Im Geheimen warnte der schwedische Finanzminister die schwedischen Banken sie mögen den Zusammenbruch von Lettland erwarten. Schwedische Banken gaben enorme Kredite an Lettland. Lettland spart – wie in solchen Trauerfällen üblich, siehe Kalifornien – am Gesundheitswesen und an Bildung. Weil die Geldgeber Lettlands vom Staat verlangen er solle Sozialabbau betreiben:
Lettland: Schulen schließen. Krankenhäuser schließen. Kranke nicht mehr behandelt.
Jetzt aber beginnt da Volk in Lettland rebellisch zu werden. Die Jugendarbeitslosigkeit beträgt 31 % und konzentriert sich auf ethnische junge Russen.
Die größte Koalitionspartei stieg aus der Kaputtsparpolitik aus und verkündete es könne nicht noch mehr Sozialabbau betrieben werden.
Deshalb betreibt der Finanzminister Schwedens bei den Banken seines Landes Seelenmassage und stimmt die Banken auf den Zusammenbruch Lettlands ein.
Keine Sorge: Es waren nicht nur schwedische Banken, deren Gelder nun uneinbringlich sind.
Meiner Ansicht nach sind Menschen wichtiger, hundertmal wichtiger als Banken. Es kann nicht sein, dass das Volk ins Elend gestürzt wird nur damit raffgierige Banken nicht zugeben müssen, dass sie keine due diligence getrieben hatten vor der Kreditvergabe.
Berthold Brecht sagte sinngemäß: “Was ist das größere Verbrechen: ein Bankraub oder die Eröffnung einer Bank?”
Sind Banken für die Menschen da oder ist das Volk für die Banken da? Heißt es “Volk” oder muss es heißen “Wirtsvolk”?
Telegraph:
