Archiv der Kategorie: Börsen- und Finanzastrologie

Der Markt folgt kosmischen Zyklen.

Da lacht nicht nur der Astrologe: DIW wird keine Prognose für das Wachstum 2010 abgeben – Update

Der Lacher des Jahres
Wissenschaftler bekennt Untauglichkeit der Methode

Der Chef vom  “Deutschen Institut für Wirtschaft” (DIW), Herr Prof. Zimmermann verkündet sein Institut – wieviel Geld bekommt es vom Staat? – werde keine Wachstumsprognose für 2010 abgeben:

DIW wird keine Prognose für das Wachstum 2010 abgeben

“Sämtliche Prognostiker – das DIW Berlin inbegriffen – haben die Entwicklung in all ihrer Dramatik so nicht vorausgesehen. Die Makroökonomik befindet sich in einem Erklärungsnotstand.”
QUELLE: http://www.swissinfo.ch

Ein hochrangiger Angehöriger der Prognosebranche, nein, wir wollen es genauer sagen: Ein hochrangiger Angehöriger des Teils der Prognosebranche, der in seiner Gesamtheit jährlich 1 Milliarde € vom Staat (=Steuerzahler) einsteckt (für was?) sagt öffentlich (siehe Link):

  • Sein Fachinstitut und alle anderen Fachinstitute auch hätten in ihren Prognosen nicht vorhergesehen was Realität wurde.
  • Die gesamte Theorie der Branche (sie nennt sich Wissenschaft!) habe einen Erklärungsnotstand.
  • In der gegenwärtigen extrem großen Unsicherheit (also gerade dann, wenn man Prognosen dringend braucht!) sei eine quantitative Prognose für das nächste Jahr nicht sinnvoll.

Gedenkt Prof. Zimmermann auf staatliche Gelder, die sein Institut meines Wissens bekommt, zu verzichten? Falls das DIW staatliche Gelder erhält: Womit rechtfertigt es den Bezug staatlicher Gelder?

Stimmen ihm die anderen Wissenschaftler zu in seiner Aussage es sei die Basis ihrer Wissenschaft revisionsbedürftig “Die Makroökonomik befinde sich in einem Erklärungsnotstand”?

Paradigmenwechsel

Haben wir es hier mit einem Strukturbruch zu tun wie ihn Thomas S. Kuhn beschrieb?


“The Structure of Scientific Revolutions”

Der Strukturbruch ist offensichtlich. Vom Steuerzahler gesponsorte Wissenschaftler versagten in ihren Prognosen. Musterbeispiel das DIW selber:

FAZ am 8.10.2008 (Hervorhebung von mir):

Für 2008 prognostiziert das DIW jetzt ein Wirtschaftswachstum von 1,9% nach bislang 2,7% und für 2009 einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,0% nach bislang 1,2%. “Es gibt keine Anzeichen für eine Rezession in Deutschland“, sagte Christian Dreger, Konjunkturchef des DIW, am Mittwoch bei der Vorstellung des Konjunkturberichtes in Berlin.
QUELLE: http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=86165558

Es herrscht Wettbewerbsverzerrung. Institute mit Mannschaften werden gesponsort vom Staat um Prognosen über das wirtschaftliche Geschehen zu erstellen und sie versagten trotz der staatlichen Gelder:

Hören wir Le Monde (Blaue Verdeutschung von HR):

Später werden sich Historiker sicherlich über ein Phänomen beugen, das die Krise in den Vereinigtern Staaten seit der Explosion der Immobilienblase im Sommer 2007 [!] begleitet hat. Wie kann man erklären, dass die Mehrheit der amerikanischen Analysten Monat für Monat “Vorhersagen” gegeben haben, die durch die Bank zu optimistisch waren, denen die  Realität der Fakten dann widersprach? Zudem wurden auch diese sehr oft im Folgenden von den öffentlichen Machthabern “korrigiert” in einem  stärker negativen Sinn, nachdem sie bereinigt worden waren.
Die am Freitag veröffentlichte Ziffer hat die Regel nicht widerlegt. Die Vorherseher rechneten im Schnitt mit einem Rückgang von 5,4 %. Einen Monat vorher war die von ihnen erwartete Zahl noch 3,8 %. Die schlußendlich registrierte Schrumpfung der Aktivität war noch niemals seit dem ersten Quartal 1982 dermaßen stark gewesen.

