März 1, 2009...6:46 am

Frohe Botschaft für die Chartisten, die Charttechniker der Börse

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Wie wir wissen, gibt es Börsianer, die aus den Linien der Vergangenheit der Kursverläufe Prognosen ableiten für die Zukunft. Momentan sind sie ein bißchen hektisch und machen sich einen Kopf ob der DAX, der DOW, der S&P, der CAC (und viele andere) sich halbieren. Sie nennen Zahlen und sogenannte Widerstandslinien. Das ist alles gut und schön und manche Charttechniker achte ich sehr, beispielsweise die Elliot-Waves-Adepten, das alles verkennt aber zweierlei:

1.
Hat die Börse und das dort gehandelte Papier einen Bezug zur realen Wirtschaft. Geht die reale Wirtschaft koppheister, so wirkt sich das – vorher schon -  auf die Börse aus. Darum nennt man Börsenmärkte auch “Antizipationsmechanismus” (“Vorwegnahme”mechanismus von lat. anticipatio “vorgefaßte Meinung”). Kennt man also den Verlauf der Realwirtschaft, den Verlauf dessen, wo real produziert, gearbeitet, geackert, geschwitzt, malocht, gewuracht, gedient wird, so weiss man was Börse vorher macht.

2.
Das Herumhirnen um Widerstandslinien und deren Durchbrechung ist obsolet falls und sobald die ultimative Widerstandslinie erreicht ist. Diese Widerstandslinie ist unkaputtbar. Sie kann nicht mehr geknackt werden:

Sie liegt bei Null.

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