Januar 30, 2009...9:47 am

Milliardärin will Staatsknete – Woanders nennt man es Sozialhilfe / Hartz IV

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Es würde mich sehr wundern wenn ein Hartz IV-Empfänger zu einem persönlichen Gespräch mit Bundesministern vorgelassen würde.
Dabei will er doch auch nur Geld vom Staat.

Eine Unternehmerin aber, die gleich einige Milliarden abgreifen will an Steuergeldern wird vorgelassen. Man spricht doch tatsächlich mit ihr. Was hat das mit Marktwirtschaft zu tun?

Marktwirtschaft verlangt Privateigentum. Was der Eigentümer veranstaltet mit seinem Privateigentum das geht auf sein eigenes Risiko. Gewinne, die ein Privateigentümer macht, rechtfertigen sich einzig und allein dadurch, dass er gegebenenfalls auch die Verluste trägt. Gegen genau dieses fundamentale Prinzip wird seit Monaten verstossen. Gewinne verschwinden in privaten Taschen. Verluste werden sozialisiert, werden der Allgemeinheit aufs Auge gedrückt.

Wäre ich Minister so würde ich mich mit der Dame noch nicht einmal an einen Tisch setzen, würde überhaupt nicht mit ihr reden. Ihr Ansinnen wird nur übertroffen von der Inkompetenz des gelernten Müllers Glos – Mit welchem Recht und welcher Rechtfertigung will er dieser Dame zuliebe in die Geldbörse des Steuerzahlers greifen?

Krisengespräch bei Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU)! Die Milliardärin Maria-Elisabeth Schäffler kämpft um Geld für ihr hochverschuldetes Imperium. Sie braucht vier Milliarden Euro für die Umschuldung, Bayern und Niedersachsen sollen bereit sein, für je eine halbe Milliarde Euro zu bürgen.

QUELLE: tz-online.de

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