Plus tard, les historiens se pencheront certainement sur un phénomène qui a accompagné la crise aux Etats-Unis depuis l’explosion de la bulle immobilière, à l’été 2007. Comment expliquer que l’immense majorité des analystes américains, mois après mois, ont émis des “prévisions” systématiquement trop optimistes, que la réalité des faits a ensuite contredites ? D’autant que ces mêmes données ont, elles aussi, été très souvent “corrigées” ensuite dans un sens plus négatif par les pouvoirs publics après avoir été affinées.
Le chiffre publié vendredi n’a pas dérogé à la règle. Les prévisionnistes tablaient en moyenne sur un recul de 5,4 %. Il y a un mois, le chiffre qu’ils attendaient était encore de 3,8 %. La contraction de l’activité finalement enregistrée n’avait jamais été aussi forte depuis le premier trimestre 1982.
QUELLE: http://www.lemonde.fr/archives/article/2009/02/28/la-recession-s-accelere-aux-etats-unis_1161609_0.html

Die deutsche Zeitung FAZ fragte am 21.2. einen zum Wirtschaftsweisen Aufgestiegenen:

Warum hat kein Wirtschaftsforschungsinstitut die Schärfe der Rezession frühzeitig erkannt?

Seine windelweiche Antwort besteht im wesentlichen darin es als Leistung zu verbuchen im Dezember 2008, während laufender Rezession, einen Einbruch der Wirtschaftsleistung erkannt zu haben!
QUELLE: http://www.faz.net/

Wie kommt es, dass Wirtschaftsinstitute 2008 versagt haben, Vorhersagen lieferten, mit denen man das Klo tapezieren kann, die Rezession noch nichteinmal erkannten, als sie schon da war? Wie kommt es, dass mit Hilfe des Instruments der ernsthaften Astrologie (Astrologie Hamburger Schule) am 24.1.2008 vorhergesagt wurde:

Was momentan abläuft ist analog zum “reculer pour mieux sauter” wörtlich “zurückgehen um besser vorwärtsspringen zu können”, übertragen ausgedrückt “aufblähen um besser springen zu können”.
Es wird ein Sprung in den Abgrund.
QUELLE
(Bis zum genannten Datum rollen).

Hochbezahlte und reichlich mit öffentlichen Geldern bezahlte Wirtschaftsforschungsinstitute erzählten bis tief in den Herbst 2008 hinein es werde 2009 alles paletti sein. Dagegen machte ein Blog (dieser, in dem Sie soeben lesen)

Wir befinden uns mitten in einem Strukturbruch. Dass wir auf ökonomischem Gebiet einen Strukturbruch erleben erkennen ein paar Millionen mehr spätestens dann, wenn sie – leider! –  ihren Arbeitsplatz verloren haben. Der Strukturbruch geht weit über rein Wirtschaftliches heraus.

Heute erleben wir dass ein führender Wirtschaftsforscher öffentlich zugibt, dass die Erklärungsmodelle seiner Wissenschaft versagen! Der Professor, der das sagt, und auch seine Kollegen und Mitarbeiter, haben alle Jahre oder sogar Jahrzehnte gelernt, studiert, geforscht!

Die Wirtschaftswissenschaften wollten sich ähnlich machen den Naturwissenschaften und sie mathematisierten sich zudem immer mehr. Sie basieren auf gewissen, neuzeitlich bedingten, Grundannahmen, Paradigmen, Glaubenssätzen. Dass mit diesen Grundannahmen jetzt Vorhersagen nicht mehr zu leisten sind haben wir heute quasi amtlich gehört.

