November 19, 2008...1:06 pm

Die Deutsche Bank tat etwas Gutes: Berlin-Bagdad-Bahn

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Am 5. März 1903 wurde Erlaubnis erteilt eine Eisenbahnlinie von Istanbul (Konstantinopel) nach Bagdad zu bauen. Erlaubnisgeber war das Osmanische Reich. Empfänger war das Deutsche Reich. Die Linie sollte über Bagdad hinaus verlängert werden nach Basra und zum Persischen Golf. Konstantinopel war verbunden mit anderen  Hauptstädten, zum Beispiel London, Paris, Passau(!), Berlin. In Deutschland sprach man von der Eisenbahnlinie “Berlin-Bagdad”.

Würde sie heute bestehen, so könnte man das heutige Problem mit den Piraten vor der somalischen Küste lösen indem man die Erdölfracht auf dem Landweg per Bahn versendet. Man könnte sich den Seeweg sparen.

“Insbesondere die Bagdadbahn sollte Deutschland eine dirkte Verbindung zwischen Hamburg an der Nordsee und dem ölreichen Mesopotamien am Persischen Golf eröffnen.”
Quelle: bahnurlaub.de.

Finanzier der geplanten Bahn war weitestgehend die Deutsche Bank.

Die Bahnlinie war eine technische Meisterleistung, sie führte stellenweise über und durch zerklüftete Höhenzüge.

Sie brachte Werner Siemens den Adelstitel ein und war ein Lieblingsprojekt von Kaiser Wilhelm.

Hier haben wir in Rot die Streckenführung:

Hier haben wir vor 1914 die Bahnverbindungen Westeuropas und Zentraleuropas mit Istanbul:

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