Sein Name: Bernard Connolly.
Er war Insider bei der Europäischen Kommission. Genauer: Beim Vorläufer der EU. Er war zuständig für Währungspolitik!
Währung ist Euro und Währung Deutschlands war damals D-Mark.
Connolly war dabei als beraten wurde zwecks Einführung des Euro. Er bekam Publikationsverbot. Er veröffentlichte Buch. Wegen dem Buch wurde er ‘rausgeschmissen. Seine Klage vor dem von manchen “Pseudogericht” genannten Europäischen Gerichtshof wurde abgeschmettert: Euro-court outlaws criticism of EU. “EU-Gericht verbietet Kritik der EU.” (Der Prozeß erinnert an längst vergangen geglaubte Zeiten.) “Pseudogericht” nennen es manche wegen der Art wie die Richter bestimmt werden und deswegen weil es schlechterdings vollständig unmöglich ist für irgendeinen Juristen auf der ganzen Welt die verschiedenen Rechtsordnungen von mehr als 20 Ländern wirklich zu durchdringen. Das geht nicht.
Die einzige Wikipedia von den mehr als Hundert diversen Wikipedias, die es in verschiedenen Sprachen gibt, die über Connolly schreibt, ist die deutschsprachige Wikipedia. Das ist der erste Fall überhaupt, den ich erlebe, wo die deutsche Wikipedia ein Item behandelt und die englischsprachige überhaupt nicht.
Das Buch
Der Buchtitel im Original heisst:
Das verrottete Herz von Europa: Der schmutzige Krieg um Europas Geld.
Rotten Heart of Europe: The Dirty War for Europe’s Money
Link führt zum amerikanischen Amazon. Kommentare der Leser sind mehr als lesenswert!
Das Buch ist, nebenbei bemerkt, deutlich im Preis gestiegen. Schon. Es wird nur antiquarisch angeboten. Während ich schreibe (Jetzt ist Donnerstag, 18.2.) kostet das billigste Buch 72,60 $ und es werden dort überhaupt nur noch drei angeboten. Vor wenigen Tagen waren es noch 5 Bücher und der billigste Preis waren rund 40 $.
ERM ist Vorläufer des Euro. ERM = European Exchange Rate Mechanism = Europäischer Wechselkursmechanismus.
EMU = Economic and Monetary Union of the European Union = Europäische Wirtschafts- und Währungsunion
Bernard Connolly schreibt in der Einführung auf der Seite xvi:
“Meine zentrale These ist dass ERM [lies: Euro] und EMU [Währungsunion] nicht nur ineffizient sondern auch undemokratisch sind: Eine Gefahr nicht nur für unseren Wohlstand sondern auch für unsere Freiheiten und letzlich für unseren Frieden. Die Verbrecher in der Handlung – manche schuldiger als andere – sind Bürokraten und sich wichtigmachende Politiker. Der ERM [lies: Euro] ist ein Mechanismus zur Unterwerfung des wirtschaftlichen Wohlergehens, der demokratischen Rechte und der nationalen Freiheiten von Bürgern der Europäischen Länder unter den Willen politischer und bürokratischer Eliten deren Machtlust, Zynismus und Wahnvorstellungen den Handlungen der übergroßen Mehrheit derer zugrundeliegen, die jetzt danach streben einen europäischen Superstaat zu errichten. Der ERM [lies:Euro] ist ihr ausgewähltes Werkzeug dazu und sie haben es schlau benutzt.”
“My central thesis is that the ERM and EMU are not only inefficient but also undemocratic: a danger not only to our wealth but to our freedoms and ultimately, our peace. The villains of the story – some more culpable than others – are bureaucrats and self-aggrandizing politicians. The ERM is a mechanism for subordinating the economic welfare, democratic rights and national freedom of citizens of the European countries to the will of political and bureaucratic elites whose power-lust, cynicism and delusions underlie the actions of the vast majority of those who now strive to create a European superstate. The ERM has been their chosen instrument, and they have used it cleverly.”
Ich brauche hier nicht zu referieren, was auf dem amerikanischen Amazon steht. Sie brauchen nur dem Link oben zu folgen und Sie sehen es selber. Achten Sie insbesondere auf die Leserkommentare. Lesen Sie alle. Es sind nur fünf.
Die PDF-Datei
Wer das Buch nicht hat, der muss sich durch Hinweise bei Amazon erschließen was in dem Buch steht. Wer das Buch will, der hat keine großen Chancen mehr es zu ergattern.
Es gibt aber eine PDF-Datei UND eine Website mit dem gleichen Text, den die PDF-Datei hat. Die PDF von Bernard Connolly mit dem Titel
Düstere Aussichten für die
Weltwirtschaft
Dark Vision for the
World Economy
stammt von 2002 und ist hier zu finden.
Sie können also sofort und kostenlos sich diese PDF herunterladen. Beim Buch müssten sie im besten Falle, falls überhaupt noch eins da sein sollte, zahlen und sich gedulden.
Was schreibt das frühere Kommissionsmitglied der EU? Was schreibt er in Dark Vision for the World Economy?
Warnung: Noch können Sie aussteigen. Überlegen Sie es sich ob Sie weiterlesen wollen! Was jetzt kommt ist gespenstisch.
Connolly beschreibt in Dark Vision for the World Economy, in dem Text, den er 2002 verfasste, ….
….genau die Situation in der wir heute in der Eurozone stecken!
Auszüge aus der PDF, Blau ist die Übersetzung von mir ins Deutsche, die Übersetzung steht immer vor dem entsprechenden Original.
Wenn man einfach die wirtschaftlichen Tatsachen betrachtet dann sieht man eine Welt in der drei Währungen vorherrschen. Von diesen dreien ist eine – der Euro – geschaffen in dem Wissen und möglicherweise mit der Absicht dass er finanzielle, ökonomische und politische Krisen in wenigstens einigen der in seiner Umzingelung gefangenen Länder hervorrufen würde; er ist einfach von Geburt an eine schlechte Währung.
If one looks just at the economic factors, one sees a world in which three currencies predominate. Of those three, one — the euro — was created in the knowledge, and perhaps with the intention, that it would provoke financial, economic and political crisis in at last some of the countries trapped in its embrace; it is quite simply a congenitally bad currency.
…
An der Oberfläche könnte die Europäische Währungsunion [Lies: Der Euro - Europäische Währungseinheit] scheinen als habe sie Mitgliedsregierungen darin verstrickt ein Opfer einiger vermeintlich leerer Konzepte der “nationalen Souveränität” zu akzeptieren als Ausgleich für die wirtschaftlichen Wohltaten bezüglich Durchschaubarkeit, Wegfall von Umrechnungskosten, Minderung der Wechselkursunsicherheit und den Schwung, der der Entwicklung integrierter Kapitalmärkte gegeben wird, der vermeintlich aus der Errichtung einer kontinentgroßen Währungsregion fließt. Und dieses Tauschgeschäft – politische Unabhängigkeit gegen wirtschaftliche Wohltaten – wurde angesehen als unvermeidlich in einer immer stärker integrierten Welt. Nichts konnte von der Wahrheit weiter entfernt sein. Die Struktur der Europäischen Währungsunion schlägt jeder ökonomischen Vernunft ins Gesicht. Das Projekt war von Anbeginn politisch motiviert.