Völlig quer zu den Grundannahmen der Neuzeit liegen die jahrtausendelang bewährten Axiome der ernsthaften Astrologie (Klassische Astrologie und Uranian Astrologie alias Astrologie Hamburger Schule). Diese Grundannahmen wurden ab der beginnenden Neuzeit immer unpopulärer. Zum Programm der Neuzeit gehört unter anderem eine Entseelung des Kosmos, der Natur, gehört Quantifizierung ohne Ende.
Ernsthafte Astrologie – was in Zeitungs”horoskopen” steht ist keine Astrologie! -

  • widmet sich Qualität statt Quantität,
  • dem Wesentlichen statt dem Beigefügten
  • der in der Zeit codierten Information, die man weder sehen noch messen, wiegen, chemisch analysieren kann, die aber Strukturen erst entstehen lässt und zwar so wie es die Information vorgibt. Diese Strukturen, egal ob Verträge, Unternehmungen, Häuser, Tiere, Menschen, Autos, Staaten, Städte oder was auch immer, leben, wirken und vergehen analog zu der codierten Information. Diese Information ist mit den Mitteln und Methoden der neuzeitlichen Wissenschaft (messen was messbar ist und alles andere vernachlässigen, mit Messen sind gerade die allermechanischsten stofflichen Methoden Wiegen, Abmessen, Zerlegen gemeint) nicht erkennbar.
    Weil sie, die codierte Information, mit diesen Methoden nicht erkennbar ist, wird behauptet es gäbe sie überhaupt nicht.
    Jetzt erleben wir wie öffentlich ein Adept neuzeitlicher Wissenschaften (VWL begann mit den Merkantilisten, Aristoteles, die Stoiker und Thomas von Aquin lassen wir hier mal weg. VWL ging weiter zu den Physiokraten, Adam Smith, Ricardo, Karl Marx, Menger, Schumpeter, Mises,Wilhelm Röpke, Hayek, Keynes und vielen anderen. Grob gesagt haben wir heute 4 Richtungen: Marxisten, Monetaristen, Keynesianer, Österreichische Schule.) bekennt das Instrumentarium seiner Wissenschaft versage hier.

Update

Das Handelsblatt steckt uns ein Licht auf wofür die Bundesregierung Steuergelder ausgibt:

Die sogenannten führenden Wirtschaftsforschungsinstitute, die zweimal jährlich der Regierung ihre Vorhersagen präsentieren, lagen in den letzten acht Jahren einmal mit ihrer Konjunkturprognose richtig. Einmal.
QUELLE: http://www.handelsblatt.com

Das Handelsblatt nennt ein weiteres Versagen des DIW:

Im vergangenen Jahr lagen die DIW-Forscher mit ihren Prognosen kräftig daneben: Sie gehörten zu den wenigen Experten, die noch im November ein Wachstum für das vierte Quartal vorhergesagt hatten.
QUELLE: http://www.handelsblatt.com

(Wir leben inmitten eines potjomkischen Dorfes und der Kaiser trägt keine Kleider während fast alle jubeln wie famos er gewandet sei.)

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Er sah Rezession von 2008 nicht kommen, sieht The Big One nicht und wird Wirtschaftsweiser

Wirtschaftsweiser:

„Die Große Depression sehe ich nicht kommen“

Warum hat kein Wirtschaftsforschungsinstitut die Schärfe der Rezession frühzeitig erkannt?

Wir waren im Dezember das erste der größeren Institute, das mit einer Zahl von 2 Prozent BIP-Einbruch herauskam. Davor haben wir schon von einem Abschwung geredet, der sich beschleunigt. Aber den exogenen Schock vom September, als die Investmentbank Lehman unterging, konnten wir nicht voraussehen.
QUELLE: faz.net

Im Dezember! Er meint Dezember 2008! Er ist ernannt zum Wirtschaftsweisen und lag daneben Januar bis Ende November 2008, sah die Rezession von 2008 nicht kommen und spricht im Dezember 2008, mitten drin in der Rezession, von Rezession. Dies gibt er heute als Erfolg aus. Er gibt als Erfolg aus mitten drin in nicht vorher erkannter Rezession von Rezession zu sprechen. Mein Güte. Er gibt zudem als Erfolg aus die Hausnmummer 2 genannt zu haben also eine höhere als die anderen Spitzenkräfte. Vielleicht hat er seine Prognose vom Dezember 2008 schlicht später losgelassen als die anderen? Er versucht sich mit “exogenem Schock” herauszureden. Mit dem Reden von “exogenem Schock” gibt er zu, dass seine Branche in einer Traumwelt, einer Kunstwelt, lebt, die mit dem real existierenden Leben nur am Rande etwas zu tun hat.
Er beruft sich auf diese Krachprognose vom DEZEMBER 2008, als die Spatzen die Rezession schon von den Dächern pfiffen, und stellt dieses Windei heute als Erfolg dar, während er im September 2008 noch geredet hatte von einem Wachstum von 0,7 %. Und heute sieht er die große Depression nicht.

