April 23, 2009...8:36 pm

Römischer Kaiser Caligula starb termingerecht

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Gottkaiser Caligula ließ das von Augustus erlassene Gesetz fortbestehen, das Astrologen untersagte Kaiserhoroskope zu analysieren.

Ein ägyptischer Astrologe hielt sich nicht daran und sagte den Tod des Caligula für den 24.1.41 n.Chr. voraus. ( Vermutlich Nothilfe: Das Volk stöhnte,” Wann sind wir Caligula endlich los.”) Der Astrologe wurde verurteilt an genau diesem Tage zu sterben. Um ihm die Unrichtigkeit seiner Prognose zu beweisen, wurde die Exekution auf den 25. verschoben.

Aus der Lektion wurde nichts.
Caligula wurde am 24.1.41 erdolcht.

3 Kommentare

  • Hallo Herr Roehlig oder “ächter” Holger, “wie es euch gefällt” ;-)
    Es ist beeindruckend mir welcher Präzision Astrologen wichtige Ereignisse vorraussagen können, sei es nun den Todestag Caligulas oder den Anstieg des Goldpreises. Da ich die Möglichkeiten der Astrologie nicht in Zweifel ziehe würde mich allerdings mehr interessierieren wie die Schwimmweste, die mich durch die Krise bringt, aussehen könnte. Habe in Sachen “Vorbereitung auf die Krise” schon ein paar stümperhafte Versuche unternommen. So z.Bsp. bergeweise Spagetti, Wein, Kaffee und Schokolade besorgt.Vor allem die Schokolade hielt ich für ein geniales Tauschmittel, wenn das Geld mal weg bzw. nichts mehr wert sein sollte. Nun hat sich gezeigt, dass das mit der Schokolade gar nicht geht. Unser Schokoladenkonsum ist ins unermeßliche gestiegen :-) Bunkerbauen scheint mir auch etwas zu aufwendig und das Kartoffel stecken schiebe ich noch vor mir her. Mit anderen Worten ich würde gern etwas tun um mich vorzubereiten, aber ich weiß nicht was und wie.
    Sie haben angekündigt etwas zum Thema “Tipps und Tricks zum Durchkommen” zu veröffentlichen. Weil die Zeit drängt wäre es schön bald etwas zu diesem Thema zu lesen. (Natürlich nur wenn es keine Umstände macht)
    In dem Artikel “Ein guter Rat” schreiben sie, es sind nicht materielle Dinge die man braucht, sondern Fähigkeiten. Was denken sie, welche Fähigkeiten, außer praktischen sollte man haben, oder ist das individuell und auf die Region bezogen, in der man lebt ?

    Es grüßt sie ganz herzlich
    Andrea die ächte

    • Hallo Andrea,

      Sie legen (ächt) den Finger auf die wunde Stelle. Seit mindestens vielen Monaten peinigt mich der Gedanke, dass ich mehr konkrete, handfeste, praktische Tipps geben sollte. An anderer Stelle habe ich mich bemüht diese praktischen, konkreten, handfesten Tipps zu geben, es handelt sich um ein “Work in progress”. Das Problem dabei ist: Es ist nicht öffentlich frei für alle lesbar. Das wird auch so bleiben weil manche der Tipps so gut sind – wie war das mit Eigenlob? – dass sie verdient sein wollen.
      Dennoch peinigte mich andauernd der Gedanke “Es muss doch möglich sein öffentlich den einen oder anderen Hinweis zu geben!”. Zu diesem Gedanken passt Ihr Kommentar.

      Ich verspreche: Binnen der kommenden 8 Tage erscheint hier im Blog ein Posting mit einigermaßen konkreten Hinweisen. Geben Sie mir noch ein paar Tage zum “Brüten”.

      Prinzipiell haben Sie ja schon das Richtige getan. Offensichtlich beschlichen Sie die Gedanken an Essen und Tauschen. Völlig korrekt!
      Essen ist der Unterbegriff von Ernährung. Ernährung = Essen + Trinken. Also Wasser. Beginnt man erst einmal in Richtung “Trinkwasser” zu denken so liegen die Antworten auf der Hand. Eine Antwort lautet “Wasserfilter”. Kostenpunkt etwa 250 Euronen.
      Erlauben Sie sich einfach die Fantasie zu benutzen. Beispiel: Ernährung – Wasser – Trinkwasser woher und wie? – Wie aufbewahren/transportieren? Eigener Brunnen? Eigener Garten?
      Wie kann man, ohne alles, Wasser gewinnen – geht das? Antwort: Ja.

      Angenommen jemand hätte richtig Ahnung von Homöopathie – das ist selten – so würde ich mir keine Sorgen machen um die Fähigkeit dieses Menschen tauschen zu können.

      Immer mehr Sites im Internet widmen sich kommenden Dingen und wie man durchkommt. Es ist als ob das kollektive Unbewusste immer mehr Menschen anstiftet sich diesen Fragen zu stellen. Natürlich handelt es sich dabei immer noch um eine Minderheit. Im Netz ist jedenfalls viel zu finden, wenn man sucht und die richtigen Fragen stellt.

      Ob man gewappnet sein sollte für einen nicht nur wirtschaftlichen Crash, für einen Systemzusammenbruch und sogar für das, was mit “K” beginnt, darüber sollte sich jeder selbst Gedanken machen. Ich meinerseits habe reichlichst Hinweise gegeben betreffs der Zukunft, man braucht es ja nur zu lesen. Als ich schrieb hoffte ich noch abwenden zu können, das war illusionär.

      Mehr und Konkreteres im oben genannten Posting.

      Fahren Sie einfach Ihre Antennen aus und durchstöbern Sie das Web. Sie finden nicht nur reichlich deutschsprachiges sondern sehr viel auf Englisch. “Preparedness”.

      Grundgedanke: Wie durchkommen in einer Situation, die der Deutschlands 1946 entspricht? Alles andere folgt daraus. Beispiel: Wer nähen kann und Stoffe hat und Utensilien ist klar im Vorteil. Mit diesem einzigen Beispiel, das sich konkretisieren lässt (Welchen Stoff genau? Gibt es den perfekten Allround-Stoff? Ja. Den gibt es: Natürliches Material! Atmungsaktiv. Winddicht. Wasserdicht! Nichtentflammbar.) Aus diesem Stoff kann man beispielsweise Ponchos machen. Ponchos kann man benutzen als Zelt, Tarp, Floß… Mit diesem Beispiel beschließe ich den Kommentar und verweise auf das binnen 8 Tagen folgende Posting.

      Viele Grüße! (Und gutes Durchkommen durch den Geburtskanal ins Wassermannzeitalter.)
      HR

  • Vielen Dank für die Antwort. Freue mich auf neue Postings.
    Liebe Grüße
    Andrea


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