Mai 12, 2009

“Wo ist das Geld geblieben? Keine Ahnung.”

Viel Spaß:

Mai 11, 2009

“Haben Sie Probleme mit Alkohol?” – “Nein. Nie. Nur ohne.”

Haben diese Herrschaften etwas gemeinsam?

  • Paracelsus
  • Edgar Allan Poe
  • Jack London
  • Joseph Roth
  • Hans Fallada
  • Erich Kästner
  • Winston Churchill
  • Willy Brandt
  • Franz Josef Strauß
  • Claudia Roth

Mai 10, 2009

Wenn Sie das Ende unserer Welt überleben wollen – Wollen Sie?

“TEOTWAWKI” “The End Of The World As We Know It”
“Das Ende der Welt, die wir kennen”

Hier ist das Blog des Autoren :
http://www.survivalblog.com/survival_mindset/

Can you dig it?

So nicht! Fluchtrucksack auf Amerikanisch:

Besser (abgesehen von der Wumme):

Mai 9, 2009

Stunde der Gartenvögel 8. Mai bis 10. Mai

Mai 8, 2009

Wie lächerlich will sich Wirtschaftsprophet DIW noch machen?

Der Spiegel berichtet, daß das DIW (Deutsches Institut für Wirtschaft) nicht davon ablassen will sich lächerlich zu machen. Genau derselbe, der im vergangenen Oktober noch nicht einmal imstande war die längst vorhandene Rezession zu erkennen, verkündet nun frohe Botschaft! In 9 Monaten kommen wir darauf zurück, Herr Dreger.

“Das Schlimmste liegt hinter uns”, sagt Christian Dreger vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,623722,00.html

FAZ am 8.10.2008 (Hervorhebung von mir):

Für 2008 prognostiziert das DIW jetzt ein Wirtschaftswachstum von 1,9% nach bislang 2,7% und für 2009 einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,0% nach bislang 1,2%.Es gibt keine Anzeichen für eine Rezession in Deutschland“, sagte Christian Dreger, Konjunkturchef des DIW, am Mittwoch bei der Vorstellung des Konjunkturberichtes in Berlin.
QUELLE: http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=86165558

Handelsblatt über DIW:

Im vergangenen Jahr lagen die DIW-Forscher mit ihren Prognosen kräftig daneben: Sie gehörten zu den wenigen Experten, die noch im November ein Wachstum für das vierte Quartal vorhergesagt hatten.
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/diw-verordnet-sich-konjunkturprognose-stopp;2238212

Siehe “Wenn Wirte rosa Elefanten sehen“:

“Volkswirte erhöhen Wachstumsprognose So lautete am 16. Mai 2008 die Schlagzeile auf der ersten Seite des Wirtschaftsteils der Printausgabe der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) vom 16. 5. 2008, Nummer 113, Seite 11.

Zitiert wird Durchblicker Glos, CSU, Bundeswirtschaftsminister:

“Auch wenn die Zahlen durch den milden Winter geprägt sind, zeigen sie, dass der Aufschwung in Deutschland [als er diesen abließ steckte Deutschland schon längst in einem saftigen ABSCHWUNG] auch den schwierigeren Bedingungen der Weltkonjunktur trotzt.”

FAZ weiter:

“Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, sagte dieser Zeitung, die Bundesbank bleibe bei ihrer Wachstumsprognose von 1,9 Prozent für 2008.

Bankanalysten werteten die deutschen Quartalsdaten dagegen als Beweis für die wirtschaftliche Stärke des Landes. “Von Krise keine Spur“, urteilten die Volkswirte der Commerzbank. Sie erhöhten wie die Dresdner Bank ihre Wachstumsprognose für 2008 von 1,8 auf 2,4 Prozent.”

Das alles verzapften die Volkswirte obwohl an anderer Stelle schon seit Monaten gewarnt worden war vor einem Crash. Als die Wirte im Mai 2008 diesen Schmonzes, dieses Dünnbier, verzapften hatte jemand seit  Monaten sich die Fingerkuppen wundgeschrieben, warnend vor Rezession und Depression für (nicht nur) Deutschland.