RWI Essen senkt BIP-Prognose für 2009 und erwartet tiefe Rezession

nächste Meldung
10.12.2008

Das RWI Essen senkt seine Prognose für das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in 2009 im Vergleich zu seiner September-Prognose um 2,7 Prozentpunkte auf -2,0%.
QUELLE: http://www.innovations-report.de/

Man vergleiche damit (mit weiteren Verweisen):

Am 24.1.2008 schrieb ich (Hervorhebungen neu eingefügt):

So gerne ich anderes verkünden würde, es geht nicht:
2008 wird als übles Jahr Börsengeschichte machen.
Besonders in der zweiten Jahreshälfte, Sommer (August) und im Dezember.
Es wird herb, sehr herb werden:
UR+AD-VU = WI+ZE-AD = WI+AD-ZE = JU+AD-VU = WI+JU-UR = WI+UR-JU = AS+AP-SA
HA = UR/KM = ME/PL = KM/PO = UR/KR = MC/JU = PL/HA = MA/NE = KR/PO = WI/ME = VE/MA = AS/SA = WI/HA = SO/KN = MO/KN = JU/CU = SO/KM = MO/KM = WI/PL = SO/KR = MO/KR = MA/ZE = MA/AD = AS/AP = AS/VU = UR/NE = NE/PO = ME/KN = VE/UR = ME/KM = KN/HA = VE/PO = ME/KR = KM/HA = MC/AS = PL/KN = HA/KR = UR/ZE = UR/AD = SO/NE = MO/NE = SA/AP = ZE/PO = AD/PO = PL/KM = SA/VU = MA/JU = PL/KR = WI/KN = SO/VE = MO/VE
Saturn, momentan rückläufig, und der zwischen Schütze und Steinbock hin und her pendelnde Pluto haben dabei lediglich Triggerfunktion, entscheidend ist anderes, ich überprüfte es mit dem Jahr 1929. Und das entscheidende Andere, von dem obiges ein Auszug ist, sieht absolut düster aus.
Was momentan abläuft ist analog zum “reculer pour mieux sauter” wörtlich “zurückgehen um besser vorwärtsspringen zu können”, übertragen ausgedrückt “aufblähen um besser springen zu können”.
Es wird ein Sprung in den Abgrund.

Der frisch ernannte Wirtschaftsweise sieht keine Depression sagt er. Er sieht sie nicht. Hat er keine Zeit Zeitungen zu lesen?

FTSE 100 falls 3.2pc and Dow Jones touches 12-year low, while Gold price breaks through $1,000 barrier.

Le Monde:

L‘or a atteint un nouveau plus haut depuis sept mois, vendredi 20 février, à 994,45 dollars l’once. Dans le contexte de craintes sur la croissance mondiale, la reine des valeurs refuges dépasse son pic de juillet, à 988,02 dollars l’once, après son record de tous les temps atteint le 17 mars, à 1 032,70 dollars.

FAZ – Meldungen einer einzigen Zeitung eines einzigen Tages, soviel zur Befähigung von Wirtschaftsweisen:

Opel will staatliche Kreditbürgschaften von 2,6 bis 3,3 Milliarden Euro beantragen, nachdem bisher nur von 1,8 Milliarden Euro die Rede war.

Auch bei der Deutschen Bahn AG wird von März an kurzgearbeitet. Damit reagiert das Unternehmen auf den drastischen Auftragseinbruch im Schienengüterverkehr.

20. Februar 2009 Es ist ein schwerer Rückschlag für die Cebit. Die weltweite Wirtschaftskrise trifft die High-Tech-Messe mit aller Wucht, sie schrumpft drastisch zusammen. Die Zahl der Aussteller geht um mehr als ein Viertel auf rund 4300 zurück – und damit auf das Niveau von 1990.

