Us-Finanzminister Paulson war Chef der Investmentbank Goldman Sachs. Jetzt hat er laut eigenem Eingeständnis im Einvernehmen mit FED und Regierung dem amerikanischen Steuerzahler und Konsumenten mehrere hundert Milliarden Schulden zusätzlich aufs Auge gedrückt. (Dass seine Zahlenangaben mindestens um den Faktor 10, wahrscheinlich aber um den Faktor 1000 UNTERTRIEBEN sind, soll uns an dieser Stelle hier egal sein.)
Dem amerikanischen Bürger – liebevoll mit dem Spitznamen „JoeSixPack“ bezeichnet – fehlen also laut offizieller Angabe 700 Milliarden US-Dollar, weil er sie an den Staat abdrücken muss. Es versteht sich, dass er, der Steuerzahler, die Verluste zu tragen hat und dass die enormen Gewinne in private Taschen flossen.
„Na und?“ könnte man sagen. Aber jetzt kommt es: Das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt besteht zu 70 % aus was? Es darf geraten werden…
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das US-amerikanische BIP (Bruttoinlandsprodukt) besteht zu 70 % aus KONSUM!
auswaertiges-amt.de:
„Entscheidend wird daher sein, wie sich der private Konsum entwickelt, der 70% des US-BIP ausmacht. Der private Verbrauch wird jedoch 2008 von drei Faktoren beeinträchtigt: sinkende Vermögen wegen sinkender Hauspreise und teilweise auch sinkender Aktienkurse; gedämpfte Einkommenszuwächse aufgrund steigender Arbeitslosigkeit; Realeinkommensverluste aufgrund steigender Energiepreise.“
Da haben wir es:
Depression steht den USA ins Haus. (Ernsthafte Astrologie zeigt das schon lange, aber hier lasse ich Astrologie mal weg.)
Begründung:
Die amerikanischen Verbraucher verarmen
- wegen des Preisverfalls der Immobilien und
- wegen der zweistelligen Inflation (die mit Tricks heruntergerechnet wird), Lebensmittelpreise schnellen in die Höhe
- und wegen des Verfalls der Aktienkurse.
- Die Arbeitslosigkeit steigt.
- Sie lebten auf Pump. Pump – Plastikgeld – wird mehr und mehr eingeschränkt.
- Und jetzt müssen sie zusätzlich offiziell zugegebene 700 Milliarden (in Wahrheit weit mehr) zahlen. Das geht nur über massive Einschränkung des Konsums.
Folglich verlieren Billigproduzenten aus Asien Absatzgebiete in den USA.
Folglich verlieren deutsche Maschinenbauer in Asien Absatzgebiete.
Folglich rufen US-amerikanische Autohersteller nach Staatshilfe.
Folglich verlieren deutsche Autohersteller in den USA Kunden, weil die potentiellen Kunden kein Geld mehr haben.
Alleine vergangene Woche warf die US-Regierung 85 Milliarden zum Fenster heraus um AIG zu „retten“. Wir sprechen hier von Beträgen, die jenseits des Vorstellbaren liegen. Zur Veranschaulichung: Für 85 Milliarden US-Dollar könnte man 69 Exemplare davon kaufen (Queen Mary 2):
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„…knapp 76 m länger als die Titanic. Zudem bleibt sie aber das längste Passagierschiff der Welt und übertrifft die Freedom of the Seas um 6 Meter und die Norway, ehemals France, die diesen Titel seit 1961 trug, um 29,50 Meter.
Als eines der größten beweglichen und von Menschen gebauten Objekte bietet sie bis zu 2.620 Passagieren Platz in 1.310 geräumigen Kabinen und hat eine Besatzung von 1.253 Personen. Sie gehört zu den berühmtesten Schiffen der Gegenwart und ist als Transatlantikliner in der Tradition der großen Dampfer dieser Art zu verstehen und konzipiert.“
Weitere anschauliche Beispiele, was man derzeit noch anfangen kann mit 85 Milliarden US-Dollar hier (welt.de). „Derzeit noch“ schreibe ich, weil der US-Dollar durch das „segensreiche“ Wirken der FED und der Regierung Krebs hat und in die Phase galoppierender Inflation eintritt.