Mai 8, 2009

“Globale Krise viel schlimmer als in den 1930-ern”

Bloomberg:

The current global crisis is “vastly worse” than the 1930s because financial systems and economies worldwide have become more interdependent, “Black Swan” author Nassim Nicholas Taleb said.

Steuerzahler werden rasiert. FTD:

Ein Stresstest wie ein Schmuddelfilm

Wirtschaftswoche:

US-Banken Stress-Test: Zu rosig eingefärbt

Ein düsteres Ahnen beschleicht das deutsche Volk. Spiegel:

Angst vor Wirtschaftskrise wächst sprunghaft

Lange ließ die Finanzkrise viele Deutsche kalt, doch jetzt geht die Angst um:

Siehe:

Sommer 2009 (Astrologische Prognose vom Januar 2008).

Wie wird 2009? Jahreshoroskop Deutschland

Mai 8, 2009

Keine Ahnung wo die Billionen Dollar geblieben sind

Der amerikanische Abgeordnete Alan Grayson fragt eine Verantwortliche der amerikanischen Zentralbank, die in privaten Händen ist, wo die Billionen Dollar geblieben sind, die die Zentralbank ausgab oder verlieh und er fragt nach Billionen außerhalb der Bilanz. Inspektorin Elizabeth Coleman antwortet die Aufsicht wisse es nicht und verfolge nicht wo das Geld ist.

Rep. Alan Grayson asks the Federal Reserve Inspector General about the trillions of dollars lent or spent by the Federal Reserve and where it went, and the trillions of off balance sheet obligations. Inspector General Elizabeth Coleman responds that the IG does not know and is not tracking where this money is.

Das Video der Befragung ist enorm spannend. Es geht um Billionen US Dollar! (Amerikanische “trillion” ist unsere “Billion”.) Die amerikanischen Steuerzahler werden dafür in die Pflicht genommen.

Und niemand weiss wo das Geld geblieben ist!

Um 3:24 Videolaufzeit fragt Abgeordneter Grayson:

“Wenn Sie nicht verantwortlich sind es aufzuklären – wer ist es dann?”

Sie antwortet mit:

“Äh”, Stottern, Schweigen und dann wiederholt sie seine Frage und sagt “Ich kann es momentan nicht beantworten.”

Grayson um 3:46:

Was haben Sie getan um die Geschäfte der Zentralbank außerhalb der Bilanz aufzuklären? Sie belaufen sich laut Bloomberg in den vergangenen 8 Monatern auf 9 Billionen Dollar?

Antwort um 4:00:

Ich muss mir diesen Artikel von Bloomberg ansehen. (Stottern. Pause.) Ich habe ihn nicht gesehen.

Abgeordneter Grayson:

Darum geht es nicht. Die Frage lautet: ‘Haben Sie eine Untersuchung oder ein Audit unternommen bezüglich Transaktionen der Zentralbank außerhalb der Bilanz?’

Antwort im Wesentlichen: “Nein.”

Abgeordneter Grayson setzt nach und sie stottert und erwidert im Wesentlichen “Nein”. Hinter ihr sitzen zwei Einflüsterer, deren Mienen sich immer mehr verfinstern.

Auf der Website der FED lesen wir über die Aufgaben der Inspektorin:

Das Büro des Generalinspektors (OIG) unternimmt unabhängige und objektive Audits, Inspektionen, Evaluierungen, Untersuchungen und andere Einschätzungen die mit Programmen und Handlungen des Aufsichtsrats der Zentralbank zusammenhängen.

The Office of Inspector General (OIG) conducts independent and objective audits, inspections, evaluations, investigations, and other reviews related to programs and operations of the Board of Governors of the Federal Reserve System (Board).

Das Bemühen des OIG fördert Integrität, Sparsamkeit, Effizienz und Effektivität, hilft Betrug, Verschwendung und Mißbrauch zu verhindern und aufzuklären; und die Rechenschaftslegung gegenüber Kongress und Öffentlichkeit zu stärken.