20. Februar 2009 Nach einem Gewinnrückgang streicht der Bergbaukonzern Anglo American insgesamt 19.000 Stellen. Zu den bereits 10.000 angekündigten wegfallenden Stellen sollen weitere 9000 hinzukommen

Er sieht die große Depression genausowenig wie er die Rezession sah und wird Wirtschaftsweiser. Märkische Allgemeine:

KONJUNKTUR: Ein historischer Absturz

Deutschland steckt in der tiefsten Rezession seit 1949

FAZ am 17. 04. 2008:

Die Finanzkrise wird bis zum Jahresende das Wachstumstempo der deutschen Wirtschaft nur etwas verlangsamen.

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Schicksal des Euro – So einfach – Einfach logisch – Astrologisch

Wir erwähnten dass pöhse, pöhse Buben emsig spekulieren, dass die Zone (Eurozone) auseinanderbricht.

Bekanntlich spekulierten Jim Rogers und George Soros 1992 auf den Fall des englischen Pfundes, behielten recht und kassierten Milliardensumme. Man kann also mit einem solchen Spielchen schwerreich werden. Man muss – heute – dazu noch nicht einmal Währungsspekulant im engeren Sinne sein, was eine enorm riskante Profession ist. Früher konnten nur einige Wenige (Reiche) spekulieren auf Währungen. heute kann dies aus gewissen Gründen sogar Otto Normalverbraucher oder Maxine Mustermännin.

Widmen wir uns der Frage: Was verkündet uns ernsthafte Astrologie = Astrologie Hamburger Schule über die Zukunft der Währung Euro?

Ich stelle die Charts hier hinein und gebe an dieser Stelle lediglich diesen Kommentar ab: Markus 4:9. (Die Charts sprechen eine eindeutige Sprache.)

euro1

euro2

euro3euro4Sollte jemand ernsthaft interessiert sein und gerne mehr erfahren wollen, so kann es sein dass mehr erfahrbar ist: Matth. 7:7. Einfach (zur rechten Stunde am rechten Tage) Kontakt aufnehmen, Mail.

Siehe zum EUR auch:

Aus der Zone

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Englands gigantisches Banken-Bailout-Glücksspiel – Geht es gut? – Horoskop Update

Das Wall Street Journal warnt vor dem gigantischen Glücksspiel, das England mit seinem Banken-Bailout (Bankenrettung) betreibt und sagt:

Falls das schiefgeht sind die Konsequenzen für Englands Wirtschaft bitter.”:

That’s a gigantic gamble. If this fails, the consequences for the U.K. economy will be dire.
QUELLE: http://online.wsj.com

Unter uns gesagt: Das Wohlergehen der englischen Ökonomie interessiert mich so sehr wie der sprichwörtliche Sack Reis, der in China umfällt.

Andererseits finde ich es bezeichnend für England einen Regierungschef zu haben, der noch nicht einmal seine Augen zu öffnen – wortwörtlich – imstande ist – das sagt eigentlich schon alles. (Er hat mein Mitgefühl deswegen. Aber eine Fußballmannschaft beispielsweise, die einen Halbblinden zum Spielführer macht, würde ich schon einiges zu fragen wissen.)
Darum ließ ich mich hinreissen das Jahreshoroskop für England 2009 zu berechnen – es gilt jetzt schon. Es gilt nicht erst ab dem Widderingress, was eine andere Art der Berechnung eines Jahreshoroskops wäre.

Hier ist es:

englan-2009

Kurz gesagt: (Schon viele haben sich ruiniert mit Glücksspiel.) Englands Glücksspiel wird nicht gelingen. Das Volk wird leiden, muss bluten, wird zur Kasse gebeten für die inkompetenten Politiker, die unfähige Bankster mit Steuergeldern zu retten versuchen. (Dass die Bankster ihrerseits nochmal tüchtig Reibach [Bonus] machen versteht sich von selbst. Die andere Frage ist, ob die Banken zu retten sind, das System rettbar ist.) Die Wirtschaft Englands fährt an die Wand, genauer: wird von Hochinkompetenten derart systematisch an die Wand gefahren, dass man schon an Absicht zu denken geneigt ist. Massivst. Erdbebenartig.

