Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland, CDU, ist erst ab Oktober 2010 pensionsberechtigt? – Update 3

Update 2 am 28.7. 20:50:

Die jungen Menschen, die zu Tode kamen, wurden erstickt.

Spiegel:

Diese seien nach derzeitigen Erkenntnissen in der Menge erstickt, sagte Wehe, dem dabei die Stimme versagte.

Ende Update 2.

Update 3:

NN-online:

Skeptiker wurde versetzt

Zu den Skeptikern zählte zum Beispiel die frühere Leiterin des Duisburger Bauordnungsamtes. Sie soll sich schon im März dieses Jahres geweigert haben, die Genehmigung für das Riesenfest zu unterschreiben. Danach sei sie versetzt worden, erzählen Insider, die aber nicht zitiert werden möchten.

Ende Update 3.

Ein hübsches Sümmchen als Pension
Klammert er sich darum an sein Amt?
Kann er trotz der 21 zertrampelten jungen Menschen
bis Oktober 2010 seinen Rücktritt verhindern?

Herr Adolf  Sauerland ist früher Berufsschullehrer gewesen.

Was haben sie gemacht, bevor sie Oberbürgermeister wurden?
Bevor ich zum Oberbürgermeister der Stadt Duisburg gewählt wurde, war ich Berufsschullehrer in Krefeld.

Dann macht er kraft Parteibuchtickets – CDU – einen saftigen Gehaltssprung. Brachte es zur Besoldungsklasse B sonstwas. Gibt selber zu mehr als 10.000 € monatlich abzustecken:

Duisburg-virtuell:

Wie viel verdient man als Oberbürgermeister?
Die Gehälter der Bürgermeister und Oberbürgermeister sind per Gesetz geregelt und richten sich nach der Größe einer Stadt. Jeder Oberbürgermeister einer deutschen Stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern bekommt laut Gesetz ein Gehalt von gut zehn Tausend Euro brutto.

Im Interview zeigt er sich, fett wie er ist, mit Weingläsern. Gefüllten Weingläsern. Mit Alkohol? Kommt vom Alkohol seine fette Wampe sein Emboinpoint sein Hungerödem?

Bund der Steuerzahler steckt uns ein Licht auf über die Pension von seinesgleichen. Diese Leute brauchen nur sechs Jahre zu arbeiten um Pension abstecken zu können und sie müssen keinen Cent aus der eigenen Tasche einzahlen um die saftige Pension zu kassieren. Das folgende Zitat vom Bund der Steuerzahler wurde gepostet am 4.5.2008 bei Politikforen:

Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte sind im Alter gut versorgt: Schon
nach einer Wahlperiode – also nach nur fünf Jahren bzw. demnächst sechs Jahren
im Amt – und unter Erfüllung sehr einfacher Voraussetzungen haben sie einen
Anspruch auf eine staatliche Altersversorgung. Diese beträgt mindestens 35 Prozent
ihrer letzten Bezüge als Stadt- oder Kreisoberhaupt. Ein Beispiel: Ein verheirateter
Bürgermeister einer Gemeinde mit weniger als 10.000 Einwohnern erhält im
Monat aktuell rund 4.200 Euro (A16). Nach fünf Jahren im Amt hat er einen Pensionsanspruch
von monatlich 1.470 Euro. Sein verheirateter Amtskollege in Köln
wird, da die Stadt mehr als 500.000 Einwohner hat, nach B 11 bezahlt, was einem
monatlichen Gehalt von gut 10.600 Euro entspricht. Daraus ergibt sich nach fünfjähriger
Dienstzeit ein Pensionsanspruch von monatlich 3.710 Euro, für den er
keinen Beitrag gezahlt hat. Den leistet der Steuerzahler.

Er hat den Hauptgewinn in Griffweite…

Update:

Kommentatoren hier behaupten anderes, sie sagen er habe schon seine Pension sicher!

Ende Update

Das Zitat von eben stammt von 2008. Jetzt also muss ein Herr Adolf  Sauerland 6 Jahre abgesessen haben als OB um in den Genuß seiner saftigen Pension zu kommen, für die er nichts eingezahlt hat.

Diese sechs Jahre des Herrn Adolf  Sauerland, CDU, sind aber noch nicht abgesessen. Erst im Oktober 2010 ist es soweit.

Falls Herr Adolf Sauerland, CDU, jetzt zurückträte von seinem fetten Pöstchen als Oberbürgermeister, mit seinem fetten Bauch, dann verlöre er seine fette Pension. Folglich wird er, da er zu der heutigen „Elite“ (=Negativauslese) der heutigen deutschen Systemparteien gehört, freiwillig nicht zurücktreten, jedenfalls nicht vor Oktober. Also wird er die CDU hübsch weiter beschädigen und als das vorführen, was sie ist und er wird so die CDU zur Kenntlichkeit entstellen. Das freut uns.
Im Zuge dieser Demaskierung wird die CDU panikgetrieben den Druck auf ihn steigern um ihn der Wählerstimmen wegen loszuwerden. Das wird spannend. Das freut uns wieder.
Die CDU kann ihm den fälligen Rücktritt mit irgendeinem hochdotierten Druckposten  – EU bietet sich an – versüßen, bei dem er sogar noch mehr Kohle macht als mit seiner Pension. Das freut uns nicht. Das werden wir genau verfolgen und berichten. Herr Adolf Sauerland hat es sich verdient, dass wir uns um sein Schicksal kümmern.

Er wurde laut eigener Bekundung am 4. Juni 1955 geboren.  Warum benannten ihn die Eltern mit dem Namen Adolf? Im Jahre 1955, also zehn Jahre nach dem vom Verbrecher Adolf H. entfesselten Weltkrieg, nennen Eltern ihr Kind Adolf? Und dieses Kind legt diesen Namen nicht ab als Erwachsener? Was sollen wir davon halten? Mir persönlich reicht der aus dem vergangenen Jahrhundert für die nächsten 100.000 Jahre.

