Aus dem Handelsblatt Weblog:
“Indiskretion Ehrensache |
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Notizen aus dem Journalistenalltag von Thomas Knüwer |
Dazu passt auch Schächters Demokratiebekundung: “Im Internet ist eine Regulierung der Meinungsvielfalt nötig.”
Vor Lügen macht Schächter auch nicht halt. “Wir verzichten im Internet auf Werbung und E-Commerce”, sagte er. Na, dann gibts die Sachen im ZDF-Shop wahrscheinlich alle umsonst – oder der Laden wird bald eingestellt.”
Diese Worte wurden gesprochen anläßlich der Münchener Medientage 2007.
Da man nicht Intendant eines öffentlich-rechtlichen Senders werden kann ohne daß Politiker dazu “Ja” sagen wissen wir nun was unsere politische “Elite” für uns bereit hält.
Ohne freies Internet wäre der Skandal des durch die ARD zensierten Interviews mit Putin nicht aufgedeckt worden.
Die politische Großwetterlage – Stichwort “Kalter Krieg” – beginnt rasend schnell ungemütlicher zu werden. Wir, das Volk, die Wähler, benötigen dringend freie Informationen. Nur mit diesen haben wir eine Chance zur Willensbildung. Nur mit freier Information gelingt Demokratie. Wie sollten wir abstimmen, wenn uns bei elementar wichtigen Ereignissen keine volle, wahre, genaue Information geliefert wird?
Meines (unmaßgeblichen) Erachtens befinden wir uns in großer Gefahr auf einer abschüssigen Bahn zu Ereignissen hinzuschlittern, die sich kein einziger Mensch aus dem Volk wünschen würde.
Vielleicht können wir Wähler durch unzensierte Informationen noch das Wettrennen gewinnen. Allerdings, ehrlich gesagt, die Chancen könnten für uns besser stehen.
Gefunden habe ich obiges Zitat durch einen Hinweis im Kommentar 463 bei spiegelfechter.de.