Pactio Olisipiensis Censenda Est!

Update:

Ambrose Evans-Pritchard im Telegraph [Hervorhebungen von HR]:

SERIOUSLY ALARMED

For the first time since this crisis began eighteen months ago, I am seriously worried that British government is losing control.

[...]

If London takes such disastrous action it will set off global panic and lead to an asset death spiral, drawing the entire world into deep depression.

[...]

England has not defaulted since the Middle Ages. There is a real risk it may do so now.

QUELLE: http://blogs.telegraph.co.uk

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Aktionäre reich gemacht und hervorragend durch die Jahrzehnte gekommen

Was die astrologische Großwetterlage betrifft, so befinden wir uns schon in herben Zeiten und, keine Angst, sie werden noch herber. Gilt das für alle? Für jede? Für jeden einzelnen? Für alle Firmen, Betriebe, Unternehmungen?

Zuerst eine bildhafte Antwort und dann ein konkretes Beipiel für eine Firma, die in extremen Stürmen nicht nur nicht unterging sondern die ihre Aktionäre reich machte.

Bildhafte Antwort: Die Großwetterlage kann so übel sein wie sie will, sie wird denjenigen relativ wenig betreffen, der eine entsprechend angepasste Behausung, Ernährung und Kleidung hat, dessen Grundbedürfnisserfüllung – Schutz, Kleidung, Wärme, Nahrung (usw. siehe Maslowsche Bedürfnispyramide) – gesichert ist.

Konkretes Beispiel: Sie haben gehört von der Firma Gillette. Dass sie aufgekauft wurde ist uns hier egal.

Gillette wurde 1917 gegründet. Die Astrologin Evangeline Adams beriet unter anderem den Milliardär J. P. Morgan – Zitat von Morgan:

“Millionäre nutzen keine Astrologie. Milliardäre schon”

(“MILLIONAIRES DON’T USE ASTROLOGY, BILLIONAIRES DO”).

Evangeline Adams ist verantwortlich für den Gründungstermin der Firma Gillette. Das meine ich weil schon die klassische Betrachtung des Geburtshoroskops von Gillette dermaßen viel Gutes zeigt, dass ich nicht an einen Zufall glauben kann. Hier ist es in herkömmlicher Darstellung:

Geburtshoroskop Gillette

Geburtshoroskop Gillette

Schon ein flüchtiger Blick zeigt: Kosmetik, Verschönerung, Riesenerfolg, weltweiter Erfolg, man beachte beispielsweise die Zeichenstellung von Venus und Mond, den Fixstern Regulus und den Herrscher (Venus in Waage!) des Herrschers (Merkur, regiert von Venus) der Himmelsmitte (Jungfrau, Herrscher Merkur), von Halbsummen will ich hier noch garnicht reden.

Jetzt in 90° Darstellung:

Gillette Horoskop 90°

Gillette Horoskop 90

Hier ist es mit Händen zu greifen: maximaler wirtschaftlicher Erfolg. Hier strömt – umganssprachlich ausgedrückt – die “Kohle” nur so herein. Alle für Geld relevanten Faktoren sind dermaßen stark positioniert, dass man es auf den ersten Blick nicht glauben will, auf den zweiten Blick fragt man: “Wer hat hier dran gedreht?”

Gillette hat seine Aktionäre reich gemacht. Gillette machte immer mal wieder sogenannte “Aktiensplits”: Weil der Kurs der einzelnen Aktie schon wieder exorbitant gestiegen war und weil man es ermöglichen wollte, dass auch Menschen mit schmälerem Geldbeutel einsteigen konnten (man verbilligte die Aktie optisch), wurden beispielsweise aus einer Aktie zwei gemacht. Wenn eine Aktie beispielsweise 50 Dollar erreicht hatte so wurde sie in zwei Aktien aufgeteilt, wovon jede einzelne die Hälfte von 50 kostete, also 25 Dollar. Wer vor dem Split 1000 Aktien hatte, der hatte danach 2000.