On the face of it, EMU might seem to have involved member governments’ accepting a sacrifice of some supposedly empty concept of “national sovereignty” in return for the economic benefits, in terms of transparency, elimination of conversion costs, reduction of exchange-rate uncertainty and the impetus given to the development of integrated capital markets, supposedly flowing from the establishment of a continental-sized currency area. And that trade-off – of political independence versus economic benefit — was seen as inevitable in an increasingly- integrated world. Nothing could be farther from the truth. The structure of EMU flies in the face of all economic rationality. The project was politically-motivated from the beginning.
…
Entweder machen die armen Länder deutliche Fortschritte darin mit dem Durchschnitt aufzuholen oder nicht. Jede Möglichkeit verkündet massive wirtschaftliche und politische Krisenanfälligkeit innerhalb der gegenwärtigen Struktur der Währungsunion.
Now, either the poor countries make significant progress in catching up with the average or they do not. Either outcome spells massive economic and political instability within the present structure of EMU.
Angenommen es gibt kein “Aufholen”. Dann, wegen der Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU, wird es entweder Massenwanderung von ärmeren zu reicheren Ländern oder massiven Geldtransfer von reicheren zu ärmeren Ländern geben um die Menschen zu veranlassen zu Hause zu bleiben. Im gegenwärtigen politischen Klima in Europa ist Masseneinwanderung in den reicheren Ländern politisch einfach inakzeptabel. Aber wegen den schwerwiegenden Budgetbeschränkungen werden massive dauernde Transferzahlungen genausowenig akzeptabel sein. Die Währungsunion, genauer, die EU, wird nicht fähig sein die Einverleibung armer Länder auszuhalten, die im Hinblick auf Produktivität und heimische Einkommensniveaus einfach nicht mitkommen. Aber wie kommt “Aufholen” zustande?
Suppose there is no “catch up”. Then, given the freedom of labour movements within the EU, there will either be massive migration from poorer to richer countries or massive transfers from richer to poorer countries to induce people to stay at home. In the present political climate in Europe, massive migration is just not going to be politically acceptable in the richer countries. But, with budgetary constraints weighing heavy, neither will massive, ongoing transfers. EMU, indeed the EU, will not be able to stand the incorporation of poor count[r]ies who just do not catch up in terms of productivity and domestic income levels. But how does “catch up” come about?
…
Wenn die nominelle Wechselkursrate abgeschafft ist und nationale Geldpolitik beseitigt wurde durch Mitgliedschaft in einer Geldgemeinschaft, die nicht gleichzeitig eine politische Union ist, dann muss das Verhängnis geradezu zwangsläufig einschlagen.
If the nominal exchange rate is abolished and national monetary policy eliminated through membership of a monetary union that is not also a political union, disaster is almost bound to strike.
…
Bankrotte und Zahlungseinstellungen, inklusive Zahlungseinstellungen von Staaten, werden reale Möglichkeiten. Preisdifferenzen für Kredite erweitern sich wodurch das Problem exzessiv hoher Zinsen verschärft wird. Anlagenmärkte werden immer schwächer. Der Kreislauf ist wahrhaftig teuflisch. Wenn nichts unternommen wird um ihn zu durchbrechen wird das Ergebnis nicht nur ökonomischer und finanzieller Kollaps sein sondern auch gesellschaftliches und politisches Chaos.
Bankruptcy and default, including government default, become real possibilities. Credit spreads widen, exacerbating the problem of excessively high real interest rates. Asset markets weaken further. The circle is vicious indeed. If nothing is done to break into it, the outcome will be not just economic and financial collapse but social and political chaos.
DIE UNERFREULICHEN FINANZIELLEN BEGLEITERSCHEINUNGEN EINER GEMEINSCHAFTSWÄHRUNG
THE UNPLEASANT FINANCIAL IMPLICATION OF A SINGLE CURRENCY
In Europa sind die Advokaten der Währungsunion über die unerfreulichen finanziellen Begleiterscheinungen einer einzigen Währung immer sehr deutlich gewesen. Für sie stellt die Krise, die durch den Euro herbeigeführt wird, den Schnellweg dar in den kleineren Ländern der Währungsunion Kolonialherrschaft zu errichten. Wie es der Präsident der Europäischen Kommission, Romano Prodi, früher in diesem Jahr ausdrückte wird der Euro die EU zwingen sich selbst mit einer völlig neuen Garnitur zentraler Machtbefugnisse auszustatten, Machtbefugnisse, die zu verlangen es jetzt politisch unmöglich ist, aber Machtbefugnisse, die ergriffen werden nachdem die durch den Euro geschaffene Krise erschienen ist. Man sollte vorbereitet sein ihn beim Wort zu nehmen. Aber welche Krise?
Welche Machtbefugnisse?In Europe the advocates of monetary union have always been quite clear about the unpleasant financial implication of a single currency. For them, the crisis that will be created by the euro represents the route to establishing colonial administration in the smaller EMU countries. As the chairman of the European Commission, Romano Prodi, put it earlier this year, the euro will oblige the EU to provide itself with a whole new set of centrally-administered powers, powers it is now politically unacceptable to claim, but powers which will be grabbed after the crisis created by the euro has come to pass. One should be prepared to take him at his word. But what crisis?
What powers?…
Innerhalb der Europäischen Währungsunion sind Irland, Portugal und Finnland alle [...]
Sie sind nun deutlich in der Abschwungsphase dieses Zyklus. Im Falle Irlands war der Aufschwung so wild, dass widersinnige Optimisten einen scharfen Fall der Wachstumsrate als vollständig absorbierbar in Erwägung ziehen können. Aber in keinem dieser Länder – mitsamt dem bald folgenden Griechenland - wird der Prozeß mit einer schönen glatten Rückkehr zu einer “nachhaltigem” langfristigen Wachstumsrate enden. Sie alle werden Depression, Deflation und möglichen Staatsbankrott erleben. Finanzpositionen für das öfentliche Wohl [eigentlich: "öffentlicher Sektor"] werden sich mit verblüffender Geschwindigkeit verschlechtern. (Im Aufschwungs-Abschwungszyklus von Randeuropa vor zehn Jahren zum Beispiel nahm das Schukdenmachen von Regierungen als Prozentsatz vom BSP (Bruttosozialprodukt) in nur drei oder vier Jahren um mehr als zwölf Prozentpunkte vom BSP zu.) Dennoch beginnen sie alle mit einem Schuldenverhältnis des öffentlichen Sektors zum Bruttoszozialprodukt, das höher ist als das von Argentinien zum Beginn seiner Rezession. [Argentinien machte dann pleite, bankrott, Staatsbankrott.] Und die Beitrittsländer werden gewißlich einem ähnlichen Wege folgen, wenn sie sich der Währungsunion anschließen.Within EMU, Ireland, Portugal and Finland have all gone [...]
