kündigen, das wär eine Lösung, wenn wir dann wieder Menschen sind die einen Familiennamen und eine Staatsangehörigkeit haben die durch Geburt vergeben wird (RuStAG 1913) erledigt sich das mit der Firma BRD, ohne Personal keine Firma.

  4. Christian

    Interessant!
    Die Bayern dürfen laut der bay. Verfassung auch nur eine Ministerpräsidenten ernennen, wenn er die Staatsangehörigkeit von Bayern besitzt! Auch interessant. Gibt es noch mehr Staatsangehörigkeiten in diesem Land. Die BRD ist ja bekanntlich nur eine Verwaltung.

    1. Blitzi

      „Die BRD ist ja bekanntlich nur eine Verwaltung“ (gewesen).

      Und bekanntlich aufgelöst seit 1990. Schreib dann lieber Bundesrepublik, Polizei sagt nicht ohne Grund Bundesrepublik, weil das eben so ist. BRD war was anderes, was besseres als das hier, und so ohne weiteres nicht zu rehabilitieren.

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