GR: Neuer Keulenschlag auf Griechenland: Kreditwürdigkeit erneut weiter herabgestuft

Und wieder ein Hieb gegen Griechenland: Rating erneut gesenkt. Griechenland trennen nur noch für schlaffe vier Grade vom offiziellen Staatsbankrott. Griechenland war diesmal fleißig: Es reagierte relativ schnell auf die neue Herabstufung indem es die Ratingagentur anstänkerte.

Die Staatsverschuldung Griechenlands hat jetzt die niedrigste Einschätzung weltweit, Griechenland rangiert auf einer Ebene mit Ecuador, Jamaica und Grenada.

Haben Sie noch Geld auf der Bank?

Telegraph:

Greece’s credit rating cut again on higher risk of default

Greece’s recovery plans have suffered another hammer blow after Standard & Poor’s cut the country’s credit rating because of „a significantly higher likelihood of one or more defaults“.

The rating agency reduced the long-term rating on Greek sovereign debt from B to CCC – only four notches above default. It added that in its view the country’s credit outlook was „negative“.

The yield on 10-year bonds issued by Greece has soared to 16.9pc and the country’s sovereign debt is now the lowest rated in the world, ranking below Ecuador, Jamaica and Grenada. The move also impacted Portuguese and Irish bonds, which are also experiencing similar problems to the Hellenic nation.

11 Gedanken zu “GR: Neuer Keulenschlag auf Griechenland: Kreditwürdigkeit erneut weiter herabgestuft

    1. top

      … ob die „(f)raglich (d)auerhafte (P)erspektive-Partei damit ihre „verlorenen“ Wähler wieder an die Wahlurne zurückholen kann ?

      Nein, der „profane“ Maxi hat es jetzt immer noch nicht kapiert und wird es selbst dann nicht kapieren, wenn es schon zu spät ist , wahrscheinlich denkt er bei Ankündigung der Währungsreform: „Mensch, was für eine tolle Comedy !“, ganz nach dem Motto: Was nicht sein darf, kann nicht sein…

      Man beschäftigt sich ja lieber mit der neusten (D)Äpp, mit dem Ziel, seine Gehirnzellen komplett ausschalten zu können – ist bei den meisten sowieso schon passiert – und stört sich gar nicht dabei, welche Daten im Hintergrund da so mit wem ausgetauscht werden, der Polizeistaat läßt grüßen.

      Ganz ehrlich, diese Leute haben es eigentlich nicht anders verdient, allerdings leider auch auf Kosten derer, die wirklich noch denken können.

  1. „…die Regierung wird von links nach rechts und von rechts nach links pendeln, und jeder Pendelschlag wird nur die Verwirrung, die Hilf- und Ratlosigkeit vermehren…“

    Silvio Gesell, 1930

    Es ist irrelevant, was so genannte „Spitzenpolitiker“ (oder irgendwelche „Bilderberger“) beschließen oder nicht beschließen. Der bevorstehende Zusammenbruch des Zinsgeld-Kreislaufs lässt sich mit finanz- oder machtpolitischen Sandkastenspielchen nicht aufhalten. Seit Herbst 2008 verbleiben genau drei Möglichkeiten:

    Das Ende mit Schrecken (finaler Atomkrieg)
    Der Schrecken ohne Ende (globale Liquiditätsfalle)
    Die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft)

    „Genau drei Möglichkeiten“ heißt: eine vierte gibt es nicht. Über die erste Möglichkeit gibt es nichts zu sagen, die zweite ist das Lieblingsthema aller Crash-Phantasten und die dritte ist wahrscheinlich. Der Crash-Phantast, der „zur Sicherheit“ noch ein paar Goldklötzchen bunkert, weiß nicht, was es bedeutet, wenn in einer globalisierten Zinsgeld-Ökonomie mit über 6.500.000.000 Menschen der Geldkreislauf – und damit die Arbeitsteilung – mitgekoppelt zusammenbricht. Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als „Armageddon“.

    Für die dritte Möglichkeit muss ein elementarer Erkenntnisprozesses durchlaufen werden, dessen am Ende über die Maßen bewusstseinserweiternde, aber anfangs ebenso Angst einflößende Wirkung vorab erahnen kann, wer die phantastischen Bilder kennt, mit denen Stanley Kubrick im Schlusskapitel von „2001“ die Auferstehung des Kulturmenschen dargestellt hat – und bitte bedenken Sie das Vorwort von Arthur C. Clarke:

    „…this is only a work of fiction. The truth, as always, will be far stranger.“

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:
    http://www.deweles.de/willkommen.html

    1. Hallo Stefan Wehmeier
      Es ist doch nicht nur das monetäre Zins-Zinseszins System das aktuell denn Bach hinunter…… Da Johann Silvio Gesell selbst ein Monetarist war, bietet Dieser auch nichts wirkliches an, dass in der aktuellen Situation brauchbar wäre.
      Die Krise greift doch längst auf alle fünf bekannten Lebensbereiche über, das Freigeld nach Gesell greift dort nicht.
      Echte Antworten gäbe es bei M/E zu finden.
      in urd…verdandie…skuld ich denke wir kennen Uns vom einspruch.org-Blog……..