They are now clearly in the down phase of that cycle. In Ireland’s case, the boom was so fierce that cock-eyed optimists can contemplate a sharp fall in the growth rate as perfectly absorbable. But in none of these countries — with Greece to follow rather soon — will the process end with a nice, smooth return to a “sustainable” long-run growth rate. All of them will face depression, deflation and potential default. Public sector financial positions in all of them will deteriorate with amazing speed (in the “peripheral Europe” boom-bust cycle a decade ago, for instance, government borrowing as a percentage of GDP increased in several countries by more than a dozen percentage points of GDP in just three or four years), yet all of them
begin with public sector debt ratios higher than was Argentina’s at the beginning of its recession. And the accession countries will assuredly follow a similar path when they join EMU.Kann die EU tatenlos daneben stehen und dem zusehen? Zuerst schon. Die Europäische Zentralbank wird behaupten, dass individuelle Entwicklungen eines Landes sie nichts angehen. Und die EU als Ganzes kann argumentieren, dass die betroffenen Länder die Regeln kannten, inklusive die Haushaltsregeln des sogenannten Stabilitätspaktes: Sie machten sich die eigenen Betten, nun müssen sie darin liegen. Aber diese Einstellung kann unmöglich andauern. Denn egal wie klein diese Länder sein mögen werden Finanzmärkte entsetzt sein sobald der volle Horror des Konjunktureinbruchs und seine sozialen und politischen Konsequenzen offenkundig werden. Letzlich wird die Europäische Zentralbank gezwungen sein so zu handeln als ob sie die Zentralbank der kleinen Länder wäre. Indem sie Finanzbedingungen mildert und den Euro massiv entwertet um die kleinen Länder über Wasser zu halten – um den Preis der Inflation in anderen Teilen der Region – solange bis eine “politische” Lösung arrangiert werden kann. Was die Politiker entscheiden werden wird sein die Regeln zu ändern, die es gegenwärtig der EU verbieten individuelle Mitgliedsländer zu sponsorn. Bailouts [Rettungsaktionen] werden eingeführt [institutionalisiert] werden als Ausgleich für die erzwungene Unterschrift der kleineren Länder unter einen neuen Vertrag, der auslöscht was noch übrig ist von der nationalen politischen Unabhängigkeit in Europa. Die Stammväter der Währungsunion wussten exakt was sie taten. Deshalb sagte zum Beispiel Jacques Delors 1995 dass “Währungsunion heisst, dass die Union die Schulden der Mitgliedsländer der Union bezahlt [bestätigt, anerkennt, honoriert].” Die Satzstellung ist verdreht aber die Logik ist klar: Die Klauseln “Kein Bailout” im ursprünglichen Komplott der Währungsunion waren ein Betrug, der nur deshalb angeordnet wurde, um die deutsche Öffentlichkeit ruhigzustellen, die intuitiv immer gespürt hatte, dass eine Währungsunion ohne politische Union eine Schuldenunion werden muss.
Can the EU stand idly by and watch this happen? At first, yes. The ECB will claim that individual country developments are not its concern. And the EU as whole may argue that the countries concerned knew the rules, including the budgetary rules of the so-called Stability Pact: they have made their own beds, now they must lie on them. But that attitude cannot possibly persist.
For however small these countries may be, financial markets will be aghast once the full horror of the slump, and it sociopolitical implications, becomes apparent. Ultimately, the ECB will be forced to behave as if it were the central bank of the small countries, easing monetary conditions massively depreciating the euro to keep the small countries afloat — at the expense
of inflation elsewhere in the area — until a “political” solution can be arranged. What the politicians will decide will be to change the rules that currently prohibit EU bailouts of individual member countries. Bailouts will be instituted in return for the forced signature of the smaller countries on a new treaty which will extinguish what remains of national political independence
in Europe. The progenitors of EMU knew exactly what they were doing. Thus Jacques Delors, for instance, said in 1995 that, “Monetary union means [our emphasis] that the Union acknowledges the debts of the member states of the monetary union”. The syntax is contorted, but the logic is clear: the “no bailout” provisions in the original EMU setup were a sham, designed merely to reassure the German public, which had always intuitively tended to believethat a monetary union without a political union must become a debt union.Wie würde eine europäische politische Union, die notwendig aber nicht hinreichend ist für den Status einer Supermacht, aussehen? Sie würde sicherlich von einem Wiederauferstehen des Nationalismus heimgesucht werden, genau wie das Österreichisch-Ungarische Imperium. Aber es käme schlimmer als das. Denn Europa ist nun multiethisch und multikulturell. Solche Merkmale sind noch nicht einmal für die USA ohne Probleme gewesen. Aber die USA ist, zumindest nach Ansicht ihres Nationalmythos, ein Schmelztiegel gewesen, in dem Rassen, Sprachen, ethnische Ursprünge in der reinen Flamme des Patriotismus eingeschmolzen werden, einem Patriotismus, der definiert wird als Treuepflicht zur Verfassung, zu politischen Institutionen und politischen Traditionen. Die bestehende amerikanische Nation ist eine politisch definierte Nation. Es bringt die Glaubensbereitschaft an den Bettelstab wenn man versucht sich vorzustellen, dass in Europa eine politisch definierte Nation zusammengeschweisst werden könne (obwohl man mit Schrecken die Presseberichte feststellen sollte, dass vor fünf Jahren die EU-Kommission ein Geheimpapier schrieb in dem argumentiert wurde dass eine politische Union nicht zustandekommen werde ohne die Wahrnehmung einer äußeren Bedrohung und dass ein terroristisches Gewaltverbrechen dazu beitragen könne solch eine Wahrnehmung hervorzurufen.) Nein, eine politische Union in Europa würde aus der vorsätzlichen Zerstörung vorhandener politisch definierter Nationen heraus geschaffen werden. Und in dieser Leere würden Völker nach anderen Quellen der Identität suchen. Es ist nur allzuklar, dass sie sich selbst überzeugen würden, oder überzeugt würden von Demagogen, dass sie ihre Identität in Begriffen der Rasse, des ethnischen Ursprungs, der Sprache oder der Religion finden.
Europa würde ein Pulverfass von Vorurteilen und Hass werden. Das ist eine erschreckende Aussicht.What would a European political union, necessary though not sufficient for superpower status, look like? It would certainly be plagued, as was the Austro-Hungarian empire, by a resurgence of nationalism. But things would be worse than that. For Europe is now multi-ethnic and multi-cultural. Such features have not been a problem-free even for the United States. But the United States has, at least in terms of its national myth, been a melting-pot in which races, languages, ethnic origins are fused in the pure flame of patriotism, a patriotism which is defined by allegiance to the constitution, to political institutions and political traditions. The American nation, that is, is a politically-defined nation. In Europe, it beggars belief to imagine that a politically-defined nation could be forged (although one should note, with horror, the recent press reports that five years ago the EU Commission wrote a secret paper arguing that political union would not come about without the perception of an external threat and that a terrorist outrage could contribute to producing such a perception). No, a political union in Europe would
be created out of the deliberate destruction of existing politically-defined nations. And in that vacuum, populations would search for other sources of identity. It is all too clear that they would convince themselves, or be convinced by demagogues, that they had found their identity in terms of race, ethnic origin, language or religion. Europe would become a powder-keg of
prejudices and hatreds. That is a horrifying prospect.…
Haushaltsdefizite werden ansteigen und, kurz darauf, steigen Steuern.
