Existiert überhaupt eine bayrische Kultur?

Wenn man den folgenden Link sich zu Gemüte führt, dann scheint es so als hätten die Baiern sich nur mit fremden Kulturgütern geschmückt:

Gibt es überhaupt eine bayerische Kultur? Bayern Nr.1 im Kopieren vor Japanern und Chinesen

Lieber Blog Besucher,

haben Sie auch schon mitbekommen das Bayern so stolz auf seine Tradition ist. Vieles das angeblich bayerisch sein soll, hat man kopiert oder ist von anderen Völkern nach Bayern eingewandert.

Besonders das so typisch Bayerische, auf das man so stolz ist und die Welt in jeden Moment davon unterrichtet ist nichts Bayerisches. Wenn man es genau betrachtet, dann bleibt diesem Agrarvolk sehr wenig von seiner angeblichen Kultur. Denn die meisten Kunstschätze haben Sie den Franken gestohlen, und geben jetzt vor aller Welt damit an. …

2 Gedanken zu “Existiert überhaupt eine bayrische Kultur?

  1. AWD

    Nicht nur den „Franken gestohlen“ sie haben auch die Oberpfalz geplündert und alles nach München verschleppt. Wenn ich mir heute die Kunstschätze meiner Heimat ansehen will, so darf ich rund 160 km fahren um diese in der Hauptstadt der Oberbayern zu betrachten. Aber getrost, meine Heimat: dafür, daß man Dich über Jahrhunderte mit Krieg, Drangsal, Plünderungen und Not überzogen hat, hat man dich zusätzlich noch verspottet; als gering und dumm hingestellt und Dir zusätzlich noch eine Unmenge an Besatzungsmacht hineingepfropft (Wenn Soldaten kommen kommt der Krieg!), Deine Grundwasser verseucht, Deine Landschaft gestohlen und zerstört usw. usf.. Da für die „Bayern“ nur Oberbayern Bayern ist, können sie mich Am Götz von Berlichingen!

  2. Nicole

    Jedes Dorf oder jedes Tal in den Bergen legt Wert auf seine Eigenarten. Genauso wie dies in größerer Betrachtung wichtig ist für Oberpfälzer, Niederbayern, Franken, Oberbayern…

    Identität.

    In größeren Einheiten nutzbringend zusammenzuwirken bedarf als Basis Gemeinsamkeiten und Interessen. Trotz oder gerade auch wegen Verschiedenheiten.

    Ganz großen Gebilden fehlt irgendwann der gemeinsame Nenner bzw. werden künstlich erreicht , indem versucht wird die Identitäten gleichzumachen, zu standardisieren, durch nicht authentischen Einheitsbrei zu ersetzten.

    Die Vielfalt ist das Prinzip des Lebens und bringt die stetige Bewegung. Alles völlig gleich ist widernatürlich, statisch, führt in letzter Konsequenz zu Stillstand.

    Die richtige Größe, das rechte Maß zusammenwirkender, verschiedener Kräfte. Austausch, Gemeinsamkeiten finden, sich in Unterschieden ergänzen. So strukturiert wie nötig, so flexibel wie möglich.

    Große starre Einheitsstrukturen lehrt die Geschichte, sind ab einem gewissen Punkt stets zum Niedergang verurteilt.

    Der kleinste gemeinsame Nenner: wir sind alle Menschen. Die Individualität, die wir entwickeln macht jeden Menschen besonders.

    Große Systeme verlieren regelmäßig den Menschen, selbst mit den einfachen Grundbedürfnissen aus den Augen.

    Kleinere Strukturen scheinen dem Menschen und seinem Wesen, zumindest prinzipiell, besser gerecht werden zu können.

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