Juli 13, 2008...10:02 am

Bundeskanzler Schröder 2004 über Steuerdumping der EU

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2004 beklagte sich der damalige Bundeskanzler Schröder darüber, daß der größte Nettozahler der EU – Deutschland – es finanziere, daß andere Länder Unternehmen deutlich günstigere steuerliche Bedingungen bieten können.

“Es könne nicht angehen, „dass Deutschland als größter Nettozahler der EU einen unfairen Steuerwettbewerb gegen sich finanzieren muss“, beschwerte sich Bundeskanzler Gerhard Schröder – in seltener Übereinstimmung mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber – am vergangenen Wochenende. Der SPD-Fraktionsvize Joachim Poß drohte kaum verhohlen, „nötigenfalls“ müsse „ein nicht zu rechtfertigendes Steuerdumping“ auch „mit der Frage weiterer Finanzhilfen an die Beitrittsländer verknüpft werden“.

Dazu auch Spiegel-Online:

“Steinbrück will Steuerdumping bekämpfen

Die niedrigen Steuern in einigen EU-Mitgliedsländern stören Finanzminister Peer Steinbrück – besonders, weil sie von Deutschland indirekt über Subventionen aus Brüssel mitfinanziert werden.”

Pactio Olisipiensis Censenda Est!

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