Budget deficits will rise and, soon after, so will taxes.
.
Am 20. August 2007 schreibt Bernard Connolly im Telegraph:
Im Gegensatz dazu schuf die EU ganz absichtlich die gefährlichste Kreditblase von allen: Die Europäische Währungsunion. … Der Sinn der Krise wird es sein, wie es Prodi, der damalige Präsident der Kommission 202 sagte, der EU zu erlauben mehr Macht für sich selber zu gewinnen. Die Opfertiere werden in erster Linie in Ländern wie Irland und dem Club Med [Griechenland, Portugal, Spanien, Italien] Familien und Firmen sein (und Banken und Investoren). Als Folge werden Deutsche Sparer (oder Englische Steuerzahler) die Bürde der Bailouts tragen, die eine neu ermächtigte “EU-Wirtschaftsregierung” befiehlt.
In contrast, the EU quite deliberately created the most dangerous credit bubble of all: EMU. [...] The purpose of the crisis will be, as Prodi, then Commission president, said in 2002, to allow the EU to take more power for itself. The sacrificial victims will be, in the first instance, families and firms (and banks and investors) in countries such as Ireland and Club Med. Subsequently, German savers (or British taxpayers) will bear the burden of bailouts that a newly-empowered “EU economic government” will ordain.
…
[Über Länder wie Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien:]
Aber, gefangen in der Europäischen Währungsunion, können sie das nur mittels Arbeitslosigkeit und Lohnkürzungen. Sehr hohe Arbeitslosigkeit und Deflation werden Schulden einfach unbezahlbar machen. Aber, gefangen in der Europäischen Währungsunion, können diese Länder für sich selbst nicht tun was Greenspan tat und Bernanke wird tun müssen – Zinsen senken.But, trapped in EMU, they can do that only through unemployment and wage reductions. Very high unemployment and deflation will make debts simply unpayable. But, trapped in EMU, these countries cannot do for themselves what Greenspan did and Bernanke will have to do – slash interest rates.
…
Schließlich, wenn die Lage schlimm genug geworden ist, wird die Deutsche Öffentlichkeit gezwungen werden zu gesenkten Zinsraten und hoher Inflation zuzustimmen. Aber bis dahin wird die EU die Gelegenheit ergriffen haben um Kontrolle über das Finanzsystem auszuüben [...], Haushaltspolitik zu diktieren, Bailout-Transferzahlungen zu erzwingen von Ländern wie etwa England und Wechselkurskontrollen mit dem Rest der Welt aufzuzwingen
(und sogar, wie es berichtet wurde, dass es angedroht wurde 1998 in einem Treffen des EU Employment Komitees, Auswanderungssteuer erheben – die Enteignung lebenslanger Ersparnisse – über Menschen, die versuchen aus der EU zu fliehen.) Und sie wird versuchen diese Machterlangung zu “demokratisieren” indem sie eine Notstands-”Europäische Regierung” errichtet.Eventually, when things have got bad enough, the German public will be forced to acquiesce in lowered interest rates and high German inflation. But by then the EU will have taken the opportunity to seize control of the financial system [...], dictate budgetary policies, extort bail-out transfers from countries such as Britain and impose exchange controls with the rest of the world (and even, as reportedly threatened in a 1998 meeting of the EU Employment Committee, impose exit taxes – expropriation of life savings – on people seeking to flee the EU). And it will seek to “democratise” this power grab by instituting an emergency “European government”.
Update (24.2.2010):
Bernard Connolly nahm Geheimdokumente der EU zur Abfassung seines Buches und deutsche Systemmedien versuchen ihn totzuschweigen, berichten nicht über Connolly.
Artikel von Le Monde vom 30.9.1995:
Die Europäische Kommission entließ einen ihrer hohen FunktionäreDie Europäische Kommission hat am Donnerstag, den 28. September, einen ihrer hohen britischen Funktionäre entlassen, Bernard Connolly, weil er geheime Dokumente [der EU] benutzt hat für die Abfassung seines Buches “Das verrottete Herz Europas”, einem sehr kritischen Werk über das Einheitsgeld. Diese Entlassung soll ihm “erlauben seine Verteidigung zu organisieren” im gegen ihn eröffneten Disziplinarverfahren.
La Commission européenne a suspendu un de ses hauts fonctionnaires britanniques, Bernard Connolly, jeudi 28 septembre, pour avoir utilisé des documents confidentiels pour la rédaction de son livre Le Coeur pourri de l’Europe, un ouvrage très critique de la monnaie unique. Cette suspension doit « lui permettre d’organiser sa défense » dans la procédure disciplinaire ouverte contre lui. (AFP.)


Interessant:
B.C. sagt auch, dass nur gold die rettung sein wird.
So, und jetzt schließen wir die Augen, gehen in uns und atmen gaaaaaanz tief durch. Seit Tagen drücke ich voller Vorfreude minütlich auf Reload. Der Autor dieser Seite sieht die Apokalypse am Horizont aufziehen und anstatt sich eine Bunker zu bauen, die Kinder auf eine ferne Insel zu verschiffen und sich ein Lebensmittellager für die nächsten 3 Monate aufzubauen, schreibt er ohne Unterlaß gegen die “blinden Schäfchen” dieser Welt an. Dazu mal meine zwei Cen… äh Pfennige:
1.) Ich habe eine Wette mit einem guten Freund gewonnen. Sollte bis heute Abend nicht der Euro von einer astronomischen Inflation aufgefressen werden (der liebe Gott möge diesem Teufelsgeld noch 24 Stunden gewähren), darf ich mir auf seine Kosten den Bauch vollschlagen. Was ist passiert? Ich habe gewettet, bei dem angekündigten “EU Insider” KANN es sich nur um Bernard Connolly handeln, jenem blinden Thatcheristen, der treu und ergeben an der Seite der Eisernen Lady seit Jahrzehnten vor Europa und dem Euro im speziellen warnt. Dieser Connolly wurde, nachdem Thatcher aus der Downing Street verschwunden war und der politische Rückhalt schwand, relativ schnell aus der EU entfernt… sein Buch war da natürlich ein willkommener Anlaß. In Brüssel galt er als “Gejagter”, der hoffnungslos der neokonservativen, politischen Agenda seiner Lady verfallen war. Das von ihm publizierte Buch war ein sehr oberfächlich zusammengeschmiertes Pamphlet gegen Europa – und hier insbesondere gegen Frankreich und Deutschland, die sich zum Ziel gesetzt hätten, den ganzen Kontinent zu unterjochen und an sich zu krallen… und damit auch die stolzen Briten zu entmachten, die noch heute ihrem Empire nachweinen.