Der Riesenerfolg, jahrzehntelang, von Gillette ist schon an seinem Horoskop (Geburtshoroskop = Radix) sichtbar.

Umgekehrt war der Untergang der Titanic schon im Stapellauf sichtbar.

Auch heute gibt es – Vorsicht! Ich bin weder Finanzberater noch irgenetwas ähnliches in dieser Richtung! – AG’s, bei denen man unter l a n g f r i s t i g e n Gesichtspunkten an den Kauf ihrer Aktien denken k ö n n t e. Reines Gold wert ist in solchen Fehlen tatsächlich wenn man über den Geburtszeitpunkt der Firma verfügt!
Ohne darüber zu verfügen könnte man sich beispielsweise mal interessieren – nocheinmal: ich bin weder Finanzberater, noch Bankster, noch Anlageberater! Hier schreibt lediglich ein simpler Astrologe, der Klassik und Astrologie Hamburger Schule mal widerlegen wollte. - für

  • Wells Fargo, (bei Wells Fargo eröffnete der Schrifsteller Klaus Mehnert 1928 sein erstes amerikanisches Konto)
  • Procter&Gamble
  • Colgate-Palmolive
  • L’Oréal
  • uU – ich würde es nicht kaufen (Gentechnik) –  Nestlé.

Man sollte, wenn man will, sich mal die jeweilige Dividendenrendite betrachten.Damit breche ich ab, denn, wie wiederholt gesagt, ich bin nicht und will nicht sein das was man Finanzberater nennt.

Gillette jedenfalls war aufgrund seines vorzüglichen Geburtshoroskops imstande “Schlechtwetterperioden” durchzustehen.

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Börsenkrach Paris 1882 Jahreshoroskop zeigt ihn

Am 19. Januar 1882 brach die Pariser Bank Union Générale zusammen und es kam in der Folge zum Pariser Börsenkrach.

Es hat sich nichts, buchstäblich nichts geändert im Vergleich zu unserer heutigen Zeit. Plus ça change, plus c’est la même chose: “Je mehr sich ändert desto stärker bleibt es die gleiche Sache.”

Gier, Unverstand, schiere Dummheit waren ursächlich für den Börsenkrach.

Die Union Générale war erst 1878 gegründet worden. Sie wuchs extrem schnell. Sie versprach ihre Anleger rasch reich zu machen. Die Anleger rannten ihr die Bude ein. Sie investierte in riskante Geschäfte. Sie glaubte das wundersame Wachstum werde ewig weitergehen. Sie erfreute sich des Segens allerhöchster kirchlicher Kreise.

Elle croit extrêmement rapidement, en multipliant les rachats et les investissements risqués : Elle acquiert des compagnies d’assurances, crée la Société lyonnaise des eaux et de l’éclairage ou finance des opérations en Afrique du Nord et en Égypte avec d’autres banques tout en spéculant à la bourse.
QUELLE.

Der französische weltbekannte Schriftsteller Émile Zola nahm den Pariser Börsenkrach von 1882 zum Anlaß am Beispiel der Bank Union Générale die Schachereien, Betrügereien, Wuchereien, Tricksereien, Geldschneidereien, Gaunereien, Abzockereien an der Börse zu schildern. (Dieser Aufgabe widmete sich heute der geniale Max Keiser mit den modernen Methoden des Videofilms. Max Keiser: Rigged Markets, Teil 1, 10 Minuten hier. “Rigged” heißt: gezinkt, manipuliert, gefingert.)

Der wichtigste Roman über die Börse

oder:

Wie im wirklichen Leben

Die Hauptfigur ist motiviert – wie die Anleger – von reiner Gier.

He is motivated primarily by the potential to make incredible amounts of money and reestablish himself on the Bourse.

Das Buch von Zola trägt den Titel: Das Geld (L’Argent). Hier ist eine Besprechung des Buches.

Liest man den Roman, so trifft man auf Tricks, die exakt genauso auch heute angewendet werden:

…rail lines linking important cities, improved roads and transportation, renovated eastern Mediterranean ports, and fleets of modern ships to move goods around the world.

