Bei der on-line Ausgabe des “Stern” lesen wir unter der Überschrift “Euro steigt auf Allzeit-Hoch” (Kommentar in Blau von mir):
“Der Umfrage zufolge sind die Konjunkturerwartungen von Analysten und Anlegern im Juli auf ein Rekordtief gefallen. Das ZEW-Barometer brach überraschend ["überraschend" für wen?] deutlich um 11,5 auf minus 63,9 Punkte ein, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte.”
Je stärker der Dollar entwertet wird, desto mehr flieht Geld zum Euro. Die “Stärke” des Euro ist eine Scheinstärke. Sie resultiert aus der Schwäche des US-Dollar. Die Schwäche des US-Dollar resultiert aus der schrankenlosen Geldvermehrung der Notenbanken. ÖL wird in Dollar gehandelt, andere Rohstoffe gleichfalls. Der Flut der Dollars steht keinerlei gleiches Wachstum an Produkten oder Dienstleistungen gegenüber. Folglich steigen die Preise der Produkte. Gemessen am Goldpreis ist der Ölpreis konstant geblieben. Nicht die steigenden Kosten für Öl (und anderes) schaffen Inflation: die Inflation (Geldvermehrung des Dollar) treibt den Preis für Öl.
http://youtube.com/watch?v=gldETRlhiXk
http://de.youtube.com/watch?v=N6V5ym9kx_8