Anders als vom Autor dieses Blogs dargestellt, wurde das Buch nicht aus dem Verkehr gezogen. Es ist vielmehr eins von unzähligen Anti-Euro Werken, die es in jedem gut sortierten Buchhandel zu Dutzenden gibt. Da sich Connolly allerdings keine große Mühe gibt, seine Prophezeiungen mit Fakten zu belegen, verschwand sein Werk recht schnell aus den Regalen. Nun, da einige seiner Prognosen tatsächlich eintreffen, erinnern sich einige Menschen, die “es schon immer wussten”, an sein Büchlein und kaufen die Restbestände auf.
2.) Wie in Dreiteufelsnamen konnte Connolly nur wissen, dass Portugal, Irland und Griechenland im Falle einer Finanzkrise als erste in arge Bedrängnis geraten? Es ist ein offenes Gehemnis, dass die drei genannten Staaten als die wirtschaftlich schwächsten Glieder in die Euro-Zone eingetreten sind. Griechenland frisierte hierzu sogar die Staatsbilanz, da sie sonst die strengen Euro-Kriterien nicht erfüllt hätten. Das diese Länder nun – nach einem jahrzehntelang stumm hingenommenen neoliberalen Finanzroulette – als erstes aus der Bahn fliegen, überascht nur solche, die Finanz- und Wirtschaftskraft für das Gleiche halten. Was die Auswirkung des griechischen Staatsbankrotts auf den Euro betrifft, so muss ich Sie, lieber Leser, leider entäuschen. Die EU ist die stärkste Wirtschaftszone der Welt… noch vor den USA und China (ja, ja, sogar vor China). Der wirtschaftliche Einfluß Griechenlands auf die Union entspricht etwa dem des Bundestaats Ohio auf die USA. Tatsächlich ist WIRTSCHAFTSKRAFT Griechenlands so niedrig, dass sie im großen und ganzen für die Stabilität des Euros KEINE Rolle spielt. Ihre Auswirkungen sind einzig und alleine psychologischer Natur… sie haben den Euro vielleicht 10 Cent gegenüber den Dollar gekostet… ein Umsatand, über den wir eigentlich froh sein sollten, denn unsere Währung ist international eher zu stark als zu schwach. Die Griechen sind DANKBAR für die Währung, denn ohne den Euro wäre der Drachme heute besseres Klopapier und das ist ein FAKT!
Womit wir beim Kern der ganzen Geschichte wären: Der Euro ist erfolgreich. Ob er es im Zusammenhang mit den Turbolenzen am Finanzmarkt auch bleibt, ist eine ganz andere Frage. Doch sollte es noch einmal einen Crash vergleichbar 2007 geben (wofür es abseits aller Verschwörungstheorien deutliche Hinweise gibt), gehen ALLE Leitwährungen über die Wupper, der Dollar, der Yen, der Yuan, der brassilianische Real, der Franken und sogar der britische Pfund. Ich halte für Connolly schon die Taschentücher bereit. Es ist schlicht und ergreifend MÜSSIG darüber nachzudenken, was uns der durch neoliberale und neokonservative Thinktanks losgelöste Finanzmarkt noch bescheren wird. Doch eins ist der Zustand am Finanzmarkt garantiert nicht: Gesteuert. Kein Staat der Welt, keine Institution oder Organisation kann diesen Moloch auch nur ansatzweise kontrollieren. Und wer die EU – jenem Abfalleimer weggelobter, nationalstaatlicher Top-Beamten – für den Antichristen hält, hat sich noch nie länger als zwei Minuten mit dieser Institution auseinandergesetzt.
Die EU ist so ziemlich alles: Korrupt, verdorben, faul, aufgebläht, untrasparent und teuer. Doch eins kann man diesen Bürokratiemonster bestimmt nicht unterstellen: Eine langfristig aufgestellte, politische oder gar ideologisch motivierte Agenda zu haben. Die EU besticht vielmehr durch eine Uneffizienz, die schon ins skurrile abruscht. Wer auf die Union draufdrischt, versucht in der Regel von dem eigenen, innenpolitischen Versagen abzulenken. Dieser billige, populistische Trick der Nationalstaaten gilt es unter Beobachtung zu nehmen, doch auf diesem Auge ist die angeblich so kritische Webgemeinde plötzlich blind. Es wird halt nur gesehen, was gesehen werden soll.
P.S.: Bernard Connolly arbeitet für AIG, einem der HAUPTSCHULDIGEN an der Finanzkrise. Der Spiegel bezeichnete AIG 2009 als „Die gefährlichste Firma der Welt“ und veröffentlichte eine Titelgeschichte darüber, “Wie der amerikanische Versicherungskonzern AIG die Banken ins Risiko und die Finanzwelt fast in den Kollaps trieb”. Was soll ich vom Luzifer halten, der vor dem Belzebub warnt? Hat Connolly vielleicht sogar -schreck – ganz eigennützige Interessen, wenn er den Super-Gau predigt?! Und… wenn alles vergeht, der Euro, die Wirtschaft, die Welt, die wir kennen… wieso glaubt er dann, dass sich Goldanlagen essen lassen? Fragen über Fragen…
“Eins kann man dem Bürokratiemonster bestimmt nicht unterstellen: eine langfristig aufgestellte, politische oder ideologisch motivierte Agenda zu haben. Die EU besticht vielmehr durch eine Uneffizienz….”
Dem widerspreche ich entschieden.Das ist eindeutig ein Versuch, das ganze unheilvolle Geschehen ins Lächerliche zu ziehen und zu verharmlosen.
Im Gegenteil, die EU ist höchst effizient im Anstreben einer diktatorischen EU Regierung, die eigentlich kein Bürger haben möchte.Unsere deutsche Bundeskanzlerin hatte den höchst effizienten Vorschlag, den nicht akzeptierten Vertrag von Nizza doch nur ein wenig umzustellen und unlesbar zu machen und ein zweites Mal zu servieren. Das hat auch toll geklappt. Für eine ehemalige Sekretärin für Agitation und Propaganda eine leichte Übung.
Grundlage ist also nun der Lissabonvertrag, den außer ganz wenigen Menschen, die ihn tatsächlich gelesen haben, niemand kennt. Er ist auf höchst undemokratische Weise zustande gekommen.
Nunmehr ist bereits von einer “EU-Wirschaftsregierung” zu lesen, die auf dem letzten EU-Gipfel für sinnvoll erklärt wurde.
Die demokratischen Strukturen werden immer offensichtlicher hinweggefegt.
Ich rate jedem, der es noch nicht getan hat, sich endlich mit dem Inhalt und den Auswirkungen des Lissabonvertrages vertraut zu machen. (Dabei ist es ganz nützlich, sich auch die Klageschrift von Prof. Schachtschneider für das Bundesverfassungsgericht durchzulesen.)
ich stimme ihnen voll zu alexcee,
seeehr gut kommentiert,
meine hochachtung
lg carlo
…
Lieber Alexcee, nachdem ich deinen Text gelesen habe, war ich erleichtert. Ich muss nur ganz wenig schreiben. Es lohnt sich nämlich nicht mit einem Menschen zu argumentieren, der glaubt, dass wir Gold essen wollen.
Aber auch gut zu wissen, dass es nach dem Knall bei dir nichts mehr zu holen gibt. Spart ne Menge Plünderarbeit.