In order to manipulate the price of the stock, Saccard and his confreres on the syndicate he has set up to jumpstart the enterprise buy their own stock and hide the proceeds of this illegal practice in a dummy account fronted by a straw man.

While Hamelin travels to Constantinople to lay the groundwork for their enterprise, the Banque Universelle goes from strength to strength. Stock prices soar, going from 500 francs a share to more than 3,000 francs in three years. Furthermore, Saccard buys several newspapers which serve to maintain the illusion of legitimacy, promote the Banque, excite the public, and attack Rougon.
QUELLE.

Hier ist das Buch, es hat im Original zumindest in den USA kein Copyright.

Der Pariser Börsenkrach von 1882 war – so gehört sich das – im Voraus sichtbar im Jahreshoroskop von 1882 für Frankreich, jedenfalls mit dem Jahreshoroskop, wie es die Astrologie Hamburger Schule erstellt (Anklicken der Grafik vergrößert):

Pariser Börsenkrach 1882 Union Générale

Pariser Börsenkrach 1882 Union Générale

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Der Dollar hat Krebs

Absolut faszinierend, wie die Geschichte sich wiederholt. Dem Dollar ist dasselbe Schicksal beschieden wie dem Geld im alten Rom und wie der Mark in Weimar 1923. Zum Geld im alten Rom unten mehr.

Krebs ist uferloses Wachstum.

Vor rund einem Jahr schrieb ich aus astrologischer Sicht, genauer gesagt schrieb ich aus Sicht der Astrologie Hamburger Schule über den US-Dollar: (Links zu weiteren Treffern hier)

Um es kurz zu machen: Der US Dollar hat Krebs.

Das Radix der FED (Amerikanische “Notenbank”) berichtet uns: große Lüge.

Das dynamisierte Geburtshoroskop des Dollar, bezogen auf den Coinage Act, sagt uns: er ist schwerkrank.

Nun zeigt uns die St. Louis Fed gespenstische Charts:

Das erste zeigt den Kredit, den die amerikanische Zentralbank ausgeworfen hat:

reserve_bank_credit_th

Im folgenden Chart sehen wir was sich die Banken vom 1.1. 1919 bis November 2008 von der FED gepumpt haben:

borrow_max_630_378

Die zwei eben gezeigten Charts reichen eigentlich schon für den Beweis, dass der Dollar Krebs hat, denn das gepumpte “Geld” (In Wahrheit ist es nicht vorhanden, das liegt an der wundersamen Geldschöpfung des FIAT MONEY [von: FIAT LUX, gemeint ist die Schöpfung aus dem Nichts]) wird sich ergießen in den allgemeinen Wirtschaftskreislauf.

Aber es kommt noch besser, noch deutlicher:
Jetzt folgt das Chart, das die real greifbare Dollarmenge (genauer M0) zeigt. Wir sehen dass es über 200 Jahre dauerte, bis 800 Milliarden erreicht wurden. In den letzten Monaten aber wurden in Windeseile 1,5 Billionen erreicht! Der Effekt für den Normalsterblichen kommt mit zeitlicher Verzögerung und er heisst unweigerlich Inflation. Die hier gezeigte uferlose und explosionsartige Vermehrung der Geldmenge M0, also praktisch der Menge der physischen Papierstücke, auf denen “Dollar” steht ist nichts anderes als ungehemmtes Wachstum = Krebs.

monetary_base_th1

Im alten Rom entwertete schon Kaiser Nero das Geld.

Nero had first debased the Roman coinage in about 62 AD, and mild inflation and debasement had continued gradually.

Richtig Schwung bekam die Geldentwertung = Inflation mit dem Antoninianus:

So each new issue of the antoninianus had less silver in it than the last, and each contributed to inflation. By the late third century the coins were almost entirely made of bronze from melted down old coins like the sestertius. Vast quantities were being produced, with a large proportion of the stocks being contemporary forgeries, often with blundered legends and designs. Individual coins were by then practically worthless and were lost or discarded by the millions.
QUELLE.

Der US-Dollar ist unser neuer AntoninianUS.

Die Charts der St. Louis Fed zeigen an was astrologisch vor einem runden Jahr prognostiziert wurde.

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