  2. Edda

    Herzlich willkommen im 21. Jhdt.!
    Hab mich heute gegruselt. Vertreter war da, erzählte, er hätte einen neuen BMW. Und sei stinksauer. In dem Wagen wäre eine sim-Karte (glaube, da verwechselt er was, meint wohl einen Chip oder so etwas), die in Verbindung mit dem Werk ist. Sprich Kilometerstand und Position würden übertragen bzw. könnten jederzeit abgerufen werden. Wenn dem so ist, halte ich das für bedenklich. Ein Kollege hätte ihn darauf hingewiesen, der sagte, das wüßten die wenigsten, aber es sei sehr praktisch, da man sich um nichts kümmern müsse, sondern BMW alles jeweils in die Wege leite, Erinnerung zur Inspektion etc.
    Dann erzählte er noch, er hätte vor Jahren ein Buch gelesen, in dem es nur noch eine Währung gäbe, den Globel, und alle wie Sklaven für das System schuften müssten. Ihn gruselte nur noch, wir wären ziemlich nah dran, sagte er.
    Allen liebe Grüße und jetzt kann ich mir´s doch nicht verkneifen zu fragen:
    Armes H-äschen, bist Du k-R-ank? Wir senden beste Wünsche und hoffen, nur beschäftigt. Oder lesend…

    1. NE

      http://www.motorsport-total.com/auto/news/2010/08/BMW_Connected_Drive_Mehr_Sicherheit_und_Mobilitaet_10082301.html

      Wenn ich Auto fahre, dann fahre ich Auto. Wüsste gar nicht wann ich mich mit den ganzen tollen Möglichkeiten befassen sollte.

      Es wird entwickelt um zu verkaufen. Machbar ist alles. Ist es aber auch so notwendig, nützlich, sinnvoll?

      Wirklich bahnbrechende Neuerungen, Must-Haves kann ich in den letzten Jahren nicht erkennen.

      Dinge die die Welt nicht braucht. Es gibt so viel davon. Ich möchte schon fast sagen: Nirgends ist man mittlerweile davor sicher.

      Und ich kann es überhaupt nicht mehr ab, wenn mein Auto oder sonstiges technisches Gerät mit sagt und vorschreibt was ich jetzt am Besten zu tun habe.

  3. Edda

    Vielleicht trägt das zur Aufhellung der Stimmung und Stärkung der Lebenskräfte bei:
    Lief heute über Twitter: „Hossa! Ein Anagramm von Bundeskanzlerin: Bankzinsenluder“
    Gute Nacht!

  4. ein griechenlandgläubiger

    wenn die ezb der größte gläubiger griechenlands ist, dann ist griechenland bei sich selbst verschuldet, weil ja mitglied in der eu.
    oder sehe ich das falsch?

    mal wieder ne gute gysi rede (dem betreiber dieser seite dürfte sie gefallen 😉 )

    http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?legislativePeriod=17&conference=115&agendaItemNumber=2&speechNumber=5&action=search&instance=m187&categorie=Plenarsitzung&mask=search&destination=search&contentArea=commom&isLinkCallPlenar=1

    1. top

      Ja, Gysi ist ein guter Redner und hat auch teils ganz gute Ansätze, aber Links bleibt leider Links und DAS ist der falsche Weg !

    2. top

      Zur Verschuldung:
      So könnte man es sagen, allerdings hat Griechenland nur einen „kleinen“ Anteil am Kuchen, d.h. die Zeche zahlen wie immer die „Anderen“.

      Die EZB ist sowieso schon bankrott hoch unendlich, allein in ihr lagern Griechen-Ramsch-Papiere mit einem Nennwert von über 200 Mrd. € ( !!! ), die maximal mit 10-15% werthaltig sind.

      Genau diese Tatsache entspringt dieser ganze Affenzirkus der Euro-Hühner, sobald die Griechen nicht mehr zahlen bzw. kein frisches Kapital bekommen, geht die Bombe hoch und dann müssen sie den Sparern sagen:

      „Sorry, wir haben Eure Ersparnisse / Altersversorgung etc.“ verzockt.

      Darum geht es.

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