Und nochwas… “Der Euro ist erfolgreich” Korrekt, er hat es erfolgreich geschafft Europa nackt aufs Bett zu fesseln… und zwar mit dem Hintern nach oben.
Und ich geb euch allen den Tipp: hofft nicht auf Gleitgel wenn wir gef***t werden.
Bravo, alexcee!
Ich konnte dem Draufhauen auf den EURO trotz aller subjektiven Bedenken auch nicht zustimmen und führe das auf den “englischen Blickwinkel” des Europa-skeptischen Conolly zurück. Der liebe AEP hat ja derzeit auch nix besseres zu tun, als dies Gemeinschaftswährung schlecht zureden. Vermutlich um von den eigenen Problemen abzulenken. Wie jeder Auftragsschreiber und -redner. Es hat sich gelohnt, zu deinem Kommentar runterzuscrollen. Besser kann man es mE nicht ausdrücken.
Sieh an.
Hier sind wir einig (abgesehen von den zwei Rechtschreibfehlern):
(Warum finanziert Deutschland seit 1956 [Vorläufer mitgerechnet] eine korrupte, verdorbene, faule, aufgeblähte, intransparente und teuere Organisation mit Beträgen, die inzwischen die vom Versailler Abkommen übersteigen?)
Alleine in der “Introduction” bringt Connolly mehr als 15 (In Worten: Fünfzehn) konkrete Beispiele. Die “Introduction” hat die römisch nummerierten Seitenzahlen xi bis xviii. Es sind 7 Druckseiten, genauer gesagt: sechs volle Druckseiten und eine dreiviertelvolle sowie eine viertelvolle.
Ich spiele mit dem Gedanken PDFs dieser Einleitung hier hineinzusetzen. Das wird leeren Behauptungen die Grundlage entziehen.
Connolly ist mitnichten das einzige Beispiel wo die EU feudalistisch reagierte. Bei meiner Recherche fand ich einige, habe sie bislang noch nicht publiziert.
Speigel SPEICHELSpiegel nahm ich zuletzt vor 35 Jahren ernst.Der Euro war vielleicht einmal “erfolgreich” – genauso wie ein Mensch völlig putzmunter und gesund ist, der aus dem 60. Stock gefallen ist und vorbeisegelnd am 30. Stockwerk freudestrahlend ruft: “Bis hierher geht es mir glänzend!” und die Geldscheine in seiner Brieftasche zählt.
Oder der Euro war vielleicht so “erfolgreich” wie es ein Leprakranker war solange er unter den Leprakranken noch die meisten Finger hatte.
Die EU nahm den jahrzehntelangen Betrug Griechenlands sehenden Auges hin. Warum? Weil dieser Betrug der EU wunderbar in den Kram passte.
Wenn Griechenland so unwichtig ist, dann ist ja alles bestens und Deutschlands Steuerzahler werden nicht schon wieder gemolken. Sie sollen aber gemolken werden. Wie passt das zur Unwichtigkeit Griechenlands? Es passt darum, weil die EU mehr Macht will.
Es ist ein billiger populistischer Trick einfach Menschen gegenüber, die das Buch nicht kennen, zu behaupten es habe keine Fakten, sei “oberflächlich zusammengeschmiert”.
Ich kann jemanden, der Turbulenzen mit “o” schreibt, wie es der Kommentator tut, nicht so richtig für voll nehmen, wenn er die Sprache nicht beherrschend sich über einen Text auslässt.
Und: Es heisst nicht “Uneffizienz”, es heisst “Ineffizienz”. Nicht “untransparent” sondern “intransparent”. (Sollte man nicht im Zeitalter des vereinten Europa die einzige gesamteuropäische Sprache, die es jemals gab, ein ganz klein wenig kennen?)
Buch hin oder her – es gibt andere Quellen, reden wir davon: Reden wir von der PDF-Datei. Oder dem völlig willkürlichen Prozeß gegen Connolly. Über diesen “Prozeß” äußert der Telegraph das Wort “Faschismus” und schreibt, dass die Menschenrechte ausgedient haben. Reden wir davon.
Finanzmarkt kontrollieren? Wer soll das behauptet haben? Die EU will Europa zum zentralverwalteten bürokratischen Überstaat machen. Wieviele der 27 Völker in der EU haben eine Volksabstimmung gehabt? Das einzige Volk, das eine Volksabstimmung haben durfte – weil es wegen der irischen Verfassung nicht anders ging – “durfte” so oft abstimmen, bis das von der EU gewünschte Ergebnis endlich da war.
Lassen wir doch einfach die Deutschen abstimmen ob sie jetzt weitere Milliarden zahlen wollen für Griechenland, für die EU.
Machen wir Ernst mit der Demokratie.
Die Aussagen von Connolly decken sich perfekt mit dem Inhalt des Vertrages von Lissabon.
Ach haut euch doch nicht immer gleich.
hier habt ihr auch ein schönes Buch.
http://books.google.de/books?id=YoKTv_b2qI0C&pg=PA425&lpg=PA425&dq=volta+kongress+rom&source=bl&ots=6f5ERQm1Pc&sig=hGXNy9Og5eXJcoE1RLsdKfDOSWc&hl=de&ei=LB2AS42cJ8uY_QbI-J3zBA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5&ved=0CBoQ6AEwBA#v=onepage&q=&f=false
hallo holger, bin seit einiger zeit treuer leser deines blogs – danke für die guten beiträge!
da hast du über tage so eine spannung aufgebaut und mich mit andeutungen infiziert!
…obwohl ich bestimmt kein insider bin…haben mich die aussagen dieses ex-eu-kleptokraten keineswegs überrascht!
wenn dich dessen texte dermaßen aus der fassung bringen, empfehle ich dir mal gaaanz locker durch die hose zu atmen! dann nimmst du die welt deutlich anders wahr.
besten gruss
@alexceee
Toller Kommentar – werden Sie direkt vom System brD bezahlt oder sind Sie doch nur Beamter?
Wenn ein (ich zitiere) “blinder Thatcherist” auf unserer Reise mehr sieht (bessere Prognosen abgeben kann) als unsere Vertreter mit den Adleraugen, dann lasst doch besser den Blinden den Reiseleiter spielen.
Ihr Kommentar ist inhaltlich schlecht durchdacht. Klar hat Griechenland mit 2,3% nur einen kleinen Anteil am BSP Europas. Aber Griechenlands Schulden in der EU belaufen sich auf rund 0,5Billionen, was meinen Sie, was passiert, wenn die notleidend werden? Dann fallen Italien und Spanien gleich hinterher. Tja, die Folge davon werden sogar Sie sich ausmalen können.
Die Griechen sollen also dankbar sein für den Euro? Ich sage, der Euro war Griechenlands Untergang. Es gibt jetzt zwei Varianten. Die starken Staaten Europas finanzieren Griechenland (noch stärker als sie es ohnehin schon tun). In dem Fall wird sich an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Griechenlands nichts ändern und der Abstand zu den starken Staaten wird weiter wachsen mit der Folge, dass wir immer mehr Geld in den Süden transferieren müssen und Griechenland immer ärmer wird. Variante 2: Griechenland wird mittelfristig illiquide, weil sie ihre Währung nicht mehr abwerten können (Produktivitätsnachteile). In der Folge werden die Griechen aus dem Währungsraum austreten müssen und haben dann eine weiche Währung und Schulden in (relativ) harten Euro.