OIG efforts promote integrity, economy, efficiency, and effectiveness; help prevent and detect fraud, waste, and abuse; and strengthen accountability to the Congress and the public.

Quelle: http://www.federalreserve.gov/oig/

Mai 7, 2009

Allerhöchste Kunst, die Seele tröstend, Regisseur Syberberg

Wie es unseren Aftermedien bekommt wird von ihnen Syberberg beschwiegen. Gleichzeitig verwundern sich Afterprintmedien, in denen weltweit Gleiches steht, warum sie Käufer verlieren.
Haha:
Weil sie lügen, desinformieren und der Seele keine Nahrung spenden. Und weil es dumm ist zu verlangen jemand solle Geld zahlen dafür, dass er morgen auf Papier die Meldungen von Presseagenturen von gestern lesen soll.

Syberberg.

Mai 7, 2009

USA: Wirtschaftsverstümmelte sammeln sich in Zeltstädten

USA Today bringt einen ausführlichen Bericht über die wachsende Zahl menschlicher Opfer der Systemkrise. Der Artikel hat schon knapp 3000 Kommentare.

Economic casualties pile into tent cities

Es handelt sich um Menschen, die Arbeit und Heim verloren und sich in Zeltstädte flüchten.

Eine neue Einwohnerschaft von Zeltstädten ist entstanden: Sie haben gelernt, haben Schulabschlüsse, Berufsabschlüsse.
Eine amerikanische Organisation zur Beendigung der Obdachlosigkeit schätzte im Januar es werde binnen zwei Jahren durch die Rezession die Zahl der Obdachlosen um 1,5 Millionen steigen.

Jim Marsall erinnert sich genau an diesen wunderschönen Herbsttag.

Die Temperatur war am 19. November 21° Celsius, der Himmel war “total blau”, und das Gelächter aus einer Martini-Bar zog in den Park, wo Marshall, 39, saß und über den ersten Tag seiner Obdachlosigkeit nachdachte.

Jim Marshall recalls everything about that beautiful fall day.

The temperature was about 70 degrees on Nov. 19, the sky was “totally blue,” and the laughter from a martini bar drifted into the St. Petersburg park where Marshall, 39, sat contemplating his first day of homelessness.

“Ich dachte, ‘Dort war ich selber einmal,’ sagt er über die Barbesucher. “Jetzt denke ich ‘Wo werde ich heute nacht schlafen? Wo esse ich? Wo dusche ich?”

Der arbeitslose Autobauer aus Detroit war letztes Jahr nach Florida gezogen wo er hoffte mehr Glück zu haben Arbeit zu finden. Er fand sie nicht und verbrachte drei Monate lang seine Nächte auf Fußwegen, bevor er am 26. Februar in einer Zeltstadt in Pinellas county, nördlich von St. Peterburg [USA] landete.

“I was thinking, ‘That was me at one point,’ ” he says of the revelers. “Now I’m thinking, ‘Where am I going to sleep tonight? Where do I eat? Where do I shower?’ “

The unemployed Detroit autoworker moved to Florida last year hoping he’d have better luck finding a job. He didn’t, and he spent three months sleeping on sidewalks before landing in a tent city in Pinellas County, north of St. Petersburg, on Feb. 26

Marshall ist unter der wachsenden Zahl wirtschaftlicher Obdachloser, ein Begriff für diejenigen die neuerdings vertrieben wurden durch Entlassungen, Zwangsräumungen oder andere finanzielle Schwierigkeiten, die durch die Rezession verursacht wurden. Sie unterscheiden sich von den chronischen Obdachlosen, den langfristigen Strassenbewohnern, die oft an psychischen Krankheiten, Drogenmißbrauch oder Alkoholismus leiden.

Marshall is among a growing number of the economic homeless, a term for those newly displaced by layoffs, foreclosures or other financial troubles caused by the recession. They differ from the chronic homeless, the longtime street residents who often suffer from mental illness, drug abuse or alcoholism.

