In den USA sind wichtige Bücher über Wirtschaft gratis und legal frei verfügbar! Alles, was man tun muss, ist sie auszuwählen. Eine Schatzkammer bietet sich!
Dabei sind Bücher in englischer Sprache von Autoren, die ursprünglich auf Deutsch geschrieben haben!
Und was ist mit uns, die wir auf Deutsch lesen wollen? Wo finden wir beispielsweise die deutschen Werke von Wilhelm Röpke und anderen gratis und legal im Netz? Ich finde sie nirgends auf Deutsch.
Wikipedia über Wilhelm Röpke (Hervorhebung von mir):
Recht, Sitte, Moral, Normen- und Wertüberzeugungen waren für den Volkswirtschaftsprofessor entscheidende Elemente, für die nicht der Markt, sondern die politische Ebene und die Zentralbank stets Sorge zu tragen haben. Mit einer „konformen“ Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik, deren Aufgabe es ist, „jenseits des Marktes“ Schwache zu schützen, Interessen auszugleichen, Spielregeln zu setzen und Macht zu begrenzen, strebte Röpke eine Wirtschaftsordnung des „ökonomischen Humanismus“ an, der von ihm auch „Dritter Weg“ genannt wird. Röpke steht für eine Gesellschaft und Politik, für die die Wahrung der Menschenrechte von höchster Bedeutung ist. Das sogenannte „Individualprinzip“ als wichtiger und elementarer Kern der Marktwirtschaft muss aus seiner Sicht mit einem durchdachten Sozial- und Humanitätsprinzip in Balance gehalten werden.
Bei der englischen Wikipedia sind Links zu finden zu Büchern über und von Wilhelm Röpke. Dabei ist auch das Buch “The German Question”, das zuerst 1945 in der Schweiz in deutscher Sprache erschien unter dem Titel “Die Deutsche Frage”.
Sogenannte Wirtschaftsforschungsinstitute aller möglicher Couleur werden heftig bezuschusst vom deutschen Steuerzahler und wie kolossal haben sie versagt mit ihren Prognosen, wir wissen es. Warum kommt kein einziges der Wirtschaftsforschungsinstitute auf die Idee wichtige Bücher von Ökonomen gratis und legal lesbar für alle in das Internet zu setzen?
Warum tut kein einziges der Staatsgelder kassierenden Wirtschaftsinstitute das, was in den USA das private Institut mises.org macht?
Soll Deutschland mit aller Gewalt verblöden?
Wichtige Ökonomen waren durch die Bank extrem vielseitig orientiert. Warum wird uns deren Denken vorenthalten?
Warum gibt es enorm lesbare und gehaltvolle Werke über Wirtschaftsgeschichte gratis und legal nur auf Englisch?
Beispiel:
Economic Thought Before Adam Smith: An Austrian Perspective on the History of Economic Thought, Volume I
Classical Economics: An Austrian Perspective on the History of Economic Thought, Volume II
Warum gibt es so etwas nicht auf Deutsch für alle? Damit die Deutschen garnicht merken können, dass es sehr wohl Alternativen gibt zur Phrasendrescherei von keinerlei Ahnung habenden Politclowns?
Ist es nicht ein Ding der Unmöglichkeit, dass die Kanzlerin in Interviews wiederholt Brutto und Netto verwechselte?
Ist es nicht eine Ungeheuerlichkeit, dass im Kontrollorgan der HSH-Nordbank, die bislang den Steuerzahler 13 Milliarden € kostet, der Finanzminister von Schleswig-Holstein sitzt?
Was seit Jahren stattfindet bei uns und sich immer noch steigert hat NICHTS zu tun mit Marktwirtschaft – dann würde man nämlich die sich dumm und dämlich durch Zockgeschäfte verdient habenden Banken Pleite gehen lassen – und hat erst recht NICHTS zu tun mit “sozialer Marktwirtschaft”, trägt aber viele Züge von dissozialer Kleptokratie: Die Reichen sackten ein solange der Rubel rollte und sobald es kritisch wird greift man dem Volk in die Tasche.
Nur zur Erinnerung: Steuern zahlt auch der Sozialhilfeempfänger: Mehrwertsteuer.
Die Gründerväter der sozialen Marktwirtschaft lehrten alle übereinstimmend:
- Wirtschaften unterliegt der Ethik.
- Der Staat muss diese Ethik durchsetzen.
- Eine Wirtschaft ohne Ethik ist unmenschlich.
Dies hatten vor ihnen schon alle Denker in allen Hochkulturen gelehrt. Dies lehrte Aristoteles, die Stoa, Thomas von Aquin und viele andere.
Erinnert sei an den guten, alten wahren Satz des Augustinus:
Remota iustitia, quid sunt regna nisi magna latrocina?
Beraubt der Gerechtigkeit, was sind Staaten anderes als große Räuberbanden?
4. Ohne Gerechtigkeit sind die Staaten nur große Räuberbanden.
Was sind überhaupt Reiche, wenn die Gerechtigkeit fehlt1 , anderes als große Räuberbanden? Sind doch auch Räuberbanden nichts anderes als kleine Reiche. Sie sind eine Schar von Menschen, werden geleitet durch das Regiment eines Anführers, zusammengehalten durch Gesellschaftsvertrag und teilen ihre Beute nach Maßgabe ihrer Übereinkunft. Wenn eine solche schlimme Gesellschaft durch den Beitritt verworfener Menschen so ins große wächst, daß sie Gebiete besetzt, Niederlassungen gründet, Staaten erobert und Völker unterwirft, so kann sie mit Fug und Recht den Namen „Reich“ annehmen, den ihr nunmehr die Öffentlichkeit beilegt, nicht als wäre die Habgier erloschen, sondern weil Straflosigkeit dafür eingetreten ist. Hübsch und wahr ist der Ausspruch den ein ertappter Seeräuber Alexander dem Großen gegenüber getan hat2 . Auf die Frage des Königs, was ihm denn einfalle, daß er das Meer unsicher mache, erwiderte er mit freimütigem Trotz: „Und was fällt dir ein, daß du den Erdkreis unsicher machst? aber freilich, weil ich es mit einem armseligen Fahrzeug tue, nennt man mich einen Räuber, und dich nennt man Gebieter, weil du es mit einer großen Flotte tust.“
QUELLE: http://www.unifr.ch/bkv/kapitel1922-3.htm
