Wenn ich das, was der Verein DAV in seiner Leseliste zu Geburtszeitkorrektur und Prognose 2003/2004 zur Stundenastrologie schreibt, vergleiche mit einer Liste, die ich hier schon gepostet habe zur Stundenastrologie:
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| Hier ein Beispiel für eine Literaturliste betreffs Stundenastrologie, meist gab ich das Erscheinungsjahr an, ziehe Deine Schlüsse aus den Jahren der Ersterscheinungen: 1.William Lilly “Christian Astrology”. 1647 geschrieben. Zieht die Summe aus seiner reichen Praxiserfahrung – 2000 Horoskope pro Jahr besprach er – und seinem autodidaktischen Studium der Werke der alten Meister. Alleine schon die Literaturliste in der englischen Ausgabe lohnt den Kauf. Die ersten beiden Bände behandeln Stundenastrologe = Horary. 2. John Frawley “The Real Astrology” “The Real Astrology Applied” “The Horary Textbook” 3. Anthony Louis “Horary Astrology Fast & Accurate Answers to Real World Questions” 1998. Anthony Louis ist Arzt und Psychoanalytiker. Dieses Buch ist ein Muss. 4. Dr. Lee Lehman Ph.D. “The Martial Art of Horary Astrology”. 2002. 5. Olivia Barclay “Horary Astrology Rediscovered. A Study in Classical Astrology” 1990. Mit Olivia Barclay begann die Revolution. 1980 versendete sie 100 Hektographien von William Lilly’s “Christian Astrology” an Freunde, Kollegen und Bekannte. 6. Derek Appleby “Horary Astrology” 1986. |
dann komme ich zu einem für den DAV – falls diese Liste heute noch gelten sollte, er macht sie ja nicht publik, damals verschickte er sie auf Anfrage. Heute muss man erst Geld zahlen, Vereinsmitglied werden um die ‘Gunst’ zu erhalten, die Liste zu bekommen – dann komme ich also zu einem niederschmetternden Ergebnis für den DAV.
Reden wir Deutsch: ich halte es für reine Verarschung was der DAV hier treibt.
Zudem atmet die Gesamtheit der Literaturliste von 2003/04 eine gewisse Inzucht. Es ist auffallend, dass die MRL total fehlt. Es ist auffallend, dass immer wieder Hausautoren des DAV erwähnt sind. Als ob die Astrologie, die bekanntlich mehr als 2000 Jahre auf dem Buckel hat, im 20. Jahrhundert begonnen hätte und ihren Höhepunkt in der 2. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts gefunden hätte, wobei die Crème de la Crème aus Deutschland kommt und im Verein DAV sitzt.
In Wahrheit sitzt bis zum heutigen Tag eine Hauptfigur im DAV, die sich brüstete damit anhand eines um 20 (zwanzig) Jahre unrichtigen Horoskops eine hervorragend gute “astrologische” Deutung für die ihm gegenübersitzende Klientin abgegeben zu haben.
Astrologie ist immer eine mindestens kontinentale Angelegenheit gewesen. Heute ist sie weltweit.
Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, es ist eine Frechheit, wenn der Verein, der suggeriert die Mitgliedschaft in ihm sei ein Ausweis für astrologische Güte, allerwichtigste Autoren aus der Vergangenheit und auch aus der fremdsprachlichen Gegenwart noch nicht einmal nennt.
Man vergleiche das Elaborat des DAV von 2003/04 mit seiner eigenen anmaßenden Aussage:
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| Wer mit seinem Namen hingegen für Qualität astrologischer Arbeit bürgen möchte, der erwirbt den Titel “geprüfter Astrologe DAV / geprüfte Astrologin DAV” – denn diese Bezeichnung dürfen nur jene führen, die nachgewiesen haben, dass sie das Handwerkszeug der Astrologie beherrschen und Beratungen verantwortungsvoll durchführen. |
Ich sage: Der DAV sagt man müsse nur zwei oder drei Bücher aus diesem Teil gelesen haben. Wer sich daran hält hat die Sicherheit auf dem Gebiet der Prognose ein Ignorant, Dilettant und Pfuscher zu sein.
Wie es auf anderen Gebieten aussieht wird zu gegebener Stunde in weiteren Postings Diskussionsthema sein.
Ich komme zu dem Schluß:
Gewinnerzielungsabsicht und astrologisches Fachwissen scheinen sich bei dem Verein DAV umgekehrt proportional zu verhalten.
Aber, erinnern wir uns, das zeigt ja, wenn man der Astrologie glauben will, schon sein Geburtshoroskop. Siehe http://praktischeastrologie.siteboard.de
bei “Geburtsastrologie” “Wird im DAV Jahrmarktsastrologie betrieben?”.