Für die ökonomischen Obdachlosen ist das amerikanische Ideal, dass Erziehung und harte Arbeit zu einem angenehmen Leben in der Mittelklasse führen, außer Reichweite geraten. Sie sammeln sich in Motels, Parkplätzen und Zeltstädten, wechselweise verzweifelt und hoffnungsvoll, suchen Arbeit und beten, daß ihr Schicksal sich ändern möge.

For the economic homeless, the American ideal that education and hard work lead to a comfortable middle-class life has slipped out of reach. They’re packing into motels, parking lots and tent cities, alternately distressed and hopeful, searching for work and praying their fortunes will change.

“Meine Eltern lehrten mich immer in der Schule hart zu arbeiten, die High School abzuschließen, auf das College zu gehen, einen Abschluß zu machen und es werde einem gut gehen. Es werde einem besser gehen als der Generation der eigenen Eltern,” sagt Marshall. “Ich tat alles das…Eine Zeitlang hatte ich wirklich dieses gute Leben, aber heutzutage ist dies nicht die Realität.”

“My parents always taught me to work hard in school, graduate high school, go to college, get a degree and you’ll do fine. You’ll do better than your parents’ generation,” Marshall says. “I did all those things. … For a while, I did have that good life, but nowadays that’s not the reality.”

“Wir sehen einen Wandel in der Bevölkerung [der Zeltstädte]… Wir sehen viel mehr, die einfach ihre Arbeit und ihr Heim verlieren,” sagt Sheila Lopez, Geschäftsführerin der Wohltätigkeitsorganisation. “Eine Menge sind arbeitsbereit oder sie arbeiten aber verloren ihr Heim weil sie gekündigt wurden und sie können jetzt nicht zur Arbeit gehen weil sie unrasiert sind, nicht sauber sind, sie leben in einem Auto oder sie leben auf der Straße.”

“We’re seeing a change in the population. … We’re seeing a lot more that are just plain losing their jobs and their homes,” says Sheila Lopez, chief operating officer of the charity. “A lot are either job-ready or working but have lost their home because they were laid off, or their apartment, and now can’t go to work because they’re not shaven, they’re not clean, they’re living in a car, or they’re living on the street.”
http://www.usatoday.com/news/nation/2009-05-04-new-homeless_N.htm?loc=interstitialskip

Mai 6, 2009

Warum handelt Aufsichtsamt nicht wegen Afterbank HRE? Update

Plusminus:

Fazit: Ganz egal, wie der Fall HRE ausgeht, Gesetze scheinen für diese Bank nicht mehr zu gelten. Nur für die Bürger, und die müssen am Ende alles bezahlen.
http://www.daserste.de/plusminus/

Das Aufsichtsamt tut nichts. Obwohl die Kernkapitalquote unterschritten ist bei der HRE. Obwohl das Aufsichtsamt kraft Gesetzes verpflichtet wäre den Laden dicht zu machen.

Princeps legibus solutus est
“Der Obere steht ausserhalb der Gesetze”
[Haben wir einen Rechtsstaat in dem gilt "gleiches Recht für alle"?]

Eine Frittenbude, die uraltes Fett verwendet, wird dichtgemacht.

Eine Afterbank, die bislang den Steuergekreuzigten 112 Milliarden Euro kostete, wird nicht dichtgemacht auch wenn sie eklatant gegen gesetzliche Vorschriften verstösst (Kernkapitalquote).

Wo leben wir?
Leben wir im spätantiken Zwangsstaat Version 2009?
Was sind unsere Gesetze wert?
Wer beaufsichtigt das Aufsichtsamt? Ich weiss es noch nicht…Steinbrück?

Update:

Zentral für die Aufsicht über Banken ist die sogenannte BaFin. Über sie hat unser Finanzminister Peer Steinbrück, SPD, die Aufsicht!!!

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist eine selbstständige Bundesanstalt mit Sitz in Bonn und Frankfurt am Main. Sie untersteht der Rechts- und Fachaufsicht des Bundesministeriums der Finanzen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesanstalt_f%C3%BCr_Finanzdienstleistungsaufsicht