NDM
Superbazille NDM1 geht auf Weltreise
Bazille NDM statt Neue Deutsche Mark
Der neue Superbazillus tritt aus Indien seine Weltreise an. In England ist er schon. Sein Reiseplan koinzidiert exakt mit der Verkündigung, dass Schweinegrippe eine Hysterie war. Der neue Superbazillus ist hochresistent gegen fast alle Antibiotika. Ist sein Name “NDM1″ nicht eine schöne Ehrung der Deutschen Mark? Kommt sie nun gleichzeitig mit dem NewDehli metallo-beta-lactamase?
Es gibt fast keine Medikamente um ihn zu behandeln. Fast. Riechen Sie es auch? Riechen Sie den Geruch von viel, sehr viel Geld? Fast keine Medikamente. Wir haben eben eine Goldgrube entdecken dürfen.
Reuters:
Scientists find new superbug spreading from India
(Reuters) – A new superbug could spread around the world after reaching Britain from India — in part because of medical tourism — and scientists say there are almost no drugs to treat it.
Researchers said on Wednesday they had found a new gene called New Delhi metallo-beta-lactamase, or NDM-1, in patients in South Asia and in Britain.
NDM-1 makes bacteria highly resistant to almost all antibiotics, including the most powerful class called carbapenems, and experts say there are no new drugs on the horizon to tackle it.
Mors certa hora incerta
Das letzte Hemd hat keine Taschen

man nehme Gold oder Silber in flüssiger Form – Kolloide genannt! die wirken ganz sicher
Ernstzunehmen ist diese Meldung sicherlich.
Gedoch möchte ich darauf hinweisen, daß mit Aktionen der Sorte – Panikmache – keinem der potentiell Betroffenen geholfen ist !!!
In keinem der jüngsten Artikel / Meldungen zum NDM 1 ist jedoch aufgezeigt, für welche Personengruppe insbesondere dieser Keim eine Gefahr darstellt, geschweige denn wo er sich bevorzugt ansiedelt, und wie sich diese Besiedelung dann auswirkt.
Diese Informationen habe zumindest ich deutlich vermisst !
Aus persönlicher Erfahrung mit Keimen wie Pseudomonaden und insbesondere dem multiresistenten MRSA, durften ich und mein betroffener Sohn gedoch lernen, daß es sehrwohl Möglichkeiten der Sanierung gibt – wenngleich auch ich zunächst in Ehrfurcht erstarrte, und das Ende des Lebens meines Kindes als nahe vermutete, als die MRSA-Besiedlung bekannt wurde.
Was meinem Sohn dann jedoch half war die altbewährte Homöopathie / Phytotherapie, nebst einiger anderer zugefügter Substanzen wie bspw. Waschlotionen, sowie konsequent durchgeführter Sanierungs / Pflegemassnahmen.
Warum also sollte gegen diesen neuen Keim nicht ebenso “ein Kraut gewachsen sein” ?
mit freundlichen Grüssen, Tabea
Hallo,
Tabea – ich wünsche Dir und Deinem Sohn erstmal sehr viel Gesundheit und viel Erfolg weiterhin bei Eurer Therapie.
Ich finde die aktuellen Artikel über NDM-1 auch mangelhaft – man kann doch nicht sagen: “Leute, da gibts was..” aber nicht sagen wie man sich ansteckt, oder wie er sich ausbreitet und was er dann letztendlich bewirkt. Kann mir irgendjemand diese Info geben?
Übrigens, ich verstehe daß man hinter solchen Meldungen immer leicht eine Geldmaschine vermutet, leider muss ich Euch aber auch sagen, daß es nicht so leicht abzutun ist.
Egal ob ihr sowas nun glaubt oder nicht, schützt Euch so gut es geht und vorallem alle anderen.
Liebe Grüße
Monika
Hallo Monika,
und Danke zunächst für Deine guten Wünsche.
Ganz gewiss werde ich gut achtgeben auf mein Spätzchen und mich ebenso.
Den MRSA hatte sich mein Sohn bei einem Krankenhausaufenthalt eingefangen.
Der Keim war durch seine Trachealkanüle in seine Lunge eingedrungen und breitete sich dort rasch aus.
Als er sich verschlechterte sagte ich noch halb im Scherz, “wenn das mal nicht der MRSA sei”…, denn der betroffene Patient lag im Zimmer gegenüber, ein grosses Schild hing an der Tür, und die stand leider sehr oft offen, nebst anderen sehr bedenklichen Beobachtungen hinsichtlich Hygienemassnahmen etc.
Wir zwei müssen inzwischen mehr als gut achtgeben, denn nach zwölf langen Jahren mit inzwischen unzähligen Bronchitiden und Pneumonien ist da kein grosses Reservoir an Restantibiosen mehr vorhanden, und einem Kind was eine Lebensprognose von einem halben Jahr nur hatte, auf ein solches Kind setzt eh’ kein Mensch auch nur einen Cent, ganz gleich ob der kleine Mann inzwischen schon 12 ist und nach wie vor für sein Leben gern lacht und Freude hat.
Aber soll ich meinem Kind deswegen alle Freude an Schule, den eh’ wenigen Kontakten zu anderen Kindern etc. verwehren ?
Um Krankenhäuser machen wir zwei schon lange einen grossen Bogen, und gottseidank bin ich in der umfassenden Pflege so fit und vertraut, daß das allermeiste hier vor Ort gehändelt werden kann…und dann lass mich hier besser nicht erzählen wie gerade in den Kliniken mit jenen Problemkeimen von Seiten der Profis und insbesondere der Ärzte umgegangen wird…
Naja, ich werde weiterhin gut aufpassen, auf mehr an Infos zum NDM1 hoffen -
und Deinen Rat beherzigen !
Vielen Dank nochmals an Dich !
Gruss, Tabea
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