In der Printausgabe der Sonntagszeitung “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung”, NR 28 D vom 13. 7. 2008 lesen wir auf Seite 43 rechts oben unter dem Titel “Ackermanns Bilanz”
“Ackermann setzt sich dafür ein, über eine Änderung der Bilanzierungsregeln nachzudenken.”
Zum besten geben wird Ackermann dieses Ansinnen am kommenden Donnerstag.
Worum geht es?
Es geht um die simple Frage, wie Papiere, (die berühmt-berüchtigten Ramschpapiere “sub-prime”) für die es keinen Markt gibt, in den Büchern der Banken bewertet werden sollen.
Herr Ackermann verdient einen zweistelligen Millionenbetrag im Jahr und kennt gewiß eine extrem simple Regel.
Die Regel lautet:
Wenn es keinen Markt für irgendetwas mehr gibt, dann gibt es infolgedessen auch keinen Marktpreis mehr und daraus folgt: Der Wert des Produkts (für das kein Markt vorhanden ist) hat den Wert Null. Null wie Zero. Null = 0.
Kein Markt => Kein Preis => Wert Null
Um diese schlichte Tatsache nicht in den Büchern zu offenbaren will hochbezahlter Könnner Ackermann die Regeln der Bilanzerstellung ändern.
Warum mißtrauen Banken sich untereinander und leihen einander praktisch kein Geld mehr? Weil Banken selbst am besten wissen wieviele Leichen noch versteckt sind in den Bilanzen.
Der Chef von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, gibt Ackermann tüchtig Kontra und bezeichnet Ackermanns Fantasie als Bilanzierung “à la Alice im Wunderland“, die mit Goldman nicht zu machen sei. Goldman Sachs ist deshalb schon aus dem Weltbankverein IIF ausgetreten, dessen Präsident Ackermann ist.
Nun, wir haben uns ja schon den Kopf zerbrochen “Was Dollarflut und Wasserfluten gemeinsam haben”, der Artikel ist zu finden unter diesem Permalink “Hermes Trismegistos”.