Welches dieser beiden Szenarien bevorzugen Sie denn? Und ja, die Griechen sind uns bestimmt unendlich dankbar – für beide Varianten.
Alle Leitwährungen gehen über die Wupper? Tja, kein Wunder, alle haben den selben Bauplan. Sie basieren auf NICHTS. Irgendwann wird das durchschaut und sie kommen zu ihrer Basis zurück. Ob ich allerdings in Euro, USD oder Yen NICHTS habe, ist mir relativ egal. Es ist mir deshalb schleierhaft, wie Sie uns hier den Euro als Erfolg verkaufen wollen. Und bitte kommen Sie jetzt nicht mit den Inflationsraten, die sind ja wohl eindeutig gehübscht. Ich ziehe da immer ein paar einfache Beispiele heran (2000->2010): Levis501 100DM->100Eu, ein Bier 3DM->3Eu, Fußballschuhe Adidas Beckenbauer 90DM->90Eu, SuperBenzin 1,20DM->1,35Eu. Das ganze könnte ich unendlich weiterführen (Strom, Auto, Brot). Sie werden sagen: Aber das statistische Bundesamt sagt… ich traue da lieber meiner eigenen Statistik!
Und diese Aussage von Ihnen ist richtig gut: “Es ist schlicht und ergreifend MÜSSIG darüber nachzudenken, was uns der durch neoliberale und neokonservative Thinktanks losgelöste Finanzmarkt noch bescheren wird.”
Liebes Schaf, bitte gehen zu Deinem Schlächter und lass Dich scheren (und schlachten). Das könnte Euereins so passen, dass wir aufhören zu denken und uns in das Schicksal ergeben, welches die tollen Thinktanks für uns erdacht haben.
Und wieder einer von Ihnen: “Doch eins ist der Zustand am Finanzmarkt garantiert nicht: Gesteuert. Kein Staat der Welt, keine Institution oder Organisation kann diesen Moloch auch nur ansatzweise kontrollieren.”
Tja, ich würde es anders formulieren. Es traut sich niemand. Dies resultiert aus finanzieller Abhängigkeit und der Tatsache, dass die, die sich nicht kaufen lassen mitunter frühzeitig vor den Herren treten mußten (Amen).
Und: sich auf den SPIEGEL zu stützen ist nicht der cleverste Argumentationsansatz. Wenn ich Hitler verharmlosen wollte, würde ich auch nicht zwingend aus “Mein Kampf” zitieren. Macht halt überzeugungstechnisch keinen guten…
Und noch ein kleiner Hinweis für den Systemfreund: Gold kann ich vielleicht nicht essen – aber jederzeit gegen etwas zu essen tauschen. Bei Papier (Euro) würde ich das bezweifeln.
Ich bin absolut kein Goldfreund, aber es gibt ein paar Argumente, die man schwer von der Hand weisen kann:
Für eine Unze Gold konnte man im alten Rom eine Tunika kaufen, zu Zeiten der industriellen Revolution in England bekam man dafür einen Anzug – und auch heute, oh Wunder bekomme ich dafür einen guten Anzug. Versuche das mal mit Papier… du wärst zwischendurch schon 100 mal enteignet wurden. Allein in Deutschland gab es in den letzten 100Jahren 5 verschiedene Währungen, wovon mindestens zwei einen Totalverlust hingelegt haben. Und ich garantiere Ihnen (auch hierfür sollten Sie Ihrem Freund eine Wette anbieten) wir werden vor Ablauf der nächsten 10 Jahre eine neue Währung haben.
Hallo,
laut dem schillernden Schriftsteller Friedrich Sieburg hat “Joseph Fouché” – dieses Kasperle auf
allen Suppen – die ihm vorschwebende, einheitliche
Währung im eroberten Europa “Euro” getauft(nachzulesen in der gleichnamigen Biographie; die Ausgabe meines Buchs ist von 1968!).
Bis jetzt hält sich wohl Theo Waigel diese brillante Namensschöpfung zugute… .
Inspiriert, gell?
“Na, ist das nichts!?”
“Na, sagt das nicht alles!?”
Gruß
Nela
Hallo,
schaue hier ab und zu rein,
und war ebenfalls sehr gespannt auf die angekündigte rote Pille.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an
Herrn Röhling für die lesenswerten Artikel & Beiträge.
Übrigens wurde das Buch von Bernard Connolly
heute bei Amazon Deutschland,
dem Titel entsprechend, für herzlose 999 Euro angeboten.
Ja, da mußte ich auch schlucken,
… auch ohne Pille
Vielleicht folgen hier ja noch einige Auszüge aus dem Buch, das würde mich freuen.
Man kann eigentlich nur dankbar sein,
wenn Insider, wie B. Connolly über Zusammenhänge informieren.
Ich habe großen Respekt vor Menschen,
die sich um Aufklärung bemühen,
und ihre Kräfte dafür einsetzen,
mehr Licht ins Dunkel zu bringen,
und das trotz etwaiger Unannehmlichkeiten oder Gefahren, die es mit sich bringen könnte.
Aufklärung dient schließlich keinem Selbstzweck,
sondern erfüllt seine Bestimmung im Dienst am Menschen.
Im politischen Sinne würde das bedeuten,
dass die Maxime einer Staatengemeinschaft
auf das Allgemeinwohl seiner Bürger ausgerichtet ist.Das angeborene Recht auf Freiheit, Würde, Selbstbestimmung, … wäre durch die Staatsform garantiert. Die Grundlage des politischen Forums kann/darf allein nur “Aufklärung zum Allgemeinwohl” sein.
Im Zentrum einer solchen Staatengemeinschaft stünde selbstverständlich eine Kultur,
die sich aus dem Ethos der Wahrheit und des Miteinander herausgebildet hätte
und die sich durch den Prozeß der Artikulation reinigt und weiterentwickelt.
Dieses “zur Sprache kommen”,
um Dinge und Wirkungen benennen zu können, um eine Orientierung zu finden,
um das Seiende in Worte zu fassen und ins Bewußtsein zu heben, …dieser Geist der Aufklärung ist in Europa beheimatet gewesen.
Diese Kräfte sollten selbstverständlich vom Staat ausgehen, und insbesondere das gehegte Interesse, die eigene Kultur und Identität des Volkes zu schützen und zu wahren
sollte obersters Gebot der Verfassung sein.
Es muß alleits eine Herzensangelegenheit werden, diese Kräfte neu aufzusuchen,um dem Prozeß der Verrottung, wie es B. Connolly treffend formuliert hat, entgegen zu wirken.
Was geschieht gerade in Europa, wie steht es um die demokratischen Kräfte ?
Tatsächlich wird dem europäischem Volk (den Völkern) immer mehr Bewußtsein entzogen.
