Gerald Celente:
“Politik ist nichts weiter als Show für Häßliche.”
Er sagt nicht ob er bei diesem seinen Ausspruch an die gelernte Sekretärin Merkel denkt.
Die Interviewerin stellt ihm Fragen, die sich jeder Normalmensch fragt. Celente sieht in diesem Interview so gealtert aus als sei er am Verzweifeln. Er sagt es finde keine Vertretung des Volkes statt. Er meint alle Politiker seien nur interessiert am großen Geld aber nicht an den Bürgern.
Celente:
Genau die Leute, die das Problem verursacht haben, sollen es lösen können? Das ist die Definition für Wahnsinn.
Celente fordert direkte Demokratie. Er sagt im repräsentativen System werden nur die sehr Reichen und die sehr Mächtigen beachtet.
Für direkte Demokratie nennt er die Schweiz als Beispiel.

Den Folgerungen Celentes kann ich voll zustimmen. Ohne direkte Demokratie besteht einfach die grosse Gefahr der Entstehung einer elitären politischen Kaste, die primär nur an sich selbst interessiert ist und auch in wichtigen Dingen am Volk total vorbei politisiert. Siehe Beispiel Sarrazin, der in sämtlichen Umfragen breite Zustimmung vom Volk erhielt und trotzdem wird genau gleich im alten Stil weitergemacht. In der Schweiz wäre das genau gleich, wenn nicht das Volk über wichtige Dinge in Abstimmungen entscheiden könnte. So wurden noch viele vom Parlament beschlossene Dinge nicht genehmigt. Die Schweiz wäre ohne direkte Demokratie in der EU und wohl auch im EURO. Die segensreiche Schuldenbreme für den Staatshaushalt wurde über eine Volksabstimmung eingeführt etc, etc. Das Volk entscheidet in vielen Dingen viel weiser, weil es den Dreck ja schlussendlich auch bezahlen muss.
schon komisch, warum führen nicht mehr länder die direkte demokratie ein? das einzige land das bisher diese direkte demokratie so weitreichend wie die schweiz einführen will, ist die mongolei
Komisch ist das gar nicht, denn die sogeannte politische Elite fürchtet Volksabstimmungen und damit die direkte Demokratie wie der Teufel das Weihwasser. Es bedeutet nämlich eine gewaltige politische Entmachtung ihresgleichen. Wenn man die Schweiz betrachtet, wieviele durch die Mehrheit des Parlamentes getroffene Entscheidungen wurden durch lancierte Volksabstimmungen gekippt oder anders entschieden, als die Regierung und Mehrheit des Parlamentes vorgeschlagen haben? Sehr viele, die letzten waren beispielsweise die Minarett-Frage oder die Ausschaffung krimineller Ausländer.
Dass die Mehrheit des Volkes immer richtig entscheidet, wäre wohl vermessen. Aber wer schon entscheidet immer richtig und wer sonst soll denn über wichtiges entscheiden, damit leben und ausbaden müssen es schlussendlich doch die Bürger. Und die Bürger haben gerade in der Schweiz bei ihren Entscheidungen nicht selten weitsichtig und absolut nicht nur auf ihren Eigennutzen bedacht, entschieden. Ohne Volksabstimmung wäre auch die Schweiz wahrscheinlich in eine ähnliche finanzielle Situation wie viele EU-Staaten gekommen. Die Schuldenbremse für den Staat wurde über eine Volksabstimmung entschieden, die da besagt, dass der Staat grundsätzlich nicht mehr ausgeben dürfe als er einnehme. Das ist eigentlich nichts anderes, wie ein normaler Bürger auch haushalten sollte und was für ihn gilt, sollte eigentlich auch für den Staat gelten und so haben die Bürger an der Urne entschieden. Und seither, und erst seither sind die Bundesfinanzen in der Schweiz wieder ins Lot gekommen
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