Wetten werden angenommen!
Hält er durch bis zum Stichtag?
Rettet er seine Pension?

Schafft Herr Sauerland, Noch-Oberbürgermeister, CDU, es sich die 6 Jahre vollzumachen? Bis zum saftigen Pensionsanspruch? Schafft er es?

Bei ihm geht es nur um seine fette Pension, für die er nichts einzuzahlen brauchte. Für 21 bei lebendigem Leibe totgetrampelte junge Menschen geht es um überhaupt nichts mehr: Sie sind totgetreten.
Herr Adolf Sauerland ist Oberbürgermeister will nicht von seinem fetten Pöstchen abtreten und bleibt der Bestattung der jungen Menschen fern und verkündet er hätte nichts gewusst von Warnungen. (Warum ist er OB wenn er nichts weiss? Lügt er vielleicht ein wenig?)

Das Reden von wegen „staatsanwaltschaftliche Ermittlungen“ sollte immer auch dazu die Tatsache nennen, daß Staatsanwälte in Deutschland weisungsgebunden sind. Sie unterstehen Landesminister (Justizminister, der selbstverständlich seinerseits den Weisungen des Ministerpräsidenten  – oder wie auch immer man im jeweiligen Bundesland den jeweiligen offiziellen Regierungschef nennt – untersteht.) Wie wir gleich sehen werden ist die Kette derer lang, die einem stinknormalem Staatsanwalt hineinreden können, die dem normalen Staatsanwalt gegenüber weisungsbefugt sind, der natürlich, wie alle, auch an seinem Weiterkommen in seinem Berufe interessiert ist… Ist das nicht schön? Kurbelt das nicht die Fantasie an? Man könnte tolle Gedankenspiele veranstalten…Was wäre wenn…Lassen wir es hier an dieser Stelle. Vorerst. (Eigentlich sollten sich die Systemmedien dieses unseres freien, demokratischen und sozialen Rechtsstaates dieser Aufgabe widmen hier mal ein wenig zu recherchieren: Wer ermittelt? Welchen Rang hat er? Wer ist ihm gegenüber alles weisungsbefugt? Wer ist Justizminister in NRW?  Welche theoretischen Möglichkeiten gäbe es ein Verfahren entweder zu torpedieren, abzuschießen oder es in die Länge zu ziehen? [Mir fallen gleich ein halbes Dutzend ein, natürlich ist das rein theoretisch gedacht, ohne jeden Praxisbezug, und jedwede Ähnlichkeit mit früher oder irgenwann einmal vielleicht existierenden Ereignissen oder Personen wäre reiner purer blanker bloßer Zufall. {Welche Möglichkeiten hätte irgendein Vorgesetzter innerhalb irgendeiner Hierarchie um die Arbeit eines Untergebenen zu torpedieren und/oder in die Länge zu ziehen?}] Wie sind die Parteizugehörigkeiten?  Klüngel? Die Systemmedien sollten auch suchen ob andere Zugehörigkeiten vorliegen, dies als kleine Anregung.)

Wikipedia:

Anders als Richter sind Staatsanwälte weisungsgebunden (§ 146 Gerichtsverfassungsgesetz) und unterliegen uneingeschränkt der Dienstaufsicht durch Vorgesetzte (§ 147 GVG). Einem Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft eines Landes sind übergeordnet:

Diesen Vorgesetzten muss der sachbearbeitende Staatsanwalt in bestimmten Fällen über das Verfahren und seine durchgeführten oder geplanten Maßnahmen berichten, beispielsweise in Verfahren, die sich gegen Politiker richten oder aus anderen Gründen weitere Kreise beschäftigen können.

Mein Parteibuch:

Der CDUPolitiker Adolf Sauerland ist seit 10.10.2004 Oberbürgermeister in Duisburg. Unser besonders emsiger OB mit 42 Mitgiedschaften in Aufsichtsräten, u.a. DSK/RAG (nun Evonik), Beiräten, Kuratorien etc. Toll, damit übertrifft er sogar den OB der Landeshauptstadt Düsseldorf Joachim Erwin mit nur 27 Mitgliedschaften.

Hat sich im Hintergrund massiv für die Interessen der STEAG/RAG, nun Evonik, eingesetzt und sich mit einem neuen 183 m hohen Kühlturm in direkter Nachbarschaft zu einem Wohngebiet (Walsum) ein Denkmal gesetzt. Die Anwohner sind begeistert. Klasse. Frühzeitige Bürgerbeteiligung. Fehlanzeige! Weiteres Negativbeispiel: CO-Leitung der Fa. Bayer im Duisburger Süden. Hat schon längst die Bodenhaftung verloren.

In Nacht auf Mittwoch erhöhte sich die Opferzahl. Eine junge Frau, 25, starb an den bei der Parade erlittenen Verletzungen.

Welt:

Zahl der Loveparade-Opfer steigt auf 21

Die genaue Todesursache werde untersucht. Die übrigen 20 Opfer waren nach Behördenangaben infolge massiver Brustquetschungen erstickt.

Was haben sie gemacht, bevor sie Oberbürgermeister wurden?
Bevor ich zum Oberbürgermeister der Stadt Duisburg gewählt wurde, war ich Berufsschullehrer in Krefeld.

47 Gedanken zu “Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland, CDU, ist erst ab Oktober 2010 pensionsberechtigt? – Update 3

  1. Das ist investigativer Journalismus. Also quasi das, wofier man frueher noch Tageszeitungen gelesen hate, bevor sie nur noch Agenturmeldungen veroeffentlicht haben.

    1. Kirche im Dorf

      Das ist alles schlicht Blödsinn und keinesfalls investigativer Jornalismus, sondern genau das, was passiert, wenn sich jeder als Journalist bezeichnen zu können glaubt, der die Tastatur eines PCs bedienen kann. So gern man Herrn Sauerland auch am Zeug flicken möchte. Er hat nach dem Besoldungsrecht des Landes NRW bereits nach fünf Jahren im Oktober 2009 seine Ansprüche erworben. Also, bohrt weiter, aber an dieser Stzelle ist er schlicht clean.

    2. Mythopoet

      @ „Politur“

      So, der Lack ist ab!
      Dank Kommentar-Putz!

      Das JuLi-Geschnösel
      noch rechtzeitig
      vor dem August entfernt..

      Danke,Holger

      und beste Grüße
      Mythopoet

  2. Ruddy

    Sehr guter Artikel, Holger. Ich bin nicht immer Deiner Meinung aber ich bin froh, dass es Menschen wie Dich gibt, die das Kind beim Namen nennen. Die Zeichen stehen auf Sturm in diesem Land und dies alles wird dazu beitragen, dass das Brodeln in unserer Gesellschaft wächst. Say goodbye to System!

  3. Der Artikel ist mir an manchen Stellen nicht objektiv genug (fette Wampe z.B.), da Du ihn persönlich beleidigst. Aber ich stimme Dir absolut zu. Es ist eine riesen Sauerei was dort abgeht und das sollte sich schleunigst ändern.

    1. Nela

      Hallo,

      „Fette Wampe“!?

      Garantiert weiß „unser“ Holger, daß es Pykniker gibt, nicht nur „Luftgetrocknete“!

      Und „objektiv“ gibt es – ganz objektiv – nicht!
      Dafür die innige Verbindung von Inhalt und
      Form, auf die Holger immer wieder unser Augenmerk zu lenken versucht.
      Dafür ist ihm freilich jedes Mittel recht.

      Daß „unser“ Holger ein mit allen Wassern gewaschener Komödiant ist, weiß inzwischen die
      halbe Welt.
      Er selbst (be-)schreibt ja Tragikomödien, jeden
      Tag!
      Ist denn die ganze Welt anders zu ertragen?

      Die Spielarten des Todes sind unendlich; das
      tröstet gewiß nicht!

      Im Tunnel von Duisburg fühlte sich „Hades“ so
      richtig heimisch… .
      Eine Kostprobe.

      Gruß Nela

      1. Iris

        Hallo Nela,
        von einem „Komödianten“ erwarte ich andere
        Darbietungen.
        Dass „unser Holger“ immer wieder Fehlinfos
        streut, und dadurch die Tragik zu vergrössern
        sucht, Hass auf die „Politclowns“ schürt,
        gehört zum „Spiel“, und macht die Welt erträg-
        licher.
        Gratuliere zu dieser Logik.

        1. Schade. Die Iris ist trübe? Grauer Star?

          1. Es wird behauptet immer wieder würden Fehlinfos gestreut. Wo sind Beispiele? Es wird nicht ein einziger Beleg genannt von Iris für diese Behauptung von ihr. Ich bin dankbar wenn aufmerksam gemacht wird auf etwaige mir unterlaufende Falschinfos. Ich garantiere: Sobald ich aufmerksam gemacht werde, dazu gehören Belege, Quellen zum Prüfen, dass mir irgendwo eine falsche Info unterlaufen ist, bin ich erstens dankbar und zweitens werde ich sogleich nach Kenntnisnahme etwaige Falschinfos in aller Form korrigieren. Im Gegensatz zu deutschen Systemmedien, die so gut wie nie auf ihre Quellen verlinken (ausländische Medien aus Frankreich, England sind da weiter), bemühte und bemühe ich mich immer Quellen mittels Links zu nennen.
          2. Tragik ist leider ein wahres Wort. Leider. Leider, beispielsweise, werden immer mehr Menschen manifest klinisch depressiv. Es ist eine falsche Behauptung dies Blog wolle Tragik vergrößern. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn ein Barometer Sturm anzeigt, dann schlagen manche auf das Barometer ein.
          3. Es wird völlig unrichtig behauptet, Hass auf „Poliotclowns“ solle geschürt werden. Clowns sind wichtige Menschen. Sie erfüllen ihren Sinn und geben vielen Menschen Freude. Ob man deshalb Clowns in die Politik senden sollte steht auf einem anderen Blatt. Wenn der Boss eines Systems (OB von Stadt Duisburg) etwas unterschreibt oder unterschreiben lässt durch seine weisungsgebundenen Unterlinge, dann ist er in der Verantwortung. Das hat überhauptnichts mit „Hass“ schüren zu tun.
          4. Dieses Schreiben einer getrübten Iris hetzt. Es ist gefährlich. Es unterstellt, es behauptet, es liefert keinerlei Belege. Nocheinmal: Sobald der nachvollziehbare Hinweis kommt auf irgendeine oder mehrer Fehlinfos dieses Blogs, so bin ich dankbar und werde selbstverständlich öffentlich diesen Fehler oder diese Fehler eingestehen und korrigieren.

      2. Hallo Nela,

        ich werde den Ausdruck „fette Wampe“ für die Leibeswölbung dieses Figur der „Elite“ Deutschlands durch die Bezeichnung „Embonpoint“ bzw. „Hungerödem“ ersetzen. Die Bezeichnung „fette Wampe“ ist leider so als würde man sagen „alkoholisierter Betrunkener“ oder „wässriger See“ oder „höchstpensionsberechtigter Oberbürgermeister“.

        Klar gibt es Pykniker und 1946,1947, 1948 waren in Deutschland alle Pykniker gertenschlank. Sie speisten oder tranken alle nicht soviel wie manche heutzutage. Sie führten sich kein Übermaß an Kalorien zu. Sie achteten auf ihre Ernährung. Damals. Die Pykniker. Sie lebten gesund. Andererseits: Handelt ein pensionsberechtigter Oberbürgermeister, der niemals einen einzigen Cent einzahlen musste für seine saftige Pension, wirklich tadelnswert wenn er ungesund lebt indem er sich das Emboinpoint züchtet und so selbst freiwillig seine Lebenserwartung mindert? Handelt er nicht ehrenwert? Tut er nicht etwas Löbliches zugunsten der Steuerzahler? Darüber sollten wir nachdenken, scheint mir.

        Viele Grüße!
        HR

        1. Wenn wir laufend in unserer (noch ) freien Meinung daran gehindert werden (Schere im Kopf!) die Warheit zu sagen und Begriffe laufend zu hinterfragen..dann sind wir im NEUSPRECH Orwells und H.G.Wells „gut“ angekommen!!!!NEIN. ich werde mich dem nicht beugen.
          Ich hoffe..Sie HR auch nicht…(Gehe fest davon aus..wenn ich ihre Artikel lese)
          Sauerland ist nun mal ein mieser Charakter, sowie auch der von zu wenigen auf den Thron gehobene (gehiefte) WULFF!
          Als immer arbeitender und disziplinierter Pykniker des guten Jahrgangs 1949 lebe ich mehr vom Geiste als vom fressen und saufen….und das ist gut so(:-)
          Ich mag nunmal auch keine Personen die falsch spielen und unberechtigte Pensionen bekommen..die sie so einfach nicht verdient haben.Das hat mit Neid nichts zu tun, sondern Gerechtigkeit gegenüber denen die wegen einem entwendeten „Butterbrot“ eine Strafe bekommen!

      3. Iris

        Bedauerlich, Sie können sich nicht mehr erinnern. Ich habe vor ca. 3 Monaten darauf
        aufmerksam gemacht, dass die von Ihnen
        wiederholt „als vermisst“ gemeldete
        Doktorarbeit von Frau Merkel leicht und bequem im Internet zu finden ist.

        Der graue Star geht also an Sie zurück.

        Wie heißt es doch so treffend: „Alter schützt vor Torheit nicht.“

        1. Schon wieder nur Geschwafel. Wo? Quelle nennen. Nicht nur labern.

          Außerdem sprachen sie im Plural. Bislang nennen sie schwafelnd eine weiter Behauptung nur. Was rechtfertigt den Plural, den sie benutzten? Wo bleiben die Belege für ihre leeren Behauptungen?
          Tips: Linsen putzen und Augenarzt. Oder Namen ändern.

          Insofern können wir Ihnen auch mitteilen, dass die Promotionsakte die Voten der Gutachter von Frau Dr. Merkels Dissertation beinhaltet, das Protokoll der Verteidigung und einen „Kenntnisnachweis über die marxistisch-leninistische Weiterbildung im Rahmen der Promotion“. Bzgl. der Noten erhielt Frau Dr. Merkel ein „sehr gut“ für ihre Dissertation und für das Fach Marxismus-Leninusmus [!] ein „genügend“ im vierstufigen Notensystem (sehr gut, gut, genügend, ungenügend). Dies sind die Informationen, die auch dem Spiegel übergeben wurden. Eine Einsicht oder Kopien wurden nicht gewährt.

      4. Mythopoet

        Hallo Holger,

        um die Gemüter etwas zu beruhigen:

        Hätte dieses Groß-Ereignis „Love-Parade“
        nicht so tragisch und tieftraurig geendet,

        unter „Laugh-Parade“ wäre es doch
        bestimmt nur kurz abgehakt worden ?

        Bitte, nehmen Sie die Aufwallungen
        einzelnener Kommentatoren
        wohlmeinend auf in Ihrem Verständnis,
        auch wenn sich manche im Ton vergriffen
        haben. Danke!

        Herzliche Grüße
        Mythopoet

      5. Nela

        Hallo Holger,

        gerade in Notzeiten leiden Pykniker wohl doppelt; so vermißte z.B. Ernst v. Salomon(„Der Frage-bogen“) – wahrlich ein rechtes! Mannsbild – sein Embonpoint gar schmerzlich.

        Ein kleiner Trost ist, daß die System-Lemminge sich nur noch eine kleine Weile über jedes Maß und Ziel hinaus gerieren dürfen. Egal wo – auch
        auf/unter/über/neben/wegen/trotz einer „Love“-Parade.

        Jeder Tod ist so einzigartig wie das Leben davor!
        21 Tote. Die „Schuld“frage.

        Hatte es dies Blog nicht vor wenigen Wochen von
        den „Krokodilstränen“?
        Man traut ja seinen Ohren nicht – eine ganze Nation taumelnd am vermeintlich jäh aufgeris-
        senen Abgrund. 21 Tote!
        Der übliche Betroffenheits-Schmäh.

        „Traumatisierte“ Partygänger!
        („Ist das überhaupt erlaubt“?)
        Psychologen im unentwegten Einsatz.
        (Endlich eine Existenzberechtigung!)

        Ja ahnen die alle nicht, was kommt!?
        Traumatisierte zuhauf, wohin das geschädigte Auge auch blickt! Egal wo – und ohne jeden Rave!

        Und was machen wir, wenn die wenigen Hanseln von Psychologen etwa auch traumatisiert sein sollten?
        („Wer erlaubt so etwas“?)

        Das i s t Stoff für eine sehr moderne Tragikomödie!
        Bitte mit viel Lärm, Lall & Lachen, denn etwas anderes kann und will dieses ungeneigte „Pu-
        blikum“ – das nur noch „Volk“ ist – nicht ertragen (lernen)!
        Zu einer Griechischen Tragödie indes reicht`s
        nie und nimmer.

        Es gibt noch Gerechtigkeit, den Göttern sei Dank!

        Gruß
        Nela

        P.S. Ja, Holger, da sollte man jetzt wirklich nicht kleinlich sein, wo sich der Bumerang schon durch die Lüfte bewegt… . Lassen wir sie also im Unverstand prassen, unsere saubere Elite!
        Ihnen die fette Wampe – uns das Hungerödem.

      6. Nela

        Hallo Iris,

        bleibe dabei: Holger ist a u c h ein Komödiant.
        Dazu ein großer Tragöde.

        Ein Kaliber.
        Ein Mann von Format.

        Holger schürt Haß?
        Wo Haß auf Gott und die Welt genuin schon vorhanden ist, gibt es nicht viel zu schüren!

        Die modernen Landsknechte aller Couleur – manchen tragen es direkt vor sich her: Tattoos, Piercing & „phantasievolle“ Klamotten mit Schlitzen(zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs waren Kleider in der Regel geraubt, paßten nicht und wurden durch Schlitze „vergrößert“!) – sind unberechenbar!
        Wo sich Landsknechte einfinden, sind Marketenderinnen übrigens nie weit… .

        Paßt in dieser modernen Welt auf sehr viele Orte,
        womöglich auch auf die loveparade!?
        Gar auf Amts-Stuben?

        Und auf das weltweite Spinnen-Netz.

        Man sollte das nicht Holger in die Schuhe schieben!

        Studieren Sie den Dreißigjährigen Krieg, Iris!
        Ein europäischer Krieg auf Deutschem Boden.

        Im Internet gibts bestimmt genug mit Friede-Freude-Blindheit-Geschlagene, die bloggen.

        Seien Sie doch froh, daß Holger einen Hang zu
        spitzen Formulierungen hat – nur durch Über-
        zeichnung wird so richtig deutlich, an welcher
        Zeiten-Wende wir stehen!

        Sie dürfen meine Einlassungen ruhig auf mein schlechtes Karma schieben, das ficht mich nicht an, denn ich habe nur ein Leben!

        Mein Gott, was steht uns, die wir leider nur ein Leben haben, in Bälde bevor!?

        Untröstlich, doch mit freundlichem Gruß
        Nela

  4. Frank

    Ich wäre mit einigen Formulierungen hier sehr vorsichtig. Das LG Hamburg ist sehr schnell damit, einstweilige Verfügungen wegen übler Nachrede zu veranlassen.

    Auch wenn die Recherche gut ist: Mit Journalismus hat dieser Stil nichts zu tun.

  5. jirjen?!

    Danke für den Hinweis auf den nahenden Pensionsanspruch.
    Leider ist der Rest so unsachlich gehalten, dass sich eine Verlinkung verbittet.
    Alleine schon die Adolf-Sache (was kann er dafür? Hieß sein Vater/Opa/Pate evtl. Adolf?). Fetter Bauch, Alkohol. Alles völlig irrelevant.

    Draufhauen ist schon ok. Sachlich bleiben auch.

  6. berlinnow

    Der Sidekick auf den Vornamen war nicht so gelungen, ansonsten ein toller und informativer Artikel.

  7. Mr_Trebron

    Vielleicht sollte man auch über „Weingläser“ nicht spekulieren sondern mal investigativ Nachschauen sollen.
    Auf dem Bild sind ganz klar keine Weingläser zu sehen!
    Es sind 08/15 Wassergläser!
    Zudem ist es nicht sehr nett auf der körperlichen Fülle des OB rum zureiten, die er auch nicht bestreitet. Die Bezeichnung „fett“ ist auch eher unangebracht.
    Warum die Eltern ihn diesem Namen gegeben haben ist wohl nicht überliefert, aber auch 10 Jahre nach dem Krieg keine Seltenheit und keine Huldigung eines Diktators.
    Nur weil Hitler den Vornamen Adolf trug muss man den ja nicht gleich verbieten / verbannen, ansonsten hätten wir viel zu tun.
    Es ist auch schön zu sehen wie hier spekulativ wie ein Boulevardmagazin mit Fragen um sich geworden wird.
    Wieso hält er sich wohl von der Öffentlichkeit fern? Weil ihm von allen Seiten die Schuld zu geschustert wird und er in den Medien, wie auch hier, Vorverurteilt wird! Weil er Morddrohungen bekommt. Und Morddrohungen sind kein Spaß sondern ernsthaft zu ermitteln und die Absender mit voller Härte zu bestrafen!
    Wieso tritt er nicht zurück? Wenn ich spekulieren müsste würde ich sagen weil es, noch, keinen Grund dazu gibt und es keinem Helfen würde.
    Auch ohne seine „fette“ Pension wird Herr Sauerland wohl nach der OB zeit überleben können.

  8. Wolf

    Es bleibt ja nicht bei der Pension.
    Hinzu kommt sicherlich noch der ebenfalls vom Steuerzahler zu finanzierende lebenslange Personenschutz für Sauerland, sollte er seine Pension ‚über Leichen aussitzen‘.

    Im 3-Schicht Betrieb wird das für uns Streuerzahler doppelt so teuer.

    Es ist jetzt an der Zeit, dass der Regierungspräsident einschreitet und Sauerland vom Amt suspendiert. Mit sofortiger Wirkung.

  9. Pingback: Herr Sauerland … at D-47228.de

  10. Max

    da hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen, und die ganze Recherche und die Hoffnung, wann er geht und wann nicht, ist für den Arsch. die erste Amtsperiode lief über 5 Jahre und die sind bereits rum, er wurde letztes Jahr bereits wiedergewählt. er hat also schon den Pensionsanspruch, der in diesem Jahr lediglich steigen wird.

  11. Anna

    Kein Pensionsanspruch für Adolf Sauerland.
    „Geteert und gefedert … verpackt und ab nach Brüssel per Nachnahme“ wäre der gerechte Lohn für diesen feigen Partei-Fuzzi!

  12. Meiner Auffassung nach sind alle hier vorgetragenen Fakten zu den Pensionsansprüchen von Sauerland falsch. Dazu reicht ein kurzer Blick auf eine Seite des NRW-Innenministeriums:
    http://www.im.nrw.de/bue/226.htm

    Sauerland benötigt acht Jahre, um in den Genuss der Bürgermeister-Pension zu kommen. Allerdings muss man davon ausgehen, dass Sauerland so oder eine Beamtenpension erhält, da er früher bereits als verbeamteter Berufsschullehrer tätig war…..

    1. Hallo Blogfürst!

      Vielen Dank für den Link http://www.im.nrw.de/bue/226.htm! Hochinteressant. In Absatz zwei bei dem Link lese ich (es geht um Versorgung von Bürgermeistern in NRW, fett durch mich):

      oder beantragen sie ihre Entlassung aus dem Beamtenverhältnis, endet das Beamtenverhältnis mit der Entlassung ohne einen Anspruch auf Ruhegehalt. Wie jeder andere Beamte werden sie dann für die Dauer ihrer Amtszeit in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert.

      Ein Bürgermeister, der seine eigene Entlassung beantragt bekommt also kein Ruhegehalt. Ein Oberbürgermeister ist ein Bürgermeister, oder? Ein Rücktritt ist die eigene Entlassung durch sich selbst, meine ich. Also verliert der Rücktretende seinen Versorgungsanspruch? In Hamburg verlor ihn Beust eben gerade nicht. Ist das in NRW anders geregelt als in Hamburg?
      Hochinteressant ist: Die in NRW ihre eigene Entlassung beantragenden Bürgermeister werden nachträglich auf Kosten der Allgemeinheit in der Rentenversicherung nachversichert. Sie sind also so gestellt, als hätten sie und ihr Arbeitgeber jahrelang eingezahlt in die Rentenversicherung aber für sie zahlen die Steuerzahler.

      Grüße!
      HR

      1. moqume

        Vielleicht sollte man dann auch komplett zitieren:

        „[…] Ein einmal entstandener Anspruch auf Versorgung aus einem vorausgehenden Beamtenverhältnis auf Zeit bleibt allerdings bestehen, auch wenn sich daran ein neues Beamtenverhältnis nahtlos anschließt (z. B. bei Wiederwahl) und dieses neue Beamtenverhältnis durch Entlassung endet.“

        Das heisst, der Anspruch, der sich aus seiner ersten Amtszeit ergibt, bleibt S. auf jeden Fall erhalten.

        Mir drängt sich eher der Verdacht auf, daß S. im Amt bleiben will, damit er sich den Einfluß auf seine Untergebenen bewahrt und diese nicht allzu freimütig zu seiner Rolle in dieser Katastrophe Auskunft geben.

  13. Mike

    Schöne Jagd hier, aber zwischendurch auch immer mal wieder auf den boden zurück kommen … ich kann ja verstehen, dass in der Wut nun Schuldige gesucht werden, aber dann bitte auch mit ordentlichen Beweisen. Nach dem Artikel und den ganzen Kommentaren bleibt bei mir zum Beispiel bezüglich des Pensionsanspruches ein großes Fragezeichen zurück.

    Dass aktuell niemand Schuld sein möchte ist wohl eine bedauernswerte aber menschliche Reaktion. Niemand möchte für den Rest seines Lebens die Schuld für die Toten tragen müssen. Ein Rücktritt würde sicherlich jeder als ein Schuldeingeständnis verstehen.

    Ich bin mal gespannt, was die Ermittlungen für Ergebnisse zu Tage fördern. Die bisher der Presse zu entnehmenden Fakten zeigen auf eine ganze Reihe von Schuldigen, aber die Presse hat in ihrem „Eifer“ ja durchaus auch schon mal daneben gelegen …

  14. Wolf

    @Mike Nur die Toten sind für den Rest der Zeit tot.
    Warum sollen sich die dafür Verantwortlichen nicht für den Rest ihres Lebens wenigstens daran erinnern dürfen?

    Bevor die Zeit abläuft und der Hauptverantwortliche (als Verwaltungschef ist dies zweifellos Sauerland) seine Pensionsreife aussitzt, sollte der öffentliche Druck verstärkt werden, dass er wenigstens noch VOR der Trauerfeier zurücktritt.
    Immerhin hat er ja versprochen, Verantwortung zu übernehmen und dies ist die einzige Möglichkeit zu beweisen, dass er sie hat.

    Ich befürchte zu Recht, dass sonst einige Leute Sauerland die Bräsigkeit nicht verzeihen und versuchen werden, irgendwann ihre offenen Rechnungen zu begleichen, wir also Herrn Sauerland zusätzlich noch einen lebenslangen Personenschutz finanzieren müssen.

    Immerhin beklagen wir internationale Tote und in anderen Ländern sind die Betroffenen und Freunde eventuell ganz anders gestrickt, als hier.
    Ich darf nur mal an den ermordeten Schweizer Fluglotsen erinnern.

    Diese Gefahr könnte Sauerland nur durch seinen rechtzeitigen Rücktritt mildern und vielleicht durch Einsicht und tätige Reue (beispielsweise den Großteil seiner Pension dauerhaft an die Hinterbliebenen zu spenden?) verhindern.

    Das wird er wahrscheinlich alles nicht tun. Solche Leute, wie Sauerland sind beratungsresistent. Es war nur eine Idee, wie ich an seiner Stelle die Situation retten würde, wenn ich es verpasst hätte, bereits am Sonntag mit sofortiger Wirkung zurückzutreten.

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  16. Holger

    Eine Frage:
    Duisburg hat ja mittlerweile weniger als 500.000 Einwohner. Bekommt Herr Sau… denn nun weniger Gehalt?
    Und noch eine kleine Anmerkung: In den Weingläsern ist, denke ich, nur Wasser.

  17. alienliebe

    guter beitrag, manchmal etwas sehr subjektiv, aber dafür steht er ja in nem blog und nicht in der zeitung. 🙂

  18. hascholl

    Hier scheint es nur ums Geld zu gehen. Dem Bürgermeister und wohl auch den meisten Usern hier.
    Ich kann die Gründe, die Duisburg bewogen hat die Loveparade auszutragen durchaus nachvollziehen, aber auch die Bedenken im Vorfeld. Nun gut da hat man sich wohl darrüber hinweggesetzt. Nicht nachvollziehen kann ich aber dieses Verantwortungshinundhergeschiebe und als Kommune hänge ich nun einmal drin. Aber nein! Das ist eine Verhöhnung der Toten undjeder Tag länger die dieser Mann noch im Amt ist auch der Demokratie. Salopp gesagt: „Der hat keinen Arsch in der Hose“ Und ich glaube auch nicht, das er wenn er keine Ansprüche hat seine Rentenzeit dann unter Brücke verbringen muss.

    Ach, wie ich dieses Gesindel hasse! Mein Glaube an die deutsche Demokratie ist ohnehin zutiefst erschüttert und er wird durch solche Herrschaften nur noch bestärkt!

    PS: Den Artikel finde ich oberflächlich und ordinär geschrieben. Etwas mehr Sachlichkeit finde ich der ernsten Angelgenheit angemessen.

  19. infried

    „Die für Wahlbeamte auf Zeit geltende Sonderregelung des § 66 Abs. 9 BeamtVG ermöglicht es außerdem, Zeiten des Erwerbs förderlicher Fachkenntnisse bis zu einer Gesamtzeit von vier Jahren als ruhegehaltfähig zu berücksichtigen. Innerhalb dieses Höchstzeitraumes kann die Zeit einer Fachhochschul- oder Hochschulausbildung bis zu drei Jahren berücksichtigt werden. Durch diese Regelung soll es insbesondere Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern über 45 Jahren, die nicht aus einem vormaligen Beamtenverhältnis kommen, ermöglicht werden, die erforderliche 8-jährige ruhegehaltfähige Dienstzeit zu erreichen, um nach einer Amtszeit von 6 Jahren mit einem Versorgungsanspruch in den Ruhestand zu treten.“

    6 Jahre leuchten so doch schon ein!

    Quelle: Ministerium für Inners und Kommunales NRW

  20. infried

    Noch etwas, der Rücktritt von Ole von Beust, kann hier nicht als Vergleich dienen, da Hamburg den Status eines Bundeslandes hat und Beust somit auch den Status eines Ministerpräsidenten innehatte. Vermutlich ist das Ruhegehalt eines zurückgetretenden Ministerpräsidenten nochmal deutlich anders geregelt und auch deutlich höher.

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  22. Jan Bichel

    Stimme den Empörungsrufen eigentlich in fast allen Punkten zu. Nur, eine Angelegenheit wird auch durch ständige Wiederholungen nicht richtig oder richtiger: Auch bei stinknormalen Beamten wird immer wieder empört darauf hingewiesen, daß diese keinen Pfennig in die Rentenversicherungskasse eingezahlt hätten. Das mag zwar richtig sein, andererseits ist der Staat aber verpflichtet, einen sogenannten Pensionsfonds einzurichten. Nur, so glaube ich jedenfalls zu wissen, ist er dieser Verpflichtung noch nie nachgekommen. Die Gelder für Zahlungen in einen Pensionsfonds wären schon von daher vorhanden, als ein Beamter netto weniger verdient als ein von der Ausbildung her vergleichbarer und nach BAT bezahlter Angestellter. Die Angestellten gibt man gerade deswegen mehr, weil er schließlich Rentenversicherungsleistungen zu zahlen hat.

  23. HohenTauern1

    Wenn ich mir das hier durchlese, dann fällt mir auf, dass man hier einen Sündenbock auserkoren hat und dabei aber vergisst, dass sich die „Schuld“ auf „ganz vielen Schultern verteilt.“
    Hätte Herr Sauerland sofort seinen Rücktritt erklärt dann hätten alle geschrieen : er stiehlt sich aus seiner Verantwortung usw. und sof.
    Man macht es sich hier bzgl. der „Schuldfrage“doch sehr einfach!

    1. Schuld? Es ist notwendig einen immer wieder auftauchenden Begriff zu klären. Es ist dringend notwendig etwas klarzustellen.

      Schuld ist auch ein metaphysischer Begriff. Der ist uns hier völlig egal.

      Schuld ist auch ein strafrechtlicher Begriff. (Zurechenbarkeit, Vorwerfbarkeit.) Schuld im strafrechtlichen Sinne ist uns hier auch völlig egal. Es ist nicht unsere Aufgabe darüber zu richten. Das tut ein unabhängiger und nicht weisungsgebundener Richter sobald ein weisungsgebundener Staatsanwalt meint es sei nötig ein strafrechtliches Verfahren zu eröffnen und falls dieser Richter das auch meint. Strafrechtliches ist Sache von Richter. Es geht hier nicht um Strafrecht!

      Immer wieder tauchen Begriffsvermischungen auf, nicht nur hier, sondern auch anderswo. Es wird völlig zu Recht hingewiesen auf die Unschuldsvermutung. Völlig zu Recht! Aber „Unschuldsvermutung“ bezieht sich auf Strafrecht. Strafrecht lassen wir aussen vor. Dafür sind andere zuständig.

      Es wird immer wieder mit dem Begriff „Schuld“ hantiert. Ohne klar zu sagen, dass Schuld im Sinne der öffentlich-rechlichen Zurechenbarkeit gemeint ist. Die öffentlich-rechtliche Zurechenbarkeit ist glasklar. Sie steht unter anderem in der Gemeindeordnung. Unter anderem.

      Selbstverständlich muss sich jemand das Handeln eines Vertreters zurechnen lassen, der in seinem Namen und innerhalb der Vertretungsmacht handelt. Beispiel: Autoverkäufer eines Autohauses handeln als Vertreter ihres Chefs. Die Unterschrift des Autoverkäufers des Autohauses verpflichtet selbstverständlich das Autohaus, die Firma, den Chef. Im Zivilrecht ist dieser Grundsatz an vielen Stellen zu finden. Auch im öffentlichen Recht.
      Kurz gesagt: Der Kopf einer Hierarchie wird verpflichtet durch Erklärungen, die Leute abgeben, die in seinem Namen handeln dürfen. Das kann man, wie gesagt, in der Gemeindeordnung nachlesen. Nicht nur dort.

      Das Handeln, das Tun oder Lassen, der Stadtverwaltung Duisburg ist selbstverständlich dem Kopf der Stadtverwaltung zurechenbar. Das Handeln geschieht in seinem Namen. Mit Vertretungsmacht. Von dieser Zuständigkeit, Zurechenbarkeit sprechen wir. Oft wird dies im Netz als „Schuld“ bezeichnet und verwechselt mit strafrechtlicher „Schuld“.

      Der Kopf einer Hierarchie wird in aller Regel besser bezahlt als die Unterlinge. Er trägt mehr Verantwortung. Er hat Überwachungs- und Kontrollpflichten. Es ist in der Praxis für größere Organisationen völlig unmöglich ohne Delegation zu arbeiten. Schon in einer Kleinstadt kann das Stadtoberhaupt unmöglich jeden Verwaltungsakt selbst eigenhändig unterschreiben. Das geht schon wegen der Menge nicht. Dennoch ist das Staatsoberhaupt verantwortlich für jeden einzelnen Verwaltungsakt, den sein Rathaus verlässt. Das Liegt auch am Wesen von „Hierarchie“.

      Hier, mit Adolf. S., ist es undenkbar, dass jemand innerhalb der Stadtverwaltung gegen den Willen des OB die Genehmigung unterschrieb. OB S. wollte die Loveparade.

      Ein anderer Adolf hat auch nichts „selber unterschrieben“. Es ist aberwitzig daraus ableiten zu wollen die Untergebenen hätten gegen seinen Willen gehandelt.

      Es gibt den „kleinen Dienstweg“: Man verkündet als Chef mündlich was man will. Den Untergebenen, der sich nicht daran orientiert, der sich nicht am Willen des Chefs orientiert, möchte ich sehen!

      Selbst wenn entgegen des Willens des Chefs gehandelt worden wäre so müsste der Chef wegen seiner Kontrollfunktion bei einem ungeheuer wichtigen und großem Ereignis überwachen und stoppen. Falls gegen seinen Willen gehandelt worden wäre.

      Was Adolf S. versucht ist Zeit zu gewinnen, seine Pension zu retten und auf Unterlinge abzuschieben.

      Es geht um einen den Zustand der „Elite“ Deutschlands offenbarenden ungeheuerlichen Skandal: 21 junge Menschen totgedrückt und der glasklar öffentlich-rechtlich Verantwortlich besitzt die Unverschämtheit zu sagen:

      Ich habe nichts unterschrieben

      21 Tote.
      Pensionsansprüche.

      Es gibt Leute, die behaupten Deutschland sei verkommen bis ins Mark.

      1. HohenTauern1

        Herr Roehlig,
        bei “ 21 Toten“ erhebt sich sehr wohl die „Schuldfrage“ oder wollen Sie behaupten, dass ganze sei nur ein tragisches Unglück gewesen? Mit irgend welchen abstrusen Wortspielen um sich werfen.
        Die Fakten sprechen für sich und daran waren ganz viele beteiligt.
        Weiterer Kommentar erübrigt sich.
        Sie streuen hier sehr heftige Hasstiraden, die nicht nachvollziehbar sind.

        1. Ein Leseschwacher kommentierte. @Leseschwacher:
          Wollen sie nicht lesen oder können sie nicht lesen?
          Sie unterstellen Behauptungen, die der Text mitnichten hergibt. Eifriger TV-Gucker, was? Leseschwache sehen zu viel fern

          Daß für sie sehr viel nicht nachvollziehbar ist zeigen sie deutlich.

          Schuld kann sein metaphysisch, strafrechtlich und öffentlich-rechtlich („Organisationsversagen“). Siehe Text.

          Abgesehen davon ist ihre Hervorbringung in sich widersprüchlich und wirr.

          Sind sie schon in CDU?

  24. infried

    Warum nun ausgerechnet DIE LINKE dem Burschen die Pensionsberechtigung sichern hilft, wird mir ein Rätsel bleiben. Wäre es nicht klüger gewesen den Druck von der Straße zu unterstützen?

  25. b-blüte

    HohenTauern1

    Die Schuldfrage ist eine moralische.
    Interessant ist erst der Aspekt der der dieser Frage folgen muss: wer trägt die Verantwortung, wer steht ein, wer steht konkret gerade mit Hilfe und ….. das Leben wird er den 21 Toten nicht zurückgeben können aber man muss eingestehen, wenn man Fehler gemacht hat und man muss sehen welche Hilfen die Hinterbliebenen brauchen. Gibt es Kinder? Halbwaise, Waise? Hier ist Sorge zu tragen.

    Die Schuld haben sie anerkannt, man muss nur in ihre betroffenen Gesichter schauen bei der ersten Pressekonferenz.
    Jetzt stehen aber Verantwortung und Taten an, hier wird der ‚Schwarze Peter‘ durch- und weitergereicht.

    Es ist furchtbar, eingestehen zu müssen, ‚ich habe Fehler gemacht, aus Profitgier und 21 Menschen sind dadurch einen grausamen Tod gestorben. Eltern verloren ihre Kinder‘.
    Wie soll man mit der Schuldanerkennung leben können? Man schiebt sie ein Stück weiter weg, aber sie bleibt.

    Was tun die Verantwortlichen? Das eigene Hemd ist ihnen näher als die Kosten für den Sarg anderer.

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