Nationale Kulturen verlieren ihre Identität und Integrität. Grenzen lösen sich auf. Ursprünge verschwinden. Sprache und Bewußtsein wird durch Information ersetzt und manipuliert.
Tatsächlich verliert Europa seine Gestalt und die Europäische Union treibt diesen Prozeß voran.
Der einfache Bürger wurde schon lange entmündigt.In Deutschland hat nie eine öffentliche Debatte zur Europäischen Union stattgefunden, bzw. wurde das Konstrukt der Europäischen Union nie kritisch in den Medien auseinandergesetzt, und dem Bürger die Chance eingeräumt, über eine Mitgliedschaft abzustimmen.
Wer ahnt schon, welche Macht die Organe der Europäischen Union bereits genießen,
bzw. in wie weit diese Organe in die nationale Gesetzgebung eingreifen dürfen, …
während man dem Bürger Sprachlügen verkauft.
Ich möchte an dieser Stelle auf Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider verweisen,
er ist Rechtsgelehrter und hat mehrere Verffassungsbeschwerden eingereicht,
darunter auch für Peter Gauweiler.
Neben der Homepage
(mit Schriften zum Herunterladen)
http://www.kaschachtschneider.de
gibt es sehenswerte Vorträge, die auf Youtube einzusehen sind:
Prof. Karl Albrecht Schachtschneider über BvG-Urteil zu Lissabonner Vertrag
Vortrag v. Herrn Schachtschneider (24 Teile) zum Thema “EU”
Gruss,
roro
Es ist letztendlich völlig egal, ob die aktuelle Misere geplant war oder nicht – auch wenn vieles dafür spricht, dass sie geplant war. Sie ist da und wir müssen damit leben. Einzig die Vorbereitung auf das kommende Unheil ist von wirklichem Nutzen und die, die in der Lage sind, zu erkennen, was da auf uns zukommt, sollten schleunigst handeln.
Wir sollten uns gut merken, wer was getan hat, um die Schuldigen ggf zu bestrafen und um nicht wieder in die gleiche Falle tappen…
…der Connolly doch nicht allesseher?
http://info.kopp-verlag.de/news/geheimplan-eu-bereitet-totale-finanzkontrolle-ihrer-buerger-vor.html
Geheimplan: EU bereitet totale Finanzkontrolle ihrer Bürger vor
Udo Ulfkotte
Die EU testet in Griechenland unauffällig die künftige totale Finanzkontrolle über ihre Bürger. Vom 1. Januar 2011 an ist es soweit. Ein Beispiel: Es wird dann zum Straftatbestand, Beträge in Höhe von mehr als 1.500 Euro bar zu bezahlen. Parallel dazu wird eine Gold- und Edelmetallsteuer als neue »Luxussteuer« eingeführt. Das alles ist längst beschlossen. Niemand kann es mehr abwenden. Das einzige Land, in dem die Medien die Bürger nicht über die kommende Finanzkontrolle, die in einem weiteren geplanten Schritt auch Deutsche treffen wird, unterrichten, ist Deutschland
Grauenhafter Schreibstil.
“Wegen dem Buch wurde er ‘rausgeschmissen.”
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod.
Hallo Oberlehrer,
Sie haben Recht.
Die richtige Formulierung verwarf ich nach einigem Grübeln weil sie mir für heutige Ohren – leider – schon zu “gestelzt” klingt. Sei dem wie es wolle: Der Satz ist grammatisch nicht korrekt. Ich betreibe eben Innenschau und grüble was ich in der Sprechsprache gehört habe in jüngerer Zeit – “wegen des…” oder “wegen dem…”. Meine subjektive Antwort: Zweiteres.
Gruß!
HR
Hallo Holger,
für jedes Süddeutsche Ohr geht Ihre Formulierung in Ordnung – was sogar Erwähnung in mancher Rechtschreib-Fibel findet!
I fends alleweil scho sähr luschdig wie di doa
aus Hannovr moine, mer müßt net nuar schroiba wie sie, sondern au noa so schwätze – hano!?(Ich finde es schon alleweil lustig, wie die da aus Hannover meinen, man müßte nicht nur schreiben wie sie, sondern auch noch so sprechen – geht`s noch!?)
Über Hannover gäbe es noch viel zu sagen… !
Ich sage nur “Haarmann” oder “Reptilienfond”! Sagt doch schon alles!!
Gruß
Nela
Hallo,
das wird den weltweit besten aller Bürger weder interessieren noch stören!
NOCH gibt es Brot & Spiele für den Deutschen Plebs!
Und das Einstudieren von Schwanengesängen hat der Michel noch nie rechtzeitig genug vernommen… .
Gruß
Nela
“Und sobald man begreift, dass das ganze System sehr einfach gesteuert werden kann, so oder so, durch einige wenige an seiner Spitze, dann braucht einem nicht mehr erklärt werden, woher Zyklen der Inflation und Rezession kommen.” (James A. Garfield) – ermordeter Präsident der USA
An alle “Rationalisten”: Es gibt (stark vereinfacht) strukturell bedingt seit jeher 2 Gruppen von Wirtschaftsteilnehmern: Die, die das Geld “drucken” und die, die es “erwirtschaften”.
Da stellen sich 2 ganz einfache Fragen:
1. Wie gross ist die eine, wie gross die andere Gruppe?
2. Welche Gruppe gewinnt das Spiel um die Sachwerte, und zwar immer?
Das einzige, was sich im Laufe der Zeit ändert, ist die personelle Zusammensetzung der Gruppen. Die Struktur bleibt immer die gleiche. Also, Verschwörungstheoretiker sind die “wahren” Rationalisten
http://www.nejtillemu.com/blasphemy.htm
Das Quecksilber fällt, die Zeichen stehen auf Sturm,
Nur blödes Kichern und Keifen vom Kommandoturm
Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine.
Und rollen und Stampfen und schwere See,
Die Bordkapelle spielt „Humbatäterä“,
Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine.
Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert,
Die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert,
Die Luken weit offen und alle Alarmglocken läuten.
Die Seen schlagen mannshoch in den Laderaum
Und Elmsfeuer züngeln vom Ladebaum,
Doch keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten!
Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig‘ um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff.
Reinhard Mey – Das Narrenschiff
wer eine Verfassung gegen den Willen der Völker beschliesst, der hat auch noch ganz andere Schweinereien in seinem Klabautersack.
I am sorry, it not absolutely approaches me. Perhaps there are still variants?
Die EU und der Euro sind natürlich das Werk machtgeiler Politiker und eine Einheitswährung ist unabdingbar für einen Super-Zentralstaat Europa, was ja das schlussendliche Ziel der EU sein soll. Allerdings glaube ich nicht, dass die mit dem EURO heraufbeschworene Krise gewollt war. Es war einfach eine rein politisch motivierte Entscheidung von unfähigen, naiven Politgestalten. welche Warnungen gar nicht hören wollten. Die ausgelöste Krise trägt allerdings dazu bei, dass die Marschrichtung zu einem Zentralstaat Europa zwangsläufig beschleunigt wird und stimme ich mit den Betrachtungen des